Roborock S6 MaxV im Test – Intelligenter Roboter mit Kamera

Der Marktführer Roborock hat vor einiger Zeit den Roborock S6 MaxV auf den Markt gebracht. Dieser ist eine deutliche Weiterentwicklung des beliebten Kassenschlagers Roborock S5 Max. Ausgestattet mit einer Kamera in der Front, soll er nicht nur Hindernissen gezielt ausweichen können, er soll auch noch Bilder von diesen machen und auf das Smartphone des Nutzers schicken.

Roborock S6 MaxV im Test – Eine Kamera beugt Kollisionen mit Hindernissen vor

Wir kennen sie, wir lieben sie, die Roborocks! Der Marktführer auf dem Gebiet der Saug-Wischroboter hat vor einiger Zeit den Roborock S6 MaxV vorgestellt, der mit intelligenten Features als Verbesserung zu seinen Vorgängern trumpfen soll. Hier kam nicht nur eine bessere Appsteuerung hinzu, sondern auch eine Erweiterung in Form einer Kamera in der Front. Mit dieser sind so einige Funktionen möglich.

In diesem Test möchte ich euch den Roborock S6 MaxV genauer vorstellen und euch zeigen, was dieser alles kann und was er für Möglichkeiten an Funktionen bereithält. Dabei möchte ich erwähnen, dass ich mir den Roborock S6 MaxV selbst finanziert habe und er im täglichen Gebrauch ist. Somit wirst du auf den Bildern deutliche Gebrauchsspuren sehen.

Info

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Technische Daten und Zubehör des Roborock S6 MaxV

Allgemein

Erscheinungsdatum06/2020
Maße Saugroboter (L/B/H)35,3 x 35,0 x 9,65 cm
Gewicht3.7 kg
Saugleistung2500 pa
Volumen Staubbehälter460 ml
Volumen Wassertank297 ml
Lautstärke68 dB

Laufzeit

Akkukapazitat5200 mAh
max. Ladedauer360 Minuten
max. Saugdauer180 Minuten

Saugergebnis im Test

Laminat99.35%
Teppich72.5%
Hindernissüberwindung (90° Kante)1,8 cm

Navigationsart

LDS (Laserdistanz)

Wischfunktion

aktive Wasserzufuhr

Features

Haustiere/viele Haare
Live Kamera
Objekterkennung (Kamera/Laser)
Speicherung mehrerer Etagen/Karten
Teppicherkennung Saugen
Virtuelle Grenzen/No-Go Areas
Virtuelle Raumeinteilung

Geeignet für

Hartböden
Teppichböden
Über 100 qm

Unterstützte Sprachassistenten

Amazon Alexa
Google Assistant

Von uns getestet 

Der Lieferumfang des Roborock S6 MaxV

Der Lieferumfang des Roborock S6 MaxV fällt gewohnt klein aus. Hier möchte ich darauf hinweisen, dass man auf folgendem Bild die Unterlegplatte nicht auffinden kann, die im Lieferumfang dabei ist. In meinem privaten Gebrauch des Roboters habe ich die Unterlegplatte irgendwann irgendwo auf den Boden geklebt. Bedauerlicherweise habe ich diese, ohne eine komplette Zerstörung der Platte, nicht wieder abbekommen. Hier hat Roborock seit dem Roborock S5 Max gespart. Damals war die Unterlegplatte, die übrigens dafür da ist, den nassen Wischlappen nicht auf dem Boden parken zu müssen, aus hartem Kunststoff, mit gummierten Füßen versehen. Heute ist sie labbrig und muss auf den Boden geklebt werden. Sehr schade!

Nun eine Übersicht, was ihr alles beim Auspacken auffinden könnt.

  • Der Roborock S6 MaxV
  • Die Ladestation
  • Ein EU-Netzkabel
  • Ein zusätzlicher Feinstaubfilter
  • Eine Unterlegplatte
  • Die Bedienungsanleitung

Der Roborock S6 MaxV im Detail

Hohe Qualität, modernste Technik und ein hervorragend abgestimmtes Design, das sind die Roborock Saug-Wischroboter. Der Hersteller veredelt seine neuen Produkte immer mal wieder mit einem Zierelement, das nach kurzer Zeit zum Markenzeichen des einzelnen Roboters wird.

Die Oberseite

Auf der schwarz glänzenden Oberseite des Roborock S6 MaxV ist genau so ein Element wieder implementiert worden. Die Bedienelemente, die jetzt von Kiemen-Förmigen Zierelementen umrandet sind, können den Roboter dazu befehligen zu starten, zu stoppen oder zur Ladestation zurückzufahren. Eine Spotcleantaste ist ebenfalls vorhanden. Dahinter befindet sich der allseits bekannte und gefedert gelagerte LiDAR-Sensor, der in Form eines Laserturms daherkommt. Auf diesem ist ein graues Roborock Logo aufgedruckt worden. Den Schriftzug dazu findet man etwas weiter hinten auf der Klappe.

Unter der Haube kommt einem ein gewohntes Bild entgegen. Hier ist der milchig transparente Staubbehälter eingebettet, der von einem praktischen Reinigungstool begleitet wird. Der Staubbehälter ist übrigens derselbe, der auch im Roborock S5 Max verbaut ist. Des Weiteren findet man darüber einen Resetknopf und eine blau leuchtende WIFI-LED.

Die Seitenansicht

Der obligatorische Bumper auf der Front besitzt nun ein großes Fenster, das die sogenannte ReactiveAI – Obstacle Recognition Kamera schützt. Seitlich am Bumper ist zusätzlich ein Wandsensor verbaut, der den Abstand zur Wand misst. Am Heck springt einem sofort der milchig transparente Wassertank entgegen, der von Lüftungsschlitzen umgeben ist.

Die Unterseite

Auf der Unterseite findet man mittig plaziert die bekannte und auseinander baubare Hauptbürste, die aus Borsten und Gummilamellen besteht. Ganze sechs Absturzsensoren und die Roborock typische, aus der Zahntechnik stammende Seitenbürste wurden dem Roborock S6 MaxV spendiert. Einen Ultraschallsensor für die Teppicherkennung fehlt jedoch gänzlich.

Der Staubbehälter

Wie bereits erwähnt, ist der milchig transparente Staubbehälter ebenso in den Roborock S5 Max einsetzbar. Dieser fasst 460 Milliliter und ist somit durchschnittlich groß bemessen. Auf der Rückseite befindet sich ein Feinstaubfilter, der jedoch nicht mit einem zusätzlichen Netz vor grobem Schmutz geschützt ist. Dafür lässt er sich leicht unter fließendem Wasser reinigen. Der Staubbehälter besitzt keine Rückschlagklappe, die das Herausfallen des aufgesaugten Schmutzes bei der Entleerung verhindert.

Der Wassertank

Der im Roboter eingesetzte Wassertank bietet ein Volumen von 297 Milliliter, das für eine längere Wischleistung sorgt. Er ist ebenso milchig transparent, wie der Staubbehälter und qualitativ hochwertig verarbeitet. Der Wasserzufluss auf das Wischtuch ist elektronisch gesteuert, jedoch befindet sich die Wasserpumpe dafür im Roboter und nicht im Wassertank, wie man es beispielsweise bei den Modellen von ECOVACS gesehen hat. Diese Pumpe zieht über einen transparenten Schlauch das Wasser ins Innere des Roboters, bevor er es auf das Wischtuch abgibt.

Die Wischplatte

Auch die Wischplatte kommt in einem transparenten Design und das dazugehörige Wischtuch wird seitlich auf diese aufgezogen und über eine Klett-Befestigung fixiert. Die Wischfläche des Wischtuchs geht nun über die gesamte Platte und beschränkt sich nicht, wie bei vielen Vorgängern, auf die Flächengröße der Hauptbürste. Die Wischplatte besitzt kleine gefederte Knöpfe, die die Wischplatte kontinuierlich mit 300 Gramm Druck auf den Boden presst. Das macht das Wischbild effizienter.

Die Ladestation

Roborock typisch wird die standardisierte Ladestation mitgeliefert, die keine Überraschungen verbirgt. Sie ist ebenso schwarz wie der Roboter selbst. Sie enthält leider kein Kabelmanagement, das vor überschüssigen Kabelsalat schützt.

Die Navigation des Roborock S6 MaxV

Die durch die LiDAR-Technik präzise erreichte Navigation der Roborock Modellpalette ist schon fast legendär. In meinen Augen bietet nur noch der Hersteller Dreame seinen Geräten eine noch schönere Navigation an. Der Roborock S6 MaxV zeigte im Test auch, dass er über eine verdammt gute Navigation verfügt. Zuerst reinigt er die Ränder der eingestellten Räume und widmet sich danach in schön geraden Bahnen den Mitten zu. Diese Art der Navigation hat sich mit der Zeit als die Beste herausgestellt. Der Roboter nutzte effektiv seinen Bumper, da die Kamera keine 3D-Lasererkennung besitzt und gezielt für liegengelassene Hindernisse konzipiert wurde.

Die Hinderniserkennung

Hier kommen wir nun zum spannenden Teil. Durch die ReactiveAI Kamera in der Front, ist der Roborock S6 MaxV in der Lage, liegengelassene Gegenstände wie Socken, Schuhe oder eventuell größere Hinterlassenschaften eurer Haustiere zu erkennen. Jedoch würde ich mich persönlich nie komplett auf diese Technik verlassen. Der Roborock S6 MaxV zeigte im Test, dass er hauptsächlich sehr zuverlässig mit diesen Hindernissen zurechtkam. Jedoch zeigte er hin und wieder mal, dass ihn manches überhaupt nicht interessierte und schob es weg oder überfuhr es sogar. Gerade Kabel stellen immer noch ein großes Problem dar. Hier muss im vorne herein getestet werden, was im Haushalt erkannt wird und was man lieber doch vom Boden aufheben sollte. Bei seiner Navigation an den Wänden entlang nutzt er die Kamera kaum und greift lieber auf seinen Bumper zurück.

Die Rückkehr zur Ladestation

Einmal aufgestellt, findet der Roborock S6 MaxV immer, und ich meine immer seine Ladestation wieder. Selbst wenn er mal umhergetragen wird und irgendwo anders abgestellt wurde, wird diese zuverlässig wiedergefunden. Dabei orientiert sich der Roboter mit seiner Lasersensorik erneut, lokalisiert sich und fährt gezielt zur Ladestation zurück, wenn man ihm das befehligt. Auf seiner Rückfahrt umfährt er recht zuverlässig Hindernisse, die auf seiner Strecke im Weg herumliegen. In zehn von zehn Fällen, die im Test mindestens versucht wurden, fuhr er jedes Mal zielsicher auf seine Station zurück.

Die Reinigungsleistung des Roborock S6 MaxV

In den Test aus Karims Videos schneiden die Roborock Modelle besonders gut ab. Auch der Roborock S6 MaxV hat hervorragende Ergebnisse gezeigt. Doch ist das in einem Haushalt, der von zwei Hauskatern mit täglichen Fußspuren, Katzenstreu und Haaren verdreckt wird, auch der Fall? Das zeige ich euch hier.

Die Saugleistung

Im Gegensatz zum Roborock S6 oder Roborock S5 Max, hat der Roborock S6 MaxV nun eine gesteigerte Saugleistung von 2500 Pascal spendiert bekommen. Jedoch wissen wir inzwischen, dass die Angabe von Pascal nicht die Voraussetzung für eine zufriedenstellende Reinigungsleistung bedeutet. Hier muss das Zusammenspiel zwischen Leistung und Bürste passen. Der Roborock S6 MaxV zeigte im Test in meinem Haushalt ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis. Auf Hartboden bekommt er jeden anfallenden Schmutz aufgesaugt und lässt kaum mal etwas liegen. Was mir persönlich aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass er nur eine Seitenbürste besitzt. Diese kehrt zwar zuverlässig alles an Schmutz in Richtung Saugschacht, schleudert aber auch gerne mal etwas weiter weg und dann kommt der Roboter da nicht mehr dran. Eine weitere Seitenbürste könnte in den meisten Fällen, den weggeschleuderten Schmutz wieder auffangen. Ich muss jedoch zugeben, dass diese Situation wirklich selten auftritt.

Auf Teppichboden aktiviert der Roborock S6 MaxV automatisch die maximale Saugleistung, um auch hier mehr aufsaugen zu können. Auch auf Teppich konnte mich die Saugleistung überzeugen und ich war sehr zufrieden. Jedoch habe ich auch festgestellt, dass die Flaggschiffe von ECOVACS hier ein klein wenig die Nase vorne haben. Das ist wiederum Meckern auf höchstem Niveau.

Die Rand- und Eckenreinigung

Mit der gummierten Seitenbürste des Roborock S6 MaxV, wird der Randbereich der zu reinigenden Räume zuverlässig abgekehrt. Hier gibt es nichts zu meckern. Tote Winkel sind mir im Test nicht aufgefallen. Die Eckenreinigung stellte sich ebenfalls als, für ein rundes Gerät, solide heraus. Natürlich schafft er, aufgrund seiner Bauform, nicht komplett in die Ecken hineinzukommen, jedoch drückt er sich mit seinem Bumper so tief wie möglich hinein. Die gerade Fahrt an einer Wand entlang begünstigt das Ergebnis.

Die Wischleistung

Sowohl der Wassertank, als auch die Wischplatte, sind zwischen dem Roborock S6 MaxV und dem Roborock S5 Max austauschbar. Das bedeutet, hier hat sich zu seinem Vorgänger nichts geändert. Die Wischleistung ist elektronisch steuerbar und das auf bis zu 30 Stufen. Das bedeutet, dass die Wischfunktion für jede Bodenart anpassbar ist und infolgedessen für sehr empfindliche Böden konzipiert wurde. Bei der Art der Wischfunktion selbst, handelt es sich um ein Hinterherziehen eines feuchten Wischtuchs bei der Reinigung. Das Wischtuch wird selbst ohne vorherige Befeuchtung rasch nass und hilft dabei, restlich liegengebliebener Staub oder Fußabdrücke zuverlässig zu entfernen. Das Wischen von Hand kann diese Art nicht ersetzen. Den Boden zum Glänzen bringen schafft sie jedoch allemal. Mit einem Druck von 300 Gramm, wird die Wischplatte kontinuierlich auf den Boden gedrückt, was für ein noch besseres Wischbild sorgt.

Die App des Roborock S6 MaxV

Kommen wir nun zum Punkt Appsteuerung. Der Roborock S6 MaxV ist selbstverständlich in die Xiaomi Home App einzubinden, wobei ich persönlich lieber zur hauseigenen Roborock App greife. Diese wird schneller mit Updates versorgt und ist auch als gewünschte App vom Hersteller so kommuniziert. Was diese alles an Funktionen bereithält, möchte ich euch hier zeigen.

Die Kartenerstellung

Nach der ersten erfolgreich abgeschlossenen Reinigung zeichnet der Roborock S6 MaxV eine detaillierte Karte eures Haushaltes auf das Smartphone. Mit dieser kann man fortan interagieren. Der Roborock teilt dabei die Karte in einzelne Zimmer ein, die im Nachhinein anpassbar sind. Ebenso kann hier jeder Raum individuell benannt oder die Reihenfolge bestimmt werden. Wenn man selbst nicht Zuhause ist, kann man den Roboter über die App starten und live mit anschauen, wie er sich durch die Wohnung schlängelt. Der Roborock S6 MaxV kann mehrere Etagen anlegen, für die individuelle Sperrzonen oder Leistungen eingestellt werden können.

Die Reinigungsmodi

Es ist möglich, eine komplette Reinigung zu starten. Dabei fährt der Roboter den gesamten Haushalt ab und kehrt danach zu seiner Ladestation zurück. Ebenso ist es möglich, den Roboter nur auf einzelne Zimmer zu konzentrieren. Auch individuelle Zonen sind mitten auf der Karte einsetzbar, die der Roboter anfährt und reinigt. Für jedes Zimmer ist es ebenso möglich, eine individuelle Leistung zu erstellen. Wenn man im Wohnzimmer lieber den empfindlichen Parkettboden schützen möchte, dann stellt man für diesen Raum nur einen geringen Wasserzufluss auf das Tuch ein. In der Küche, auf dem Vinylboden, da darf es dann etwas mehr Wasser sein. Das alles ist individuell und nach eigenen Bedürfnissen einstellbar.

Die ReactiveAI-Objekterkennung

Wer möchte, der kann die Kamera zuschalten, die vor Kollisionen bei der Reinigung schützt. Hierbei kann man individuelle Einstellungen vornehmen und verschiedene Datenschutzrichtlinien durchlesen. Roborock setzt hier auf Vertrauen und garantiert, dass die Video- und Bildübertragung nur lokal betrieben wird und nicht über irgendwelche chinesischen Server. Wer das nicht möchte, kann die ReactiveAI-Objekterkennung selbstverständlich vollständig deaktivieren. Wenn man Haustiere besitzt, kann man eine Funktion aktivieren, die es dem Roboter erlaubt, vorsichtiger zu navigieren, damit kein Tier aufgeschreckt oder aus Versehen angerempelt wird. Außerdem können Fotos von Hindernissen gemacht werden, die als kleine Symbole auf der Karte erscheinen.

Die Grundeinstellungen

Jeder Saug-Wischroboter verfügt über spezielle Grundeinstellungen. So auch der Roborock S6 MaxV. Hierbei sind Dinge anpassbar wie etwa die Erkennung von Teppichboden und dessen Leistungssteigerung oder das Deaktivieren der Beleuchtung der Bedienelemente. Eine Kindersicherung ist ebenfalls neu hinzugekommen und verhindert, dass bei einem Druck auf einen Knopf am Roboter, dieser anspringt. Der Nicht-Stören-Modus ist ebenfalls auf seine eigenen Bedürfnisse einstellbar.

Die Zeitsteuerung

Wenn man nicht Zuhause ist, dann ist es praktisch, den Roboter ohne eigenes Zutun arbeiten zu lassen, oder? Das ist natürlich machbar. Man kann auswählen an welchen Tagen er arbeiten soll und zu welchen Uhrzeiten. Zudem kann man ihm befehligen, wie die jeweiligen Reinigungsleistungen auf verschiedene Zimmer eingestellt werden sollen oder welche Zimmer überhaupt gesaugt werden sollen.

Die Fernsteuerung

Wer den Roboter gerne selbst lenken möchte, der kann das über die App-interne Fernbedienung machen. Dabei kann man zwischen einem Joystick oder einfachen Tasten auswählen. Über die Pin-and-Go-Funktion ist es möglich, den Roboter zu einer bestimmten Stelle auf der Karte zu schicken. Das ist besonders dann sehr hilfreich, wenn der Roboter mit Station auf einem Teppichboden parkt. Wenn man den Rest der Wohnung, der keinen Teppichboden besitzt, wischen lassen möchte, dann schickt man den Roboter vor Beginn einfach an eine andere Stelle. Praktisch und effizient!

Die Remote-Anzeige

Um den Zugriff auf das Livebild der Kamera zu ermöglichen, muss vorher diese Funktion in der App und über den Roboter aktiviert werden. Roborock liefert den Roboter von Anfang an mit deaktivierter Kamera aus. Durch das Drücken einer Tastenkombination auf dem Roboter kann das Livebild entsperrt werden und über die App auf die Kamera zugegriffen werden. Hierbei kann man voreinstellen, dass der Roboter entweder blinkt oder sogar per Sprachausgabe wiedergibt, dass jemand auf die Kamera zugreift. Der Zugriff ist aus Sicherheitsgründen bei jeder Interaktion mit einem Muster-Pin versehen und geschützt.

Der Live-Zugriff auf die Kamera

Wer möchte, kann sich während der Reinigung oder einfach so ein Livebild auf dem Smartphone anzeigen lassen. Bei richtiger Eingabe eines Muster-Pins, kommt man in die Kamera und kann nun verschiedene Funktionen ausüben. Man kann den Roboter über Tasten lenken und live dabei sein. Ebenso kann man eine Sprachnachricht ausgeben lassen, die vom Roboter wiedergegeben wird. Ein Protokoll für ausgegebene Nachrichten ist auch vorhanden und man kann das Bild in verschiedenen Qualitäten wiedergeben. Die Karte der Wohnung wird dabei immer angezeigt und zeigt, wo sich der Roboter befindet.

Mein persönliches Fazit zum Roborock S6 MaxV

Ich kann mit gutem Gewissen behaupten, dass der Roborock S6 MaxV ein hervorragender Saug-Wischroboter ist, der mit jeglicher Situation zurechtkommt. Außerdem ist er ein Roboter, der einfach zuverlässig funktioniert. Ich habe keinerlei Fehlermeldung oder komisches Verhalten in meinem langen Testzeitraum feststellen können. Das Gerät funktioniert einfach. Gerade für Haushalte mit Tieren ist er ausgezeichnet geeignet, da man die Option besitzt, die Kamera zu nutzen. Diese leistet einen optimalen Dienst, jedoch würde ich mich nicht zu 100 Prozent auf die Hinderniserkennung verlassen. Da ist noch ein wenig Spielraum nach oben offen. Die 3D-Hinderniserkennung des Roborock S7 MaxV ist hier deutlich präziser.

Die Saug- und Wischleistung ist Roborock typisch spitze, jedoch nicht mehr das Nonplusultra, was es auf dem Markt zu erwerben gibt. Eine Absaugstation besitzt der Roborock S6 MaxV leider nicht und ist auch zukünftig mit keiner kompatibel. Dafür muss dann zu einem Roborock S7+ bzw. S7 MaxV+ oder einem Roborock Q7 Max+ gegriffen werden. Wer auf Qualität des Marktführers setzt, der macht nichts falsch und so kann ich den Roborock S6 MaxV uneingeschränkt weiterempfehlen.

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