Roborock S7+ im Test – Ein Roborock mit einzigartiger Absaugstation

Wir kennen sie, wir lieben sie, die Roborocks! Das Unternehmen Roborock hat inzwischen den neuen Roborock S7 MaxV auf den Markt gebracht. Dieser trumpft mit hervorragenden Funktionen, jedoch kostet dieser auch eine ganze Stange an Geld. Da überlegen sich viele auf das Vorgängermodell, den Roborock S7, zurückzugreifen. Lohnt sich der Kauf des Roborock S7+?

Roborock S7+ im Test – Innovative Lösungen für einen rundum sauberen Haushalt

Der Roborock S7+ punktet mit jeder Menge Funktionen, die das Leben erleichtern sollen. Zu seinem Vorgänger, dem Roborock S6 MaxV, hat der Roborock S7+ einige Verbesserungen mit an Bord. Das PLUS steht im Übrigen für die mitgelieferte Absaugstation.

Eine Gummibürste, die noch besser den Schmutz aufkehren soll, eine oszillierende und anhebbare Wischfunktion, die noch besser eingetrocknetes vom Boden lösen kann und eine Absaugstation, die sowohl mit als auch ohne Beutel benutzt werden kann. Zusätzlich gibt es einen Leistungsschub um 500 Pascal bei der Saugkraft. Das sind die neuen Funktionen des Roborock S7+. In meinem Test möchte ich euch zeigen, wie sich das Gerät in meinem Haushalt geschlagen hat und ob wirklich alles so funktioniert, wie es sich anhört.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Roborock bedanken, die mir den Roborock S7+ für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

Info

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Roborock S7+ Kaufen

Technische Daten und Zubehör des Roborock S7+

Allgemein

Erscheinungsdatum08/2021
Maße Saugroboter (L/B/H)35,3 x 35,0 x 9,65 cm
Maße Reinigungsstation (B/T/H)31,4 x 45,7 x 38,3 cm
Gewicht4.7 kg
Saugleistung2500 pa
Volumen Staubbehälter470 ml
Volumen Wassertank300 ml
Lautstärke67 dB

Laufzeit

Akkukapazitat5200 mAh
max. Ladedauer360 Minuten
max. Saugdauer180 Minuten

Saugergebnis im Test

Laminat99.80%
Teppich75.39%
Hindernissüberwindung (90° Kante)1,8 cm

Navigationsart

LDS (Laserdistanz)

Wischfunktion

aktive Wasserzufuhr

Features

Absaugstation
Anhebbare Wischfunktion
Haustiere/viele Haare
Oszillierende Wischfunktion
Speicherung mehrerer Etagen/Karten
Teppicherkennung Saugen
Teppicherkennung Wischen
Virtuelle Grenzen/No-Go Areas
Virtuelle Raumeinteilung

Geeignet für

Hartböden
Teppichböden
Über 100 qm

Unterstützte Sprachassistenten

Amazon Alexa
Google Assistant
Siri

Von uns getestet 

Der Lieferumfang des Roborock S7+

Roborock ist dafür bekannt, recht wenig Lieferumfang den Robotern beizulegen. Hier wird nicht auf Masse, sondern auf Qualität gelegt. Was sich im Lieferumfang des Roborock S7+ befindet, möchte ich euch hier zeigen.

  • Der Roboter
  • Die Wischplatte mit montiertem Wischtuch (am Roboter)
  • Die Absaugstation (zerlegt)
  • Eine Staubbeutelaufhängung (Nicht auf Bild)
  • Ein Staubbeutel (nicht auf Bild)
  • Ein EU-Netzkabel
  • Die Bedienungsanleitung

Der Roborock S7+ im Detail

Schön und ansehnlich kommt der komplett weiße Roborock S7 daher. Bis auf ein paar orange Details, setzt das Unternehmen wieder auf den zeitlosen Look. Ebenfalls ist jeder Roborock mit einem speziellen Merkmal als Zierde versehen. Beim Roborock S7 sind es Wellen, die die oszillierende oder genauer gesagt vibrierende Wischfunktion widerspiegeln sollen. Die Verarbeitung ist Roborock typisch hochklassig und robust.

Die Oberseite

Auf der Oberseite erkennt man sofort die Wellen, die sich um den LiDAR-Turm zieren. Dieser ist wieder einmal federnd gelagert, damit der Roboter nirgends stecken bleibt und hat ein Roborock Logo aufgesetzt. Vor dem Turm erkennt man die Bedienelemente, mit denen man den Roboter starten, stoppen oder zur Ladestation zurückschicken kann. Ebenso ist eine Taste für eine Spotclean-Funktion vorhanden, die bei längerem Druck eine Kindersicherung aktiviert und die Tasten sperrt. Vor den Tasten befindet sich ein Status-LED-Streifen, der je nach Aufgabe in verschiedenen Farben Pulsiert. Der Roborock-Schriftzug thront weiter hinten auf dem Deckel.

Unter der Haube findet man jetzt, im Gegensatz zum Vorgänger, kein eingebettetes Reinigungstool mehr und auch der Staubbehälter hat sich verändert. Über dem eingesetzten Behälter findet man noch eine WIFI-LED und einen Resetknopf.

Die Seitenansicht

Auf der Front des Roboters sitzt der obligatorische Bumper, der mit einem silbernen Zierring versehen ist und einen Infrarotsensor besitzt. Eine Kamera oder eine optische Hinderniserkennung gibt es bei diesem Gerät nicht. Seitlich findet man lediglich einen Wandsensor, der den Abstand zur Wand misst. Am Heck erkennt man eine Neuerung. Der Wassertank ist nun nicht mehr mit der Wischplatte verbunden, sondern bekam einen eigenen Platz im Roboter selbst. Durch den orangen Knopf lässt sich dieser einfach herausziehen. Die eingesetzte und angehobene Wischplatte erkennt man kurz unter dem Wassertank. Neben diesem gibt es noch einen Luftauslass.

Die Unterseite

Auch hier springen uns wieder viele Neuerungen zum Vorgänger entgegen. Der Roborock S7+ besitzt wieder die aus der Zahntechnik stammende Seitenbürste. Ein Ultraschallsensor ist jetzt aufzufinden, der Teppichboden blitzschnell erkennen soll. Mittig ist jetzt eine voll gummierte Hauptbürste, die zwar mit Haaren besser klarkommen soll, jedoch auch deutlich anfälliger, wie man auf den Bildern erkennt. Dazu kommt, dass die Rolle jetzt komplett federnd gelagert ist, was das anschmiegen an den Boden verbessert. Das große, blaue Wischtuch sitzt auf der Wischplatte am Heck und man erkennt den mittigen oszillierenden Bereich auf diesem.

Der Staubbehälter

Der Staubbehälter hat sich ebenfalls signifikant zum Roborock S6 MaxV verändert, ist jedoch exakt der gleiche aus dem Roborock S7 MaxV. Er ist komplett transparent und lässt sich über die Oberseite öffnen. Dafür muss der Feinstaubfilter entnommen werden, der bedauerlicherweise nicht durch ein weiteres Netz vor grobem Schmutz geschützt ist. Das Ausleeren stellt sich als immer wieder problematisch heraus, was jedoch weniger eine Rolle spielt, da dieser sowieso immer von der Absaugstation ausgesaugt wird.

Die Wischplatte

Die Wischplatte hat sich so weit verändert, dass nicht nur das Gewicht dieser sehr hochgestiegen ist, sondern auch die Konstruktion sich geändert hat. Diese ist nun anhebbar, was so viel bedeutet wie, dass sie hochgefahren wird, sobald Teppichboden überfahren wird. Mittig ist der oszillierende Teil, der durch ein spezielles Wischtuch vibrieren kann während der Reinigung. Die Wischplatte lässt sich weiterhin einfach von hinten unter den Roboter schieben. Das mitgelieferte Wischtuch hat eine ausgezeichnete Qualität. Es ist dick und deutlich besser verarbeitet als die vorherigen Wischtücher der älteren Modelle.

Der Wassertank

Der Wassertank fasst 200 Milliliter und ist über eine hellgraue Gummidichtung befüllbar. Er wird von hinten aus dem Roboter gezogen und verfügt über integrierte Schläuche, die in den Roborock führen. Dieser hat den Vorteil, dass er über eine elektronische Pumpe im Inneren des Roboters, das Wasser in verschiedenen Intensitäten auf das Wischtuch abgeben kann. Somit ist das Wischen für fast jeden Bodentypen geeignet.

Die Absaugstation

Im Lieferumfang des Roborock S7+ ist eine vollautomatische Absaugstation dabei. Diese ist sowohl mit als auch ohne Beutel nutzbar. Das ist bisher einzigartig in der Welt der Saug-Wischroboter. Normalerweise gibt es Absaugstationen nur mit Beutel. Nicht so bei Roborock! Im Inneren der Staubkammer findet man eine Zyklontechnologie, die man schon von Akkusaugern her kennt.

Im Test habe ich die Absaugstation ausschließlich ohne Beutel benutzt, da mir das händische Ausleeren und die Umweltfaktoren besser gefallen haben in dieser Variante. Jedem sollte jedoch bewusst sein, dass der Schmutz durch das transparente Kunststoffglas zu sehen ist. Da ein Staubbeutel gleichzeitig als Filter agiert, muss in eine beutellose Absaugstation zwangsweise ein Filter separat verbaut werden. So auch hier bei der Absaugstation des Roborock S7+. Abgesaugt wird der Schmutz geradewegs wieder aus Richtung Hauptbürste, die sich bei der Absaugung dreht. Im Test hat die Absaugstation immer den Staubtank restlos leer gesaugt.

Die Navigation des Roborock S7+

Roborock hat wieder einmal dem Roborock S7+ die LiDAR-Technologie verpasst, die für eine intelligente Navigation sorgt. Durch einen ausgeworfenen und wieder eingefangenen Laserstrahl, der schnell um seine eigene Achse rotiert, scannt der Roborock seine Umgebung bis auf kleinste Detail genau ab. Dabei zeichnet er eine Karte in die dazugehörige Smartphone-App. Diese Art der Navigation hat sich mit den Jahren als die Beste herausgestellt. Er kann durch diese in geraden Bahnen durch euren Haushalt navigieren.

Zuerst einmal widmet er sich dem Randbereich und fährt diesen Zimmer für Zimmer ab. Danach widmet er sich den Mitten des Raumes in einer geraden Bahnfahrt. Dabei überlegt er sich genau, welche Route die effizienteste und schnellste darstellt. So kann es vorkommen, dass das Wohnzimmer horizontal gereinigt wird und das Badezimmer vertikal. Bei einer zweifachen Reinigung fährt er übrigens ein Schachbrettmuster ab, was zu einer noch tieferen Reinigung führt.

Der Umgang mit Hindernissen

Wie so häufig kann es vorkommen, dass nicht alles aufgeräumt ist und hier und da etwas auf dem Boden liegen bleibt. Dafür haben viele Saug-Wischroboter eine optische Hinderniserkennung, die dazu führt, dass der jeweilige Roboter die Gegenstände erkennt und umfährt. Der Roborock S7+ hat diese Funktion leider nicht. Das bedeutet jedoch nicht, dass er ruppig mit Wänden oder Möbeln umgeht. Im Gegenteil. Durch den eingebauten Infrarotsensor, in Verbindung mit der LiDAR-Technik, bremst der Roborock vor jedem höheren Hindernis ab, stupst dieses leicht an und umfährt es mit einem gewissen Abstand.

Türschwellen wurden in meinem Haushalt alle erfolgreich überwunden. Dabei schaffte er eine Höhe von etwa zwei Zentimeter. Alles darüber ist ihm jedoch zu hoch. Kleine Hindernisse wie Socken, Kabel oder Ähnliches werden jedoch immer überfahren oder weggeschoben. Beim Roborock S7+ sollte man vorher die eigenen vier Wände aufräumen.

Die Rückkehr zur Absaugstation

Wenn die Reinigung abgeschlossen ist, fährt der Roborock S7+ zielstrebig und Hindernissen ausweichend in Richtung Absaugstation zurück. Vor ihr hält er kurz inne und fährt dann gemächlich auf diese hinauf. Nachdem er angedockt ist, saugt die Absaugstation immer zuverlässig ab. Ich musste im Test nicht ein einziges Mal den Staubbehälter selbst leeren. Da ich die beutellose Variante bevorzuge, musste ich einmal im Monat nur eben schnell mal den Staubtank leeren. Mehr Arbeit fällt bei der Entleerung nicht an. Im Test fuhr der Roborock S7+ in zehn von zehn Fällen immer zuverlässig die Absaugstation an.

Die Reinigungsleistung des Roborock S7+

Jetzt kommen wir zum spannenden Teil. Da der Roborock S7+ nicht gerade günstig ist, sollte er für sein Geld schon einiges leisten können. Dafür hat Roborock die Saugleistung um 500 Pascal auf 2500 Pascal hochgeschraubt. Der Standard bei heutigen Saug-Wischrobotern im Jahre 2022 liegt in etwa bei verbauten 4000 Pascal. Somit ist die Saugleistung eher etwas unterhalb angesiedelt. Es zählen für eine gute Saugleistung jedoch nicht nur die angaben der Pascal, sondern viel mehr das perfekte Zusammenspiel zwischen Saugleistung und Bürste. Dafür hat der Roborock S7+ erstmalig eine voll gummierte Hauptbürste spendiert bekommen. Diese soll die Reinigungsleistung nicht nur optimieren, sondern ist auch deutlich einfacher zu reinigen. Ebenso soll diese auch langlebiger sein, was ich jedoch so nicht bestätigen kann. Die Lamellen der Bürste sind so dünn, dass aufgewickelte Haare sie gerne durchschneiden, wie man auf den Bildern erkennen kann.

Die Saugleistung

Der Roborock S7+ konnte im Test auf Hartboden sensationelle Glanzleistungen vollbringen. Hier zeigt sich, dass die neu gestaltete Hauptbürste jeden noch so kleinen Schmutz aufwirbelt und die gesteigerte Saugleistung diesen erfolgreich in den Staubbehälter befördert. Jegliche Art von Schmutz, ob fein oder grob, wird bei einer einzigen Überfahrt zuverlässig aufgesaugt. Ganz besonders ist mir die Leistung bei Haaren aufgefallen. Die Gummibürste beseitigt wirklich zuverlässig und deutlich stärker die Haare vom Boden als sein Vorgänger.

Auf Teppichboden sieht die Sache schon etwas anders aus. Mit kurzflorigem Teppich kommt der Roborock S7+ hervorragend zurecht, wenn dieser jedoch etwas länger ist, dann lässt er gerne etwas liegen. Hier zeigt sich, dass die Saugleistung des Roborock Q7 Max und des Roborock S7 MaxV deutlich stärker ist. 2500 Pascal reichen nicht aus, um einen Teppichboden zuverlässig von Schmutz zu befreien. Hier hat der Roborock S7+ das Nachsehen.

Die Rand- und Eckenreinigung

Durch die runde Bauform kommt der Roboter nicht komplett in eine Ecke hinein. Jedoch drückt er sich so weit wie möglich in die Ecke, was zu einer anständigen Eckenreinigung führt. Die fehlende optische Hinderniserkennung begünstigt die Eckenreinigung erheblich. Die Randreinigung stellt sich ebenfalls als wirklich gut heraus. Hier ist die Seitenbürste lang genug, um den Schmutz vollständig vom Rand zu fegen. Dabei wird die Rotation der Bürste schneller, damit der Schmutz in die Mitten geschleudert wird. Wie im Test zu sehen ist, ist die aus Kunststoff bestehende Seitenbürste nicht besser als eine mit Bürsten.

Die Wischleistung

Die Wischleistung beim Roborock S7+ wurde, durch die Oszillation und die Anhebe-Funktion, signifikant verbessert. So schildert es zumindest der Hersteller. In meinem Test konnte ich feststellen, dass Roborock damit nicht Unrecht hat. Die Wischleistung ist wirklich ein Hingucker. Durch den oszillierenden Mittelteil des Wischtuchs, werden sogar stark eingetrocknete Flecken nach ein paar Überfahrten restlos beseitigt. Sobald der Roboter auf Teppichboden auffährt, hebt er seine Wischplatte um fünf Millimeter an und schleift dieses so nicht nass über den Teppich. So kann auch gerne mal ein Flurläufer liegenbleiben. Die Zimmer dahinter werden ebenfalls gewischt. Das kann bisher kein anderer Roboter! Dies ist der erste Schritt in die vollständige Autonomie und ich kenne keinen Hersteller, der das so gut gelöst hat wie Roborock. Das Wischbild ist, trotz montiertem trocken Tuch, innerhalb kürzester Zeit flächendeckend nass und stimmig.

Die Qualität des Wischtuchs ist ebenfalls signifikant gestiegen. Jetzt ist es deutlich dicker als die der Vorgänger und lässt sich ebenso aufziehen und über Klett befestigen. Der oszillierende Mittelteil wurde so konstruiert, damit das Wischtuch sich bei der Oszillation mitbewegt.

Die App des Roborock S7+

Jeder neue Roboter wird heutzutage mit einer App ausgeliefert, die das Gerät mit Funktionen füllen. Auch der Roborock S7+ bekommt diese mit auf den Weg. Die Roborock App besticht durch leichtes Handling und durch ein schönes Design. Was die App alles an Funktionen bereithält, erfahrt ihr hier.

Die Reinigungseinstellungen

Kartierung der Räume Dank des LiDAR-Sensors, erstellt der Roborock S7+ eine detailreiche Karte des Grundrisses.
Raumeinteilung Die erstellte Karte wird in verschiedene Räume aufgeteilt
Raumanpassung Die erstellten Räume können individuell angepasst werden.
Selektive Raumreinigung Räume können einzeln angesteuert und gereinigt werden.
Zonenreinigung Individuelle Zonen können eingezeichnet und gereinigt werden.
Sperrzonen In die Karte können individuelle Sperrzonen für das Saugen und das Wischen eingesetzt werden. Diese werden vom Roboter nach genannter Leistung gemieden.
Verschiedene Saugmodi Es können 4 Saugstufen ausgewählt werden
Verschiedene Wischmodi Es können 3 Wischstufen ausgewählt werden
Saugen und Wischen Es kann entweder nur gesaugt werden, nur gewischt werden oder beides gleichzeitig. Ebenso ist im reinen Wischmodus ein gründlicheres Wischen auswählbar. Dabei fährt der Roboter engere Bahnen.
Individuelle Reinigung für Räume Jeder Raum kann individuell mit eigenen Saug- und Wischleistungen belegt werden.
Individuelle Abfolge Die Räume können nach beliebiger Reihenfolge abgefahren werden.
Teppichboden bearbeiten Falls Teppichboden falsch erkannt wird, kann man diesen in der App entfernen oder einsetzen.
Mehrfache Kartenspeicherung Mehrere Karten können gespeichert werden. So sind mehrere Stockwerke einstellbar.

Weitere Einstellmöglichkeiten

Grundeinstellungen Die Statusleuchten können aktiviert oder deaktiviert werden. Die Kindersicherung kann aktiviert oder deaktiviert werden. Der Nicht-Stören-Modus kann aktiviert oder deaktiviert werden. Die Maßeinheit kann auf Quadratmeter oder Quadratfuß eingestellt werden.
Einstellung der Absaugstation Die Absaugstation kann nach Belieben eingestellt werden. Sie kann aktiviert oder deaktiviert werden. Die Leistung kann nach Haushaltsgröße und Verschmutzungsgrad eingestellt werden.
Zeitsteuerung Der Roboter kann nach eingestellter Zeit reinigen. Dabei kann man auswählen zu welcher Uhrzeit er reinigen soll oder an welchem Tag. Ebenso können auch nur einzelne Räume zeitgesteuert angefahren werden.
Pin-and-Go Der Roboter kann nach Belieben an eine Stelle der Karte geschickt werden.
Fernsteuerung Der Roboter kann über eine Fernsteuerung gesteuert werden. Dabei kann man zwischen Tasten und einem Joystick ausgewählt werden.
Reinigungsverlauf Der Reinigungsverlauf ist einsehbar.
Wartung Die aufkommende Wartung der Verschleißteile ist einsehbar.
Kundensupport Bei Problemen kann man sich direkt über die App an den Kundensupport wenden.
Benutzerhandbuch Die Anleitung kann in der App eingesehen werden.
Gerätefreigabe Der Roboter kann für andere Bewohner des Haushaltes für eine gemeinsame Nutzung freigegeben werden. Dabei ist ein weiteres Roborock Konto notwendig.

Mein persönliches Fazit zum Roborock S7+

Wieder einmal konnte mich ein Roborock Saug-Wischroboter überzeugen. Die Innovationen, die Roborock an den Tag legt, sind schon lange sehnsüchtig erwartet und in meinen Augen absolut zukunftsorientiert. Der Roborock S7+ hat im Test eine hervorragende Reinigungsleistung erbringen können. Das Gerät ist auf jeder Hartbodenart sehr stark, muss jedoch Abstriche auf höherem Teppichboden machen. Die Wischleistung ist ebenfalls exzellent und deutlich besser als bei seinen Vorgängern. Das einfache Hinterherziehen eines nassen Wischtuchs hat somit ein Ende gefunden. Das Entleeren des Staubbehälters entfällt vollständig, dank praktischer und sogar beutelloser Absaugstation. Die App ist durchweg mit guten und sinnvollen Funktionen bestückt und überzeugt primär durch ihre Benutzerfreundlichkeit und durch das schöne Design.

Die Geräte von Roborock sind bekannt für ihre Langlebigkeit und für ihr einfaches Handling. Einstecken, aufladen, Knopf drücken und schon geht es los. Leichter kann man sich die Reinigung der Böden im eigenen Zuhause nicht gestalten. Was ebenfalls erwähnenswert ist, ist die Tatsache, dass die Roborock Saug-Wischroboter einfach laufen und das ohne Probleme zu bereiten. Der Roborock S7+ hat viele tolle und funktionierende Funktionen, die einem das Reinigen der Böden deutlich vereinfacht. Da kann man über ein paar Kritikpunkte hinwegschauen.  Ich kann den Roborock S7+ jedem uneingeschränkt empfehlen.

Alternative Saug-Wischroboter

Du bist dir weiterhin unsicher, ob der Roborock S7+ für dich infrage kommt? Dann möchte ich dir raten, dir mal den Roborock S7 MaxV PLUS oder Roborock S7 MaxV genauer anzuschauen. Auch diese verfügen über innovative Techniken, die sogar noch einmal deutlich aufgerüstet wurden. Eine gelungene Alternative stellt übrigens auch der ECOVACS Deebot T9+ dar, der ebenso mit anderer Technik trumpfen kann.

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