ECOVACS Deebot T9+ im Test – Alles in einem Gerät!

Bevor ECOVACS die neue X1-Familie vorgestellt hat, war es die bewährte Deebot OZMO 950 Plattform, die für alle Flaggschiffe zum Standard wurde. Der ECOVACS Deebot T9+ ist also ein Deebot OZMO 950, der durch neue Technik erweitert wurde. Die Saugleistung, das Wischen, die Navigation und auch die Hinderniserkennung wurden optimiert. Wie sich der Deebot T9+ im Haushalt schlägt, zeige ich euch in meinem Testbericht.

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ECOVACS Deebot T9+ im Test – Ein bewährter Alleskönner?

Der Nachfolger des ECOVACS Deebot T8+ kommt nun in einem schicken, weißen Anstrich daher und soll mit deutlichen Verbesserungen trumpfen. Dabei soll sich nicht nur die Navigation verbessert haben, sondern auch die TrueDetect3D-Technik. Auch die Wischfunktion soll leiser konzipiert worden sein, beinhaltet jedoch weiterhin die bewährte oszillierende Funktion. Ein neues Feature stellt der integrierte Lufterfrischer dar.

Ich habe den ECOVACS Deebot T9+ jetzt zeitweise in meinem Haushalt testen können und möchte euch hier in meinem Test zeigen, was das Gerät alles kann. Sind die Funktionen signifikant besser geworden? Können sie mit einer guten Reinigungsleistung punkten und kommt der Deebot T9+ mit den vielen Gefahren im Haushalt klar? Schlägt er sich genauso gut oder vielleicht sogar besser als bei meinem Kollegen Karim? Das Video dazu findet ihr oben abgebildet und der Testbericht beginnt hier.

Hiermit möchte ich mich herzlich bei ECOVACS bedanken, die mir den Deebot T9+ für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

Info

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Technische Daten und Zubehör des Ecovacs Deebot T9+

Allgemein

Erscheinungsdatum04/2021
Maße Saugroboter (L/B/H)35,3 x 35,3 x 9,36 cm
Maße Reinigungsstation (B/T/H)35,0 x 47,0 x 30,5 cm
Gewicht3.5 kg
Saugleistung3000 pa
Volumen Staubbehälter420 ml
Volumen Wassertank180 ml
Lautstärke67 dB

Laufzeit

Akkukapazitat5200 mAh
max. Ladedauer390 Minuten
max. Saugdauer175 Minuten

Saugergebnis im Test

Laminat97.4%
Teppich64.04%
Hindernissüberwindung (90° Kante)1,9 cm

Navigationsart

LDS (Laserdistanz)

Wischfunktion

aktive Wasserzufuhr

Features

3D-Karte
Absaugstation
Haustiere/viele Haare
Lufterfrischer
Objekterkennung (Kamera/Laser)
Oszillierende Wischfunktion
Schwarze Teppiche/Fliesen
Speicherung mehrerer Etagen/Karten
Teppicherkennung Saugen
Teppicherkennung Wischen
Virtuelle Grenzen/No-Go Areas
Virtuelle Raumeinteilung

Geeignet für

Hartböden
Teppichböden
Über 100 qm

Unterstützte Sprachassistenten

Amazon Alexa
Google Assistant

Von uns getestet 

Der Lieferumfang des ECOVACS Deebot T9+

Jedes Flaggschiff von ECOVACS bekommt neue Funktionen mit auf den Weg. Das bedeutet, der Lieferumfang steigert sich automatisch. Hierbei handelt es sich nicht um zusätzliche Verschleißteile. Eher geht es um zusätzlich einsetzbare Funktionen. Hier zeige ich euch, was mir beim Auspacken aus dem Karton entgegenkam.

  • Der Saug-Wischroboter
  • Die Absaugstation
  • Ein EU-Netzkabel
  • Eine oszillierende Wischeinheit
  • Die Lufterfrischer-Einheit
  • 10 Einwegwischtücher
  • Ein zusätzlicher Staubbeutel
  • Eine Lufterfrischerkapsel
  • Die Bedienungsanleitung

Der ECOVACS Deebot T9+ im Detail

Robust und hochwertig verarbeitet. So kennt man die Saug-Wischroboter der Firma ECOVACS. Der Deebot T9+ erscheint in einem neu altem Design, das vorwiegend auf der Front eine Veränderung ersichtlich macht. Die lange Kunststoffglas-Front ist vollständig verschwunden. Die bewährte TrueDetect3D Funktion und zwei kleine Wandsensoren zeigen inzwischen die einzigen Aussparungen auf dem Bumper.

Die Oberseite

Die Oberseite hingegen zeigt sich nicht viel verändert. Das weiße Konzept gefällt mir sehr und besser als die schwarze Variante und lässt die ganze Plattform etwas moderner erscheinen. Das liegt jedoch im Auge des Betrachters. Der Vorteil hier ist, dass anhaftender Schmutz oder Staub weniger stark erkenntlich ist. Der gewohnte Powerbutton, mit dem man den Roboter starten, stoppen und zur Ladestation zurückschicken kann, wurde wieder neben dem federnd gelagerten Laserturm eingebettet. Die Sensorik ist hier ebenfalls vor Schmutz und Staub mit einer Kunststoffglasumrandung geschützt.

Unter der Haube empfängt uns auch wieder das gewohnte ECOVACS Bild. Der milchig transparente Staubbehälter befindet sich vor dem roten Ein- und Ausschaltknopf. Neben diesem befinden sich noch ein Resetknopf und eine WIFI-LED. Ein praktisches Reinigungstool, das für die Reinigung des Filters und der Bürste konzipiert wurde, wurde ebenfalls wieder in den Roboter integriert.

Die Seitenansicht

Auf der Front schaut uns direkt die TrueDetect3D Hinderniserkennung an, die auf dem obligatorischen Bumper verbaut wurde. Seitlich findet man nun jeweils ein kleines Kunststoffglasfenster, hinter denen Wandsensoren sitzen, die den Abstand zur Wand messen. Auf dem Heck sitzt der erkennbare Luftauslass, der ebenfalls mit einem Lautsprecher für die Sprachausgabe bestückt ist und das jeweils eingesetzte Modul. Das ist dann entweder das Lufterfrischer-Modul oder das Wisch-Modul.

Die Unterseite

Auch hier ein gewohntes Bild. Verändert zum Vorgänger hat sich hier nichts. Mittig sitzt die ausgezeichnet konzipierte Hauptbürste, die sowohl aus Borsten, als auch aus Gummilamellen besteht. Kurz dahinter findet man die Löcher für die Absaugung und das jeweils eingesetzte Modul. Zwei Seitenbürsten und ganze sechs Absturzsensoren wurden wieder, neben einem Ultraschallsensor, verbaut.

Der Staubbehälter

Der milchig transparente Staubbehälter ist mit einem praktischen Haltegriff versehen, der das Entleeren erleichtert. Mit einem Druck auf den roten Knopf, lässt sich der Staubbehälter, der übrigens mit einer Fallklappe versehen ist, komfortabel öffnen und entleeren. Der eingesetzte Feinstaubfilter wird zusätzlich noch mit einem Filterschwamm und einem feinen Auffanggitter vor grober Verschmutzung geschützt. Perfekt geeignet für Allergiker. Zwei Löcher, die durch Kunststoffkappen versehen sind, sitzen auf der Unterseite des Staubbehälters und sind für die Absaugung notwendig.

Das OZMO Pro Wisch-Modul

Ganz einfach lässt sich das OZMO Pro Wisch-Modul am Heck des Roboters einsetzen. Es beinhaltet die oszillierende Wischtechnik, was für eine gründlichere Reinigung sorgen soll. Es wird über einen Kontakt mit Strom versorgt und über eine blaue Gummidichtung mit Wasser befüllt. Im Lieferumfang befinden sich zehn Einwegwischtücher, die über Klett an der Bodenplatte angebracht werden können. Ein Wischtuch für die mehrfache Verwendung wurde nicht mitgeliefert, ist aber optional erhältlich.

Das Lufterfrischer-Modul

Ganz neu jetzt beim ECOVACS Deebot T9+ und bisher eine einzigartige Funktion, bietet das mitgelieferte Lufterfrischer-Modul. Dieses kann anstelle des Wisch-Moduls eingesetzt werden und verteilt bei jeder Reinigungsfahrt einen angenehmen Duft im Haushalt. Es gibt verschiedene Düfte optional zu erwerben. Mitgeliefert wurde eine Duftkapsel, die einfach ohne Aufwand eingesetzt werden kann. Außerdem verfügt der Roboter über eine Lüftung im Standby-Modus. So kann der Deebot T9+ auf seiner Station dazu befehligt werden, die Lufterfrischung einzuschalten und für 30 Minuten einen angenehmen Duft zu versprühen.

Die Absaugstation

Der ECOVACS Deebot T9+ bekommt eine weiße Absaugstation mitgeliefert. Diese ist mit einem Staubbeutel versehen, der laut ECOVACS bis zu 30 Tage ausreicht. Im Test stellte sich jedoch heraus, dass er nach drei Monaten, trotz Tieren im Haushalt, noch nicht ganz gefüllt war. Die Absaugstation hat auf der Auffahrplatte zwei Löcher, durch die der Schmutz aus dem Staubbehälter abgesaugt wird und direkt im Staubbeutel landet. Auf der Oberseite lässt sich der Deckel durch einen leichten Druck öffnen und in das Innere hineinblicken. Dort findet man den besagten Staubbeutel. Auf der Hinterseite befindet sich ein praktisches Kabelmanagement, das unschönen Kabelsalat vorbeugt.

Die Navigation des ECOVACS Deebot T9+

ECOVACS hat mal wieder an der Feinmotorik der Navigation geschraubt. Das erkennt man hauptsächlich in Verbindung mit der laufenden TrueDetect3D Hinderniserkennung. Die Reinigungsfahrt entlang von Wänden und Möbeln zeigen sich stets fließend. Da er nach dem Starten die Wände zuerst abfährt, merkt man sofort, dass hier was optimiert wurde. Er benutzt deutlich seltener seinen Bumper und tastet sich kaum noch an irgendetwas entlang. Nachdem die Ränder des zu reinigenden Raumes abgearbeitet sind, widmet sich der Roboter in geraden Bahnen der Mitte des Raumes zu. Das vollführt er Raum für Raum, bis jeder Winkel einmal erreicht und überfahren wurde. Diese Art der LiDAR-Navigation hat sich schon in der Vergangenheit bei allen Navigationsarten als die Beste herausgestellt und sie ist es in meinen Augen heute immer noch.

Die Hinderniserkennung

Damit der Roboter nicht über alles, was ihm in den Weg kommt, darüber fährt, hat er eine Technik spendiert bekommen, die mittels Laser in der Front Hindernisse gezielt erkennen soll. Theoretisch ist das eine ganz tolle Sache, jedoch ist sie bei vielen Modellen noch nicht ganz ausgereift. Der ECOVACS Deebot T9+ zeigte im Test, dass er damit einwandfrei umgehen kann. Liegengelassene Dinge wie Socken, Schuhe und sogar dünne Stifte erkennt er ohne Probleme und weicht diesen großzügig aus. Jedoch ist auch beim Deebot T9+ ein wenig Spielraum nach oben, was bedeutet, dass ich mich nicht komplett auf diese Technik verlassen würde.

Die Technik zeigte im Test aber auch ihre Nachteile. Gerade in der Eckenreinigung zeigt sich, dass diese Funktion gerne mal abgeschaltet werden darf. Dazu jedoch mehr in der Rand- und Eckenreinigung. Türschwellen kann der ECOVACS Deebot T9+ im Test recht gut überwinden. Zwei Zentimeter schaffte er ohne Probleme, leider aber nicht immer auf Anhieb. Die TrueDetect3D Hinderniserkennung erkennt eine zu hohe Türschwelle gerne als Hindernis und so kann es eine Weile länger dauern, bis diese überwunden wird.

Die Rückkehr zur Absaugstation

Der ECOVACS Deebot T9+ fuhr im Test zuverlässig in zehn von zehn Fällen sofort die Absaugstation an. Wenn jedoch Hindernisse auf dem Weg dort hin liegen oder stehen, dann kann es schon mal vorkommen, dass er diesen nicht gezielt aus dem Weg geht, sondern sich an ihnen entlang tastet, bis er daran vorbei ist. Das machen Geräte von Roborock und Co. besser. Diese Eigenart ist jedoch schon bekannt von Vorgängern des Gerätes. Vor seiner Absaugstation hält der Deebot T9+ kurz inne und fährt dann sehr langsam und gemütlich auf diese zu und dockt an. Wenn er mal nicht sofort den richtigen Sitz auf der Station findet, dann setzt er kurz zurück und versucht es so lange, bis er perfekt auf ihr landet.

Die Reinigungsleistung des ECOVACS Deebot T9+

Wichtig ist, dass man trotz einer Vielzahl an Funktionen nicht vergessen sollte, dass es sich bei dem Gerät immer noch um ein autonomes Bodenreinigungsgerät handelt. Der Deebot T9+ sollte also sowohl anständig saugen können, als auch ein ordentliches Wischergebnis zeigen. Wie er sich im Test geschlagen hat, zeige ich euch hier.

Die Saugleistung

Man sollte wissen, dass eine hohe Pascal Angabe nicht ausschlaggebend für ein gutes Saugergebnis ist. Viel mehr ist hier das Zusammenspiel zwischen Leistung und Bürste von Bedeutung. Stimmt die Harmonie der beiden Eigenschaften überein, dann kann man sich auf einen sauberen Boden freuen.

Der ECOVACS Deebot T9+ zeigte im Test, dass er wohl über diese Harmonie verfügt. Das Zusammenspiel führt hier zu einem ausgezeichneten Saugergebnis. Hausschmutz jeder Art wird zuverlässig aufgesaugt. Auf Teppichboden erhöht er automatisch und blitzschnell seine Saugleistung auf ein Maximum, was zu einer noch besseren Saugleistung führt. Auf meinem Teppichboden hat er auch tiefliegendes Katzenstreu aus den Fasern ziehen können. Der Vorteil von zwei vorhandenen Seitenbürsten zeigte der Deebot T9+ im Test deutlich. In meinem Haushalt leben zwei Stubentiger, die fröhlich den Tag über Katzenstreu, Haare und sonstigen Schmutz in der Wohnung verteilen. Katzenstreu wird gerne weggeschleudert und eine zweite Seitenbürste fängt dieses immer wieder auf und transportiert es in Richtung Hauptbürste. Hier hat ein Roborock, der nur eine Seitenbürste besitzt, oftmals das Nachsehen.

Die Rand- und Eckenreinigung

Hier streiten sich Teufel und Engel. Einerseits sind die Seitenbürste des ECOVACS Deebot T9+ so lang, dass sie geschmeidig jeden Randbereich im Haushalt zuverlässig erreicht und abbürstet. Andererseits zeigte sich im Test, dass er Roboter nicht tief genug in Ecken kommt, da er, dank seiner TrueDetect3D Funktion, vor diesen anhält und abdreht. Hier haben andere Hersteller mit so einer Technik inzwischen Software-Updates geliefert, die dieses Problem beheben. Der ECOVACS Deebot T9+ hat dieses Update, wie es der Test zeigen konnte, nicht erhalten. Schade!

Die Wischleistung

Dank der oszillierenden OZMO Pro Wischfunktion, schaffte es der ECOVACS Deebot T9+ im Test immer wieder mich zu überraschen. Diese Art der Wischfunktion hat gezeigt, es geht besser als das bloße Hinterherziehen eines feuchten Lappens durch den ganzen Haushalt. Mit dieser schafft er es sogar, teilweise stark eingetrocknete Flecken restlos zu beseitigen. Rotierende Wischmopps sind die einzige Form der Wischfunktion, die die OZMO Pro Wischfunktion meiner Meinung nach übertrumpft. Somit bekommt man ein streifenfreies und wunderschön gleichmäßiges Wischbild geliefert, auch wenn man den Wischlappen vorher nicht befeuchtet. Zwar stellte sich im Test heraus, dass die zweite Generation dieser Technik immer noch etwas an Geräuschen von sich gibt, jedoch lange nicht mehr so störende wie die erste Generation beim ECOVACS T8+ es noch tat. Bitte bedenkt, dass auch diese oszillierende Wischfunktion das Wischen von Hand nicht ersetzen kann!

Die App des ECOVACS Deebot T9+

Jeder moderne und neue Saug-Wischroboter wird heutzutage nicht ohne passende App ausgeliefert. Diese gehört einfach dazu. Wie man schon überall heraushören konnte, hat hier ECOVACS in der Vergangenheit Probleme verursacht. Verdrehte Karten oder ein ständiger Offline-Status. Das scheint ein ECOVACS typisches Problem zu sein. Diese Gegebenheiten sind mir beim ECOVACS Deebot T9+ in meinem ganzen Testraum nicht einmal aufgefallen.

Die Kartenerstellung und Raumreinigung

Der Deebot T9+ kann durch seine intelligente LIDAR-Navigation eine detaillierte Karte des Haushaltes anfertigen. Mit dieser Karte kann man dann umfangreich interagieren. Nach seiner ersten Reinigung erstellt der Roboter automatisch einzelne Räume auf dieser Karte, die nachträglich händisch angepasst und benannt werden können. Es ist sogar möglich, individuelle Reinigungseinstellungen für jeden einzelnen Raum zu definieren. Dabei kann man einstellen, in welcher Saugstärke oder mit welcher Wischintensität gearbeitet werden soll. Auch das doppelte Reinigen eines einzelnen Raumes ist einstellbar. Der Deebot T9+ ist ebenfalls in der Lage, mehrere Karten oder Etagen zu speichern.

Die Reinigungsmöglichkeiten

Die Einzelraumreinigung ist wie schon angesprochen möglich und sogar nach Reihenfolge anzuordnen. Eine komplette Reinigung, wie auch das Reinigen eigens eingezeichneter Bereiche, ist möglich. Dabei lassen sich noch verschiedenste Reinigungsoptionen zuschalten.

Die Sperrzonen

Sowohl Sperrwände oder Linien, als auch ganze Zonen können auf die Karte eingezeichnet werden. Diese hindern den Roboter zukünftig daran, abgesperrte Bereiche zu befahren. Das funktioniert im Test zuverlässig, jedoch ist das genaue Einzeichnen etwas schwerer und fummelig. Der Roboter erkennt selbstständig Teppichboden und somit ist das Einzeichnen von Nicht-Wischzonen an diesen Stellen unnötig. Jedoch kann man schwer empfindliche Bodenbereiche damit sperren.

Die Grundeinstellungen

In der App findet man verschiedenste Grundeinstellungen, die nach den eigenen Bedürfnissen angepasst werden können. So kann man unter anderem die Saugkraftverstärkung auf Teppichboden aktivieren oder deaktivieren. Auch eine Wiederaufnahme der Reinigung nach verbrauchter Akkukapazität ist vorhanden. Ein Nicht-Stören-Modus verhindert die weibliche Sprachausgabe ab einer eingestellten Zeit. Wer nicht vergessen will, sein Reinigungstuch regelmäßig zu wechseln, kann sich eine Erinnerung dafür ausgeben lassen. Sogar eine Selbstentleerungseinstellung ist vorhanden, die es erlaubt, das Absaugen auf der Absaugstation zu unterbinden.

Der Reinigungsplan

Natürlich kann man den Deebot T9 AIVI auch zeitlich eingestellt in die Reinigung schicken. Dabei kann man auswählen, ob man eine komplette Reinigung oder eine Raumreinigung haben möchte. Auch einstellbar ist, wann der Roboter losfahren soll und an welchen Tagen er das machen soll. Dabei greift die voreingestellte Reinigungsleistung für jeden Raum.

Einsehbare Protokolle

Natürlich kann man auch ein Reinigungsprotokoll einsehen, das die vergangenen Reinigungen anzeigt. Ebenso ist der Ablauf der Zubehörnutzung selbstverständlich möglich. Der Deebot T9 AIVI kann eigens benannt werden und die Sprachausgabe ist in vielen verschiedenen Sprachen, darunter natürlich auch deutsch, möglich.

Die 3D-Karte

Es ist möglich, seine erstellte Karte in eine 3D-Karte aufzurüsten. Das ist eine nette Spielerei, jedoch in meinen Augen relativ unnötig. Man kann seine erstellte Karte in 3D anzeigen lassen und diese auch bearbeiten. Man kann dabei Möbelstücke in die Karte einsetzen. Die Auswahl an Möbeln ist leider sehr begrenzt. Durch das Anklicken eines abgesetzten Möbelstücks reinigt er um dieses herum. Das ist praktisch, wenn man gerade am Esstisch gegessen hat.

Mein Persönliches Fazit zum ECOVACS Deebot T9+

Der ECOVACS Deebot T9+ hat sich bei mir im Test als ein solider und zuverlässiger Saug-Wischroboter herausgestellt, der mir viel Spaß brachte. Warum aber Spaß? Es ist schön, wenn man nach Hause kommt und es überall wunderbar duftet und kein Krümel mehr herumliegt. Das schafft der Roboter zuverlässig. Das Beste ist, ich brauch nicht einmal den Staubbehälter auszuleeren. Dies hat bereits das Gerät selbst übernommen. Ihr merkt, mir gefällt das Gerät sehr! Jedoch muss ich auch kleine Abstriche machen, wie beispielsweise in der Eckenreinigung. Diese stellte sich als nicht genügend heraus und auch die TrueDetect3D Funktion könnte zwischen Türschwellen und Hindernissen gerne unterscheiden dürfen.

Im Test zeigte sich trotzdem, dass der Deebot T9+ hervorragend mit jeglicher Art an Schmutz auf jedem Boden zurechtkommt und hier das Zusammenspiel zwischen Leistung und Hardware passt. Überzeugen konnte mich auch die intuitive Wischfunktion, die dank oszillierender Wischplatte auch hartnäckige Verschmutzung oftmals auf einen Rutsch lösen konnte. Auch die App stellte sich als stabil und optimal bestückt mit Funktionen heraus. Der ECOVACS Deebot T9+ ist in meinen Augen ein Multitalent, der wirklich alles kann, was man benötigt. Natürlich gibt es inzwischen Geräte, die noch mehr können. Diese sind aber oftmals um Längen teurer. Wir sind hier noch einen großen Schritt von der kompletten Autonomie entfernt, jedoch auf einem ausgezeichneten Weg. Ich kann den ECOVACS Deebot T9+ mit einem guten Gewissen weiterempfehlen.

Alternativen

Wer nicht wirklich überzeugt ist oder wem der Preis von knapp 700 € einfach zu teuer ist, der kann sich gerne den Vorgänger, den ECOVACS Deebot T8+ genauer anschauen. Hier gibt fast alle Funktionen, nur eine Generation davor. Auch ein Dreame Z10 Pro stellt hier eine angenehme Alternative dar. Bei beiden vorgeschlagenen Geräten gibt es jedoch keine Lufterfrischer-Funktion. Diese bleibt dem Deebot T9+ vorbehalten. Eine Gelungene Alternative zum T9+ stellt im übrigen auch der ECOVACS Deebot N8 Pro+ dar, der im Test überzeugen konnte!

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