ECOVACS DEEBOT X1 TURBO – Diesen Test musst du lesen!

Bei der Vorstellung der neuen X1-Serie hat ECOVACS, neben dem Flaggschiff X1 OMNI, auch den etwas kleineren X1 TURBO vorgestellt. Dieser ist in vielen Bereichen gleich, verfügt aber über eine andere Basisstation.

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Vor- und Nachteile

Bevor es mit dem ausführlichen Teil des Testberichts losgeht, zeige ich dir aber erst mal die Vor- und Nachteile des Deebot X1 TURBO, damit du direkt bescheid weißt, ob das Modell überhaupt für dich infrage kommt:

Vorteile
  • Waschstation im Lieferumfang
  • Mopps werden in Station gereinigt
  • Roboter Wassertank wird in Station befüllt
  • Rotierende Wischmopps (Ozmo Turbo 2.0)
  • Mopp-Trocknung
  • Sehr starke Saugleistung
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Eigener Sprachassistent (YIKO)
  • Starke Obstacle Avoidance (AIVI 3D)
Nachteile
  • Hoher Preis
  • Wischfunktion etwas schwächer
  • Kein Reinigungsmittel-Behälter
  • Mopps müssen für Teppich abgenommen werden
  • Keine Absaugstation

ECOVACS Deebot X1 TURBO – Hauptaugenmerk liegt auf der Wischleistung

Drei neue Modelle hat ECOVACS mit der X1-Serie vorgestellt. Den X1 OMNI, den X1 PLUS und den X1 TURBO. Der X1 OMNI besitzt in seiner Basisstation alle Funktionen. Dazu gehören das Waschen der Wischmopps, Auffüllen des Frischwassertanks, Absaugung des Schmutzwassers und Entleerung des Staubbehälters. Der X1 PLUS saugt nur den Staub ab und der X1 TURBO hat alle Funktionen des OMNI nur ohne die Staubabsaugung.

ECOVACS Deebot X1 PLUSECOVACS Deebot X1 TURBOECOVACS Deebot X1 OMNI
Absaugstation
Waschstation
Multifunktions-Reinigungsstation
Rotierender Wischmopp
Anhebbarer Mopp
AIVI 3.0 Hinderniserkennung
YIKO Sprachassistent
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An dieser Stelle möchte ich mich bei ECOVACS bedanken, die mir den Deebot X1 OMNI für diesen Test zur Verfügung gestellt haben, damit ich einen Testbericht zum Deebot X1 TURBO anfertigen kann.

Unterschiede: ECOVACS Deebot X1 PLUS, TURBO & OMNI

Die X1-Familie besteht aus drei gleichen Geräten mit drei unterschiedlichen Stationen. Der ECOVACS Deebot X1 PLUS besitzt eine Absaugstation und eine oszillierenden Ozmo Pro-Wischfunktion. Der ECOVACS Deebot X1 TURBO hingegen hat keine Absaugstation, dafür eine Waschstation und rotierende Wischmopps. Die Wischmopps werden in der Waschstation gereinigt. Der ECOVACS Deebot X1 OMNI hat beide Features in einer Station vereint. Er kann sowohl seine rotierenden Wischmopps reinigen, als auch den Staubbehälter entleeren. Zudem wird sein Wassertank selbstständig befüllt und die Mopps getrocknet.

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Was ist im Lieferumfang des ECOVACS Deebot X1 TURBO enthalten?

Für aktuell 799 € erwarte ich einen großen Lieferumfang. Das angekommene und überaus große Paket versprach dies auch. Die Realität war etwas ernüchternder. Hier seht ihr, was ich direkt aus dem Paket ausgepackt habe.

TECHNISCHE DATEN & ZUBEHÖR | ECOVACS DEEBOT X1 TURBO

Allgemein

Erscheinungsdatum04/2022
Maße Saugroboter (L/B/H)36,2 x 36,2 x 10,35 cm
Maße Reinigungsstation (B/T/H)44,8 x 43,0 x 44,1 cm
Gewicht4.4 kg
Saugleistung5000 pa
Vol. Staubbehälter400 ml
Vol. Wassertank80 ml
Vol. Staubbehälter Stationnicht vorhanden
Vol. Frischwasser Station4000 ml
Vol. Abwasser Station4000 ml
Mopp Hebehöhenicht vorhanden
Heißwasser Temperaturnicht vorhanden
Lautstärke68 dB

Laufzeit

Akkukapazitat5200 mAh
max. Ladedauer390 min
max. Saugdauer260 min

Wischfunktion

Ja
+ aktive Wasserzufuhr
+ rotierend
+ erkennt Teppiche

Reinigungsstation

Waschstation inklusive
+ Roboter Wassertank auffüllen
+ Mopp Trocknungsfunktion

Navigationsart

LDS (Laserdistanz)

Hinderniserkennung

Kreuzlaser + Kamera / strukt. Licht

Features

Teppicherkennung Saugen

Geeignet für

Hartböden
Haustiere / viele Haare
Teppichböden
Über 100 qm

Appsteuerung

Ja
Virtuelle Grenzen
Virtuelle Raumeinteilung
Mehrere Karten
3D-Karte
Kamerazugriff

Unterstützte Sprachassistenten

Amazon Alexa
Google Assistant
YIKO

Alle Angaben ohne Gewähr

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Wie sieht der Roboter aus?

Der in Silber und Schwarz gehaltene Saugroboter hat auf seiner Oberseite wenig zu entdecken. Das liegt wohl am minimalistischen Design. Die LIDAR-Technik, die in Form eines Laserturms verbaut wurde, ist indessen deutlich in die Höhe gewachsen und verfügt über einen chromfarbigen Ring. Den Laser sieht man, wie bei den Vorgängermodellen, nicht mehr, da er von einem schwarzen Kunststoffglas eingerahmt ist. Ein einziger, beleuchteter Touchbutton befindet sich vor dem Laserturm, mit dem man den Roboter starten, stoppen oder zur Ladestation manuell zurückschicken kann.

Unter dem silbernen Deckel, der jetzt magnetisch hält, befindet sich der eingesetzte Staubbehälter. Den ECOVACS typischen roten Ein- und Ausschalter gibt es immer noch und ein Resetbutton, der inzwischen leuchtet, wenn ein WIFI-Signal vorhanden ist.

AIVI 3D-Technologie auf der Front

In der Front des Bumpers sitzt nun die hauseigene AIVI 3D-Technologie, die aus einer 3D-Kamera und zwei Infrarotlasern besteht. Diese ist eine signifikante Weiterentwicklung der TrueDetect-Technologie.

Am Heck findet man indessen kein herausziehbares Modul mehr. Darauf hat ECOVACS verzichtet. Man erkennt nur eine Gummiabdeckung für die Absaugstation und ein kleines Loch, über das der integrierte und nicht herausnehmbare Wassertank automatisch befüllt wird.

Die Unterseite steckt voller Sensoren

Auf der Unterseite befinden sich ganze sechs Absturzsensoren, zwei Seitenbürsten und ein Ultraschallsensor, der Teppichboden erkennen soll. Die mittige Hauptbürste ist die ECOVACS typische Hauptbürste, die aus Borsten und Lamellen bestehen. Der einzige Unterschied dabei ist, dass sie jetzt grau ist und nicht mehr Gelb. Die Bereifung ist inzwischen einiges weicher geworden und eine Halterung für eine Wischplatte ist verschwunden. Dafür gibt es zwei magnetisch haltende Wischpads, die einfach abgenommen werden können.

Der Staubbehälter mit dreifacher Filterung

Merklich kleiner im Volumen, kommt der neue Staubbehälter in einem dunklen, transparenten Design daher. Er besitzt wieder einen Haltegriff, jedoch keinen roten Knopf für die Entleerung mehr. Dieser ist jetzt über eine Kunststoffkralle, wie es sie noch bei älteren ECOVACS Saugern gab, zu öffnen. Ein 3-Filter-System ist wieder verbaut worden, was das Gerät für Allergiker geeignet macht. Die Absaugöffnung ist jetzt eine kleine schwarze Klappe, die schräg seitlich am Behälter sitzt und durch Unterdruck der Absaugung geöffnet wird.

Abnehmbare Wischmopps

Im Paket liegen ganze vier runde Wischmopptücher bei, zwei davon auf den Wischplatten montiert und zwei in der Reinigungsstation versteckt. Die runden Wischmoppaufsätze sind aus schwarzem und stabilem Kunststoff gefertigt und lassen sich einfach über einen Magneten am Roboter anbringen. Die Wischmopps selbst sind sehr dick und saugfähig, müssen jedoch von Hand angebracht und abgenommen werden.

Wie sieht die Waschstation des ECOVACS Deebot X1 TURBO aus?

Nicht nur den Roboter, sondern auch die Waschstation wurde von Jacob Jensen entworfen. Sie spiegelt die Farbgebung des Roboters wider. Die Front erscheint in schlichtem Schwarz mit ein paar wenigen Silberakzenten. Ebenso das Heck, das über eine praktische Kabelaufwicklung verfügt.

Die Seiten und der Deckel sind in Silber gehalten. An sich sieht die Station recht minimalistisch aus. Modern und Zeitlos. Jedoch ist das Design eine reine Geschmackssache und ich verstehe vollkommen, wenn einem das nicht so gut gefällt. Auch ich habe mich erst daran gewöhnen müssen.

Interaktion mit der Reinigungsstation

Der ECOVACS Deebot X1 OMNI hält so manch eine Überraschung bereit. Ein anschauliches Beispiel ist die Interaktion mit der Reinigungsstation. Diese kann man nicht nur über das Smartphone, sondern sogar über Touchbuttons an der Station selbst ganz bequem bedienen. Man kann über diese Buttons den Roboter für eine komplette Reinigung starten oder pausieren. Auch kann man ihn zur Reinigungsstation zurückschicken. Ein Button für die manuelle Reinigung der Waschschale ist ebenso vorhanden. Dabei fährt der Roboter aus der Station und die Reinigungsschale flutet sich zum Putzen mit Wasser.

Die Reinigungsstation aufgeklappt

Auf der Oberseite der Reinigungsstation befindet sich ein recht dünner Deckel, den man aufklappen kann. Auf der Innenseite des Deckels ist noch einmal eine bebilderte Betriebsanleitung zu finden.

Außerdem findet man zwei große, unterschiedlich farbige Wassertanks. Der blaue ist für das Frischwasser da und in den grauen wird das Schmutzwasser gepumpt. Diese sollten natürlich immer wieder neu entleert und befüllt werden. Mittig zwischen den Wassertanks, lässt sich eine Toolbox herausziehen, welche zwei von den vier Wischmopps in kleinen Fächern verstaut hat. Auch eine große und ausziehbare Reinigungsbürste ist eingesetzt, damit die Wassertanks oder die Station gelegentlich von Hand gereinigt werden kann.

Die automatische Moppreinigung

Der Deebot X1 TURBO fängt in der Waschstation an, Frischwasser auf die Wischmopps zu pumpen. Dabei drehen sich die Wischmopps kontinuierlich und streifen dabei kleine Einsätze, die den Schmutz an den Mopps entfernen. Währenddessen pumpt eine kleine Wasserpumpe Frischwasser in den im Roboter integrierten Wassertank, damit dieser für die nächste Reinigung gefüllt ist.

Damit die gereinigten aber nassen Wischmopps nicht anfangen mit der Zeit zu müffeln, wird nach der Reinigung ein Gebläse aktiviert, das diese trocknet. Die Dauer der Trocknung lässt sich manuell über die App einstellen und die Lautstärke des Gebläses stellte sich im Test als sehr leise heraus.

So navigiert der ECOVACS Deebot X1 OMNI

Vollgestopft mit Sensoren, kann der Roboter intelligent navigieren und lernt zudem kontinuierlich dazu. Durch den verbauten LIDAR-Sensor, in Form eines Turmes auf dem Roboter, kann der Deebot X1 OMNI seine Umgebung detailgenau scannen und überträgt diese als Karte auf das Smartphone.

Nachdem der Roboter aus seiner Station ausgefahren ist, widmet er sich gewohnter Weise den Rändern der Räume. Nachdem das erledigt ist, fährt er die Mitten der Räume ab und das in kerzengeraden Bahnen. Kein Wackeln, kein unnötiges Umschauen mehr, zuverlässig und zügig.

Neuerungen in der Navigation

Der ECOVACS Deebot X1 OMNI orientiert sich jetzt an den Längen der Räume, um seine Bahnfahrt so effizient wie möglich zu gestalten. Das bedeutet, er fährt den einen Raum horizontal, den anderen vertikal ab. Er achtet immer darauf, lange gerade Bahnen zu fahren, um somit Zeit einzusparen. Bei einer zweifach eingestellten Reinigung der Räume kann der Deebot X1 OMNI jetzt endlich auch ein Schachbrettmuster abfahren.

Die Hinderniserkennung

Durch die eingebaute AIVI 3D-Technologie in der Front des Roboters, ist dieser noch besser in der Lage, herumliegenden Gegenständen aus dem Weg zu gehen. Diese Art der Hinderniserkennung wurde, im Gegensatz zur TrueDetect-Technologie, deutlich verbessert und scheint inzwischen lernfähig zu sein.

Bei der ersten Kartierung ist mir aufgefallen, dass hohe Türschwellen für die Sensorik ein Hindernis darstellen und er sie nur ungern überfuhr. Ab der nächsten und übernächsten Reinigung, ging er immer besser damit um, bis ihn das überhaupt nicht mehr störte. Socken, Schuhe, ja sogar dünne Stifte kann er nun erkennen und drum herumfahren.

Kann die Saugleistung überzeugen?

Der Deebot X1 OMNI hat ganze 5000 Pascal Saugstärke spendiert bekommen. In Kombination mit seiner durchschlagend guten Hauptbürste, kann er einen konventionellen Staubsauger fast ersetzen. So sieht es jedenfalls der Hersteller. Doch kann der Deebot X1 OMNI mit seiner Saugleistung trumpfen? In unserem Testareal waren wir sehr enttäuscht, was die Reinigungsleistung anging, da dieses ihm ersichtlich Probleme bereitet hat.

Im Haushalt hingegen hat er mich wieder mit einer starken Performance überrascht. Mit Haushaltsschmutz jeglicher Art kam der Deebot X1 OMNI hervorragend klar. Ich selbst besitze zwei Kater, die den ganzen lieben Tag Haare, Katzenstreu und sonstigen Schmutz in der ganzen Wohnung verteilen. Der Roboter machte alles restlos sauber und das sogar auf Teppichboden. Da blieb nichts mehr liegen.

Die Rand- und Eckenreinigung

Die zwei langen Seitenbürsten kommen gut an den Rand und schleudern den Schmutz vor den Roboter. Bei einer Randfahrt beschleunigt er die Seitenbürsten im Gegensatz zu den Fahrten durch die Mitte, damit er auch alles an Schmutz am Rand entlang entfernen kann. Wenn der Schmutz mal etwas zu weit geschleudert wird, fängt seine zweite Seitenbürste diesen auf und transportiert ihn sicher in Richtung Hauptbürste. Ein Roboter mit zwei Seitenbürsten ist in so einem Fall deutlich effektiver als einer mit nur einer Seitenbürste.

Bei der Eckenreinigung sieht das schon ein wenig anders aus. Da die Sensorik in der Front den Roboter dazu zwingt, immer vor einem Hindernis einzubiegen, bevor er dieses mit seinem Bumper anstupst, fährt er auch nicht komplett in eine Ecke hinein. Seine Seitenbürsten sind jedoch ausreichend lang, um dennoch relativ tief hineinzukommen. Dieses Problem der Navigationsart haben jedoch die meisten Saug- und Wischroboter mit spezieller Hinderniserkennung in der Front.

TESTERGEBNISSE | So gut hat der ECOVACS DEEBOT X1 TURBO abgeschnitten!

Test Ergebnis
Saugleistung Laminat 87,06 von 100
Saugleistung Teppich 64,75 von 100
Wischleistung 1,5 von 4
Wischtechnologie 5 von 8
Eckenreinigung 1 von 5
Klettern 2 von 2,4
Navigationstechnologie 10 von 10
Navigation 4 von 5
Hinderniserkennung 3 von 5
Reinigungsstation 5 von 13
Qualität 3,75 von 4
App-Funktion 4 von 4
Bauform 2,5 von 5
Besonderheiten 1 von 3
Weitere Infos
  • Besonderheiten: 1 Bonuspunkt für integrierten Sprachassistenten (YIKO)

Alle Angaben ohne Gewähr

Die App und dessen Funktionen

Da die offizielle ECOVACS HOME App, die zum Einbinden der hauseigenen Roboter gedacht ist, den Deebot X1 OMNI noch nicht aufführte, bekam ich vom Hersteller eine Test-App vorgesetzt. Diese kann natürlich ein wenig abweichen zu den ab Marktstart erhältlichen Funktionen, sollte jedoch in fast allen Punkten schon final sein und wurde im Test ständig aktualisiert.

Die App ist vollgestopft mit allem, was man sich nur wünschen kann. Darum gehe ich auf mehrere Punkte ein und stelle euch die App mit dessen Funktionen so detailreich wie möglich vor.

Das Erstellen der Karte und die Interaktion damit

Der Roboter kann, durch sein LIDAR-System, eine detailreiche Karte des Haushaltes in der App erstellen. Dabei lässt man den Roboter die erste Reinigung vollführen und er überträgt die abgefahrenen Bereiche direkt auf die Startseite. Durch eine schnelle Kartenerstellung fährt er die Wohnung nur grob und schnell ab. Ebenso erstellt er automatisch einzelne Räume auf der Karte, die nach seinem besten Wissen nach, recht genau die Realität widerspiegeln. Wenn das mal nicht der Fall sein sollte, dann kann man die Räume im Nachhinein natürlich selbst erneut anpassen und sogar benennen.

Jeder Raum kann mit einer eigenen Reinigungseinstellung angelegt werden. Das bedeutet, die Küche lässt sich auf beliebiger Saugstufe, mit beliebiger Wasserzufuhr ein oder sogar zweimal reinigen, während man andere Zimmer in anderen Einstellungen reinigen lassen kann. Welches Zimmer zuerst und welches danach angefahren werden soll, ist natürlich ebenso einstellbar. Die festgelegten Einstellmöglichkeiten speichert sich das Gerät für zukünftige Fahrten ab. Während der Reinigung kann man in der App live zuschauen, wie er seine Bahnen fährt. Das Erstellen mehrerer Etagen oder Karten ist natürlich möglich.

Das Erstellen von Sperrzonen und Nicht-Wischzonen

Natürlich kann man den Deebot X1 OMNI daran hindern, in bestimmte Bereiche oder an bestimmte Stellen zu fahren. Dabei kann man auch unterscheiden, ob er an besagten Stellen nur nicht saugen soll oder bloß saugen, aber nicht wischen soll. Durch kleine Einzeichnungen von Vierecken oder Linien auf der Karte ist dies zu bewerkstelligen. Das Vermeiden dieser Zonen funktioniert im Test mehr als zuverlässig und sehr akkurat.

Zeitgesteuertes Reinigen

Um die Reinigung so autonom wie möglich zu gestalten, kann man in der App eine zeitgesteuerte Reinigung einstellen. Auswählen lässt sich, zu welcher Uhrzeit der Roboter starten soll, welche Räume gereinigt werden sollen, wie oft diese abgefahren werden sollen und an welchen Tagen die Reinigung beginnen soll. Das macht das Gerät natürlich extrem autonom.

Funktionen der Station

Die Station kann man über die App auch manuell steuern. Das bedeutet, dass nicht nur eine Anzeige vorhanden ist, die einem sagt, ob noch Wasser im Frischwassertank ist, sondern auch kann man die Wischtücher manuell zur Reinigung starten oder den Staubbehälter nochmals manuell starten. Auf die Heißlufttrocknung kann man manuell starten oder ausschalten.

Aufteilung der Ansicht

Auf der Startseite hat man die Möglichkeit, sich bestimmte Sachen anzeigen zu lassen oder eben nicht. Dabei kann man die Raumaufteilung verschwinden lassen oder die Raumbeschriftung. Auch die Bereichsfarben, die Reinigungseinstellungen oder die Reinigungssequenzen kann man einfach ausblenden.

Protokolle und Standardeinstellungen

Ein detailliertes Reinigungsprotokoll ist natürlich auch mit an Bord. In diesem kann man sich anzeigen lassen, wann die letzten Reinigungsfahrten waren und wie sie verlaufen sind. In der Zubehörliste kann man einsehen, wann es Zeit wird, Verschleißteile auszutauschen. Das Reinigungsintervall der Wischmopps lässt sich auf verschiedene Zeiten stellen und auch die Lufttrocknung kann zwischen zwei und vier Stunden eingestellt werden.

In den Standardeinstellungen kann man auswählen, ob eine kontinuierliche Reinigung erfolgen soll oder nicht. Das bedeutet, dass der Roboter nach verbrauchtem Akku aufladen geht und bei vollem Akku wieder an der beendeten Stelle weiter reinigt. Das Maximieren der Saugleistung auf Teppichboden lässt sich ebenfalls wie die AIVI 3D-Technologie oder die Selbstentleerung ausschalten.

Die 3D-Karte

Es ist möglich, seine erstellte Karte in eine 3D-Karte aufzurüsten. Das ist eine nette Spielerei, jedoch in meinen Augen relativ unnötig. Man kann seine erstellte Karte in 3D anzeigen lassen und diese auch bearbeiten. Man kann sowohl den Fußboden einzelner Räume individualisieren, als auch Möbelstücke in die Karte einsetzen. Die Auswahl an Möbeln und Bodentypen ist leider noch sehr begrenzt. Durch das Anklicken eines abgesetzten Möbelstücks reinigt er um dieses herum. Das ist praktisch, wenn man gerade am Esstisch gegessen hat.

YIKO, der integrierte Sprachassistent

Ja, richtig gehört, der ECOVACS Deebot X1 OMNI ist nicht nur über Alexa und Co. steuerbar, sondern besitzt einen eigenen integrierten Sprachassistenten namens YIKO. YIKO kann auch Deutsch sprechen. Man kann ihn einfach mit den Worten „O. K. YIKO“ aufwecken und ihm dann sagen, was er tun soll. Das hat in der Praxis auch erstaunlich gut funktioniert. Ich sagte ihm, reinige das Bad und kurz darauf fuhr der Roboter los und reinigte nur das Bad. Ich sagte ihm, reinige alles, er reinigte alles. Auf die Frage nach den Verbrauchsmaterialien gab er mir dessen Stand durch. Das ist in meinen Augen eine hervorragende Zusatzfunktion, wenn man keinerlei Sprachassistenten im Haushalt hat und macht auch viel Spaß.

Der Videomanager

Da der ECOVACS Deebot X1 OMNI über eine verbaute 3D-Kamera verfügt, gibt es natürlich auch viele Möglichkeiten diese zu nutzen. Über den passwortgeschützten Videomanager kann man auf die Kamera zugreifen und live ins Geschehen einsehen. Das Bild wird in anständiger, aber nicht perfekten Videoqualität auf dem Smartphone wiedergegeben. Durch ein Licht am Roboter und einer Sprachausgabe, wird signalisiert, dass jemand auf die Kamera zugreift. Mit dieser ist es möglich, Videoaufzeichnungen und Fotos zu machen. Eine Flächenkontrolle ist ebenfalls einstellbar, damit der Roboter in bestimmte Ecken des Haushaltes fährt und Fotos der Umgebung schießt. Also kurz gesagt, eine kleine Videoüberwachung in Form eines Saug- und Wischroboters. Nach eingestellter Zeit fährt der Roboter automatisch an die Stellen und überwacht den Haushalt.

Das Ausgeben eines Anrufes über den Roboter ist ebenfalls möglich. Die Sprachausgabe ist jedoch recht leise und andersherum auf dem Smartphone sehr undeutlich. Natürlich kann man den Roboter im Videomanager auch zu einem bestimmten Punkt auf der Karte fahren lassen, falls man sehen möchte, was die Haustiere zu Hause anstellen. Manuelles Steuern ist mit eingeschalteter Kamera ist natürlich möglich.

Meine persönliche Einschätzung zum ECOVACS Deebot X1 TURBO

Der ECOVACS Deebot X1 TURBO wurde ganz klar für viel Hartboden konzipiert. Die Wischfunktion mit rotierenden Mopps sind in meinen Augen die beste Wisch-Lösung, die es gibt. Eine solche Waschanlage für den Roboter, wie sie der X1 TURBO besitzt, ist etwas verdammt Praktisches, da man sich nicht mehr selbst um den Wechsel oder das Auswaschen der Wischmopps sorgen muss. Auf eine Absaugstation wurde bei diesem Modell verzichtet.

Ähnliches Prinzip kennen wir vom Dreame W10 Pro. Auch dieser besitzt keinerlei Absaugstation, dafür eine Waschanlage mit allem Drum und Dran. Wer keine Haustiere besitzt, jedoch stetig einen glänzenden Boden haben möchte, der wird mit dem ECOVACS Deebot X1 TURBO sicherlich glücklich werden.

Wenn du dich für den ECOVACS Deebot X1 TURBO interessierst, dann schau gerne das Testvideo vom Karim zum ECOVACS Deebot X1 OMNI an. Dieser besitzt eine Multifunktions-Reinigungsstation, die auch eine Absaugung besitzt.

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Saugroboter ID: 76501


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