Roborock Q7 Max | Der einzige Test den du lesen musst!

Roborock hat die neue Q-Serie vorgestellt und dabei einen Nachfolger des Roborock S5 Max erschaffen. Der Roborock Q7 Max kommt in zwei Paketen. Einmal ohne Absaugstation und als Roborock Q7 Max+ mit Absaugstation. Dabei trumpft er mit altbekannter, jedoch optimierter Technik. Ich habe für euch den Roborock Q7 Max getestet!

Vor- und Nachteile

Bevor es mit dem ausführlichen Teil des Testberichts losgeht, zeige ich dir aber erst mal die Vor- und Nachteile des Q7 Max, damit du direkt bescheid weißt, ob das Modell überhaupt für dich infrage kommt:

Vorteile
  • Intelligente Lasernavigation
  • Aktive Wischfunktion
  • Sehr starke Saugkraft
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Kombitank aus Staub- und Wassertank
  • Vollgummi Bodenbürste
  • Ausgereifte App
  • Sprachsteuerung via externer Sprachassistenten
Nachteile

Roborock Q7 Max im Test – Günstiger Roborock S5 Max Nachfolger

Roborock haben ihr Spitzenmodell, das zuhauf gekaut wurde und mit, für die damalige Zeit, hervorragenden Features trumpfte, neu erfunden. Der sehr begehrte Roborock S5 Max stand als damalige Speerspitze in der Welt der Saugroboter ganz oben. Nun hat Roborock den Q7 Max und den Q7 Max+ vorgestellt. Das Plus steht für die mitgelieferte Absaugstation. Dabei greift Roborock auf viel altbewährte Technik zurück und optimierte diese. Benutzerfreundlich, einfach und absolut zuverlässig. Das soll der Roborock Q7 Max sein. Das Unternehmen zeigte in der Vergangenheit zuhauf, wie gut sie diese Voraussetzungen umsetzen konnten.

Roborock Q7 MaxRoborock Q7 Max+Roborock S7Roborock S7+Roborock S7 Pro Ultra
Ladestation
Absaugstation nur mit Beutel nutzbar
Absaugstation mit und ohne Beutel nutzbar
Multifunktions-Reinigungsstation
Aktive Wischfunktion
Vibrierender Wischmopp
Anhebbarer Wischmopp
Kombitank aus Staub- und Wassertank
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Info

Achtung! Wer mit dem Gedanken spielt, den Roborock Q7 Max mit der beutellosen Absaugstation des Roborock S7+ zu verwenden, der sollte sich vorher HIER informieren!

 

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Roborock bedanken, die mir den Roborock Q7 Max für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

Unterschiede zwischen Roborock S7, S7+, Q7 Max und Q7 Max+

Der Roborock Q7 Max und Q7 Max+ zeichnet sich durch seine sehr starke Saugleistung aus. Dafür besitzen beide lediglich eine normale aktive Wischfunktion. Der Q7 Max+ hat hingegen dem Q7 Max eine Absaugstation statt einer einfachen Ladestation. Der Roborock S7 und S7+ hat eine vibrierende und anhebbare Wischfunktion, dafür weniger Saugleistung. Der S7+ verfügt über die beutellose Absaugstation, die keiner der genannten Saugroboter hat.

Was ist alles im Lieferumfang des Roborock Q7 Max dabei?

Roborock bietet bei einem Kauf der Roboter mal mehr, mal weniger Zubehör. Die hochpreisigen Flaggschiffe des Unternehmens bekommen meist ein klein wenig mehr mitgeliefert. Die Absaugstation ist nur beim Q7 Max+ dabei, jedoch nicht beim Q7 Max. Was der Roborock Q7 Max alles im Karton hat, möchte ich euch hier zeigen.

Technische Daten und Zubehör des Roborock Q7 Max

Allgemein

Erscheinungsdatum03/2022
Maße Saugroboter (L/B/H)35,3 x 35,0 x 9,65 cm
Gewicht4.7 kg
Saugleistung4200 pa
Volumen Staubbehälter470 ml
Volumen Wassertank350 ml
Lautstärke67 dB

Laufzeit

Akkukapazitat5200 mAh
max. Ladedauer360 Minuten
max. Saugdauer180 Minuten

Wischfunktion

Ja
+ aktive Wasserzufuhr

Absaugstation

Absaugstation optional

Navigationsart

LDS (Laserdistanz)

Features

Teppicherkennung Saugen

Geeignet für

Hartböden
Haustiere / viele Haare
Teppichböden
Über 100 qm

Appsteuerung

Ja
Virtuelle Grenzen
Virtuelle Raumeinteilung
Mehrere Karten
3D-Karte

Unterstützte Sprachassistenten

Amazon Alexa
Google Assistant
Siri

Alle Angaben ohne Gewähr

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Wie sieht der Roborock Q7 Max aus?

Der stylisch anmutende LiDAR-Turm auf der Oberseite verfügt nun über ein schwarzes Lasermodul im Inneren. Drei silberne Ringe zieren diesen. Vor dem Turm findest du die Bedienelemente. Diese setzen sich aus einem Powerbutton, einer Spotcleantaste und einer Taste für die Rückkehr zur Ladestation zusammen. Außerdem lässt sich mit ihnen der Roboter pausieren oder eine praktische Kindersicherung aktivieren.

Unter der Haube kommt dir jetzt ein ganz neues Bild entgegen. Der Wassertank am Heck ist verschwunden und dafür wurde ein Kombibehälter eingesetzt. Dieser agiert sowohl als 470 ml großer Staubbehälter als auch als 370 ml voluminöser Wassertank. Ein Resetknopf, eine WIFI-LED und ein QR-Code für die Einbindung in die dazugehörige App sind ebenfalls vorhanden. Auf eine optische Hinderniserkennung wurde verzichtet, dafür kommt die altbewährte Infrarottechnik zum Einsatz.

Das entdeckst du unter dem Roboter

Auf der Unterseite sticht einem die rot farbige Hauptbürste ins Auge, die in ähnlicher Form im Roborock S7 zum Einsatz kommt. Diese besteht nur noch aus Gummilamellen und ist somit Wartungsfrei bei Haaren. In meinem Test musste ich diese nicht ein einziges Mal von Verschmutzung befreien. Sie ist im Übrigen schwimmend gelagert, was die Reinigung effizienter gestalten soll. Die aus der Zahntechnik stammende Seitenbürste, die ebenfalls komplett aus Gummi besteht, wird begleitet von vier Absturzsensoren. Einen Ultraschallsensor für die bessere Teppicherkennung gibt es nicht.

 

Unter der Haube kommt einem jetzt ein ganz neues Bild entgegen. Der Wassertank am Heck ist verschwunden, dafür wurde indessen ein Kombibehälter eingesetzt. Dieser agiert sowohl als 470 ml großer Staubbehälter als auch als 370 ml voluminöser Wassertank. Auf ein Reinigungstool wurde, wegen der fast wartungsfreien Hauptbürste, bewusst verzichtet. An dessen Stelle ist soeben auch ins Innere ein grauer Roborock Schriftzug gewandert. Ein Resetknopf, eine WIFI-LED und ein QR-Code für die Einbindung in die dazugehörige App sind ebenfalls vorhanden.

Der Staubbehälter und Wassertank ist kombiniert

Der Staubbehälter und der Wassertank sind jetzt eins. Sie wurden zu einem geräumigen und transparenten Behälter kombiniert, um die Reinigung und das gleichzeitige Befüllen zu erleichtern. Öffnen kannst du den Staubtank, indem du den Feinstaubfilter entfernt. Er ist viel einfacher und hygienischer zu entleeren als der des Roborock S7. Das Wasser füllt man durch das Öffnen des Gummiverschlusses auf der Oberseite ein.

 

Die Wischplatte

Die Wischplatte des Roborock Q7 Max kannst du einfach unter den Roboter schieben. Mit zwei Klicks ist er auch einfach entnommen. Der Roboter erkennt selbstständig, ob dieser angebracht ist und gibt nur dann das Wasser durch zwei Düsen auf das Wischtuch ab.

Im Test war der Wassertank ständig gefüllt und verlor keinen Tropfen. Die Wischplatte wird durch zwei kleine gefederte Knubbel, für eine noch bessere Reinigung, mit 300 Gramm auf den Boden gedrückt. Das Prinzip kennen wir schon vom Roborock S5 Max und dem Roborock S6 MaxV.

 

Die Ladestation – Einfach und funktional!

Die Ladestation des Roborock Q7 Max ist denkbar einfach gehalten und ist schon von einigen Vorgängermodellen bekannt. Sie ist dezent und funktional, besitzt aber bedauerlicherweise kein Kabelmanagement, welches unschönen Kabelsalat verhindert. Das EU-Netzkabel lässt sich an einer Seite einstecken. Eine praktische, transparente Unterlegplatte ist dabei, damit das nasse Wischtuch nicht auf dem Boden parken muss.

Info

Du hast ein Problem mit deinem Roborock? Hier zeige ich dir, wie du ganz einfach dessen Sensoren auf Tüchtigkeit überprüfen kannst! Klicke HIER

Wie navigiert der Roborock S7 Max?

Der Roborock Q7 Max bekommt wieder einmal, wie fast alle Saugroboter von Roborock, eine LiDAR-Navigation spendiert. Diese ist dazu in der Lage, dem Roboter eine gewisse Intelligenz zu verleihen. Der Roboter scannt deinen Haushalt bei jeder Fahrt, fügt hinzugekommene Gegenstände hinzu oder löscht diese von der erstellten Karte. Beim Start widmet er sich zuerst den Rändern des zu reinigenden Raumes und geht dann in S-förmigen Bahnen in die Mitte über.

 

Der Roborock Q7 Max zeigte im Test eine ausgezeichnete Navigation. In überlappenden Bahnen fuhr er jeden einzelnen Raum einmal komplett ab. Dabei war er im Standard-Modus sehr leise und die Reifen oder Seitenbürstengeräusche sind kaum zu hören. Wenn man ihn einen Raum zweimal oder dreimal reinigen lässt, dann fährt er die Bahnen sowohl horizontal als auch vertikal ab.

Erkennt der Roborock Q7 Max herumliegende Hindernisse?

Für das Erkennen von Hindernissen ist zusätzlich zur LiDAR-Technik ein Infrarotsensor auf der Front und als Wandsensor an der Seite angebracht. Diese zwingen den Roborock Q7 Max im Test zuverlässig zum rechtzeitigen Abbremsen vor Wänden oder Möbeln. Eine Obstacle Avoidance wie etwa ReactiveAI bekam er leider nicht spendiert und kann somit keine kleine oder liegengelassene Gegenstände erkennen. Diese überfährt er oder schiebt er einfach zur Seite weg. Diese Technik behält sich Roborock für ihre Flaggschiffe auf.

Abgründe werden außerdem zuverlässig erkannt, da sofort die Absturzsensoren bei fehlendem Boden anschlagen. Der mit einem Bumper bestückte Laserturm, zwingt den Roboter zurückzusetzen, falls dieser berührt wird. Das verhindert zuverlässig das Hängenbleiben unter Heizungen oder Sofas.

 

Im Test zeigte sich, dass der Roborock Q7 Max keine Probleme mit höheren Türschwellen aufweist. Bis zu 2 Zentimeter schaffte er in meinem Haushalt zu überwinden. Abgerundete Schwellen können sogar höher sein.

Kann die Saugleistung des Roborock Q7 Max überzeugen?

Mit 4200 Pascal reiner Saugkraft übertrumpft er seine Vorgänger um fast die Hälfte mehr an Leistung. Der Roborock Q7 Max zeigte im Test eine klasse Saugleistung, sowohl auf Hart-, als auch auf Teppichboden. Die Pascal Angabe scheint der Wahrheit zu entsprechen. Dazu kommt die neu gestaltete Hauptbürste aus Gummi, die durch ihre schwimmende Lagerung eine ausgezeichnete Harmonie zur Saugleistung bietet. Der täglich anfallende Hausschmutz wird, egal ob fein oder grob, zuverlässig eingesaugt.

 

Der Roboter schafft es, auch spürbar hörbar, im stärksten Modus auch tief sitzenden Schmutz aus Teppichboden zu saugen. Ich war positiv überrascht, da seine Vorgänger in diesem Fall ein wenig Probleme aufzeigten. Er ist sichtbar stärker als der Roborock S6 MaxV oder als der Roborock S6 Pure.

Kommt er tief in die Ecke?

Die aus der Zahntechnik stammende Seitenbürste aus weichem Kunststoff schafft es im Test, die Randbereiche der Räume erfolgreich abzukehren. Dabei dreht sie sich am Rand deutlich schneller, damit der Schmutz in die Mitte des Raumes geschleudert wird. Die Eckenreinigung stellt sich für ein rundes Gerät ebenfalls als gut heraus. Er konnte 3 von 5 Maiskörnern erfolgreich aus der Ecke fegen.

 

Kann der Roborock Q7 Max das Wischen von Hand ersetzen?

Bis auf den kombinierten Wassertank, besitzt der Roborock Q7 Max eine identische Wischfunktion, wie sie auch schon der Roborock S5 Max oder der Roborock S6 MaxV besaßen. Sie stellt sich im Test als optimierte Standard-Wischfunktion heraus, bietet jedoch keine oszillierende oder vibrierende Wischeinheit (VibraRise & Sonic Mopping).

Das reicht leider nur aus, den liegengebliebenen Staub zu entfernen. Fußabdrücke oder Schleier werden ebenfalls, dank des 300 Gramm Druckes auf den Boden, entfernt. Man muss jedoch dazu sagen, dass diese Art der Wischfunktion nicht dafür ausgelegt ist, hartnäckige Verschmutzungen zu entfernen. Sie bringt jedoch den Boden im Haushalt auf lange Sicht zum Glänzen.

Die Testergebnisse im Detail

TestErgebnis
Saugleistung Laminat 99,24 von 100
Saugleistung Teppich 77,24 von 100
Wischleistung 1,5 von 4
Wischtechnologie 2 von 6
Eckenreinigung 3 von 5
Klettern 2 von 2,4
Navigationstechnologie 8 von 10
Navigation & Hindernisserkennung 4 von 6
Reinigungsstation 3 von 7
Besonderheiten 0 von 3
Qualität 4 von 4
App 4 von 4
Bauform 4 von 5

Alle Angaben ohne Gewähr

 

 

Die App des Roborock Q7 Max

Den Roborock Q7 Max kann, wie alle anderen Roborocks, in die hauseigene App eingepflegt werden. Die Funktionsfülle ist große Klasse. Sie sollen den Roboter so einfach wie möglich machen und für jeden verständlich. Was es alles in der App zu entdecken gibt, zeige ich euch hier.

Die Kartenerstellung

Wie schon erwähnt, fertigt der Roborock Q7 Max in der App eine 2D-Karte eures Haushaltes an und unterteilt diese in verschiedene Räume. Wenn ein Raum mal nicht richtig erkannt wurde, kann man diesen einfach nachbearbeiten. Ebenso ist es möglich, die Bodentypen für die entsprechenden Räume anzulegen und sogar eine Auswahl an Möbel einzusetzen. Wozu das gut ist? Mit einem Klick auf ein Möbelstück reinigt er in einem großzügigen Bereich um dieses herum. Außerdem ist die Darstellung in 3D ebenfalls möglich. Ganz neu hinzukam die Matrix-Ansicht. Wenn euer Smartphone über einen LiDAR-Sensor verfügt (unter anderem iPhone 12 Pro), kann man in der App über die Kamera seine Räumlichkeiten scannen. Diese werden dann in der Karte abgebildet. Der Roborock Q7 Max ist zudem in der Lage, vier verschiedene Etagen anlegen zu können.

Die Reinigungsmöglichkeiten

Das Reinigen der Räume oder des ganzen Haushaltes ist in mehreren Leistungsstufen und Auswahlmöglichkeiten möglich. Entweder man gibt eine Vollständige Reinigung an, dann fährt er den kompletten Haushalt Raum für Raum ab oder man schickt ihn zu einer individuell angelegten Zone. Einzelne Räume können auch in selbst erstellter Reihenfolge angesteuert werden. Man kann live auf dem Handy seine Position tracken und ihn bei der Reinigung zusehen. Bei einer Reinigung hat man die Auswahl aus vier verschiedenen Saugstufen und ganzen 30 Stufen der Wasserzufuhr, die ebenso für jeden Raum einzeln individualisierbar sind.

Die Sperrzonen

Der Roborock Q7 Max besitzt die Eigenschaft, virtuelle Sperrzonen zu meiden. Diese sind ganz einfach in der App einzuzeichnen. Dabei kann man zwischen Zonen und Wänden wählen. Auch Nicht-Wischzonen sind erstellbar und das sollte man bei Teppichboden im Haushalt auch machen. Der Roborock Q7 Max erkennt durch den Widerstand auf seine Bürste, ob er gerade über Teppich fährt. Er erhöht darauf übrigens seine Saugleistung, überfährt diesen jedoch auch bei aktivierter Wischfunktion, da kein Ultraschallsensor verbaut wurde.

Die Grundeinstellungen

Natürlich ist der Roborock Q7 Max mit verschiedensten Grundeinstellungen ausgestattet. Darunter zählt das Abschalten der Beleuchtung der Steuerelemente auf dem Roboter oder das Ein- und Ausschalten der Teppicherkennung. Ebenso kann man einstellen, dass er zu einer bestimmten Zeit keine Sprachausgabe oder Absaugung tätigt. Die Kindersicherung ist ebenfalls aktivierbar oder deaktivierbar. Auf der Kartenansicht wird einem ebenfalls die Reinigungsfläche in Quadratmeter, den Akkustand in Prozent und die Reinigungsdauer in Minuten angezeigt. Die Absaugstation ist zudem per Knopfdruck, auch ohne vorherige Reinigung, aktivierbar.

Die Terminplanung

Einen digitalen Zeitplan einstellen und den Roboter auch starten lassen, wenn man selbst nicht zu Hause ist? Das ist natürlich ausführbar! Bei der Terminplanung hat man die Möglichkeit, die Uhrzeit, den Tag, die Reinigungsleistung und sogar einzelne Räume anzulegen. Der Roborock Q7 Max startete im Test zuverlässig und punktgenau und vollführte die Reinigung, die ich ihm eingestellt hatte.

Pin-and-Go

Es besteht die Möglichkeit, den Roborock Q7 Max an eine individuelle Stelle im Haushalt zu schicken. Das ist praktisch, wenn man etwa den Feinstaubfilter reinigen möchte und nicht dafür zum Roboter laufen mag. Auch sind Punktreinigungen damit möglich, die den Roboter dazu veranlassen, in einem kleinen Bereich zu reinigen.

Das Fernsteuern

Wie ein kleines funkgesteuertes Spielzeugauto kann man den Roborock Q7 Max durch seine Wohnung jagen. Dabei kann man zwischen Tasten oder einem Joystick auswählen. Wenn man mag, kann man dabei auch gleich eine Punktreinigung vollführen lassen. Diese Funktion ist sehr praktisch in Fällen, in denen er sich aufhängt. Wenn das unter einem Bett passiert, sieht man ohne diese Funktion eindeutig alt aus.

Protokolle und Support

In der App ist es möglich, verschiedene Protokolle einzusehen. Unter anderem ist der vergangene Reinigungsverlauf der letzten Tage und Wochen einsehbar und auch wann die Wartung der Verschleißteile fällig ist. Durch eine direkte Weiterleitung zu der Support-E-Mail wird bei Problemen sofort der richtige Ansprechpartner gefunden. Ein Benutzerhandbuch wurde ebenfalls als Punkt in der App angelegt. Selbstverständlich kann man den Roboter über die individuelle Freigabe des Gerätes auch mit anderen Smartphones teilen. So können mehrere Smartphones in einem Haushalt auf das Gerät und dessen Funktionen zugreifen.

Programme anlegen

Auf der Startseite des Roborock Q7 Max sind verschiedene und individuell einstellbare Programme zu erstellen. Das bedeutet, man muss erst gar nicht auf die Kartenansicht wechseln, sondern kann dem Roboter mit einem Knopfdruck einen bestimmten Befehl senden. Diese sind komplett individualisierbar. Bei mir habe ich unter anderem die Punkte „Bad intensiv“ oder „Ohne Schlafzimmer“ angelegt. Ein Druck auf diese Programme und schon reinigt er nur bestimmte Räume in bestimmten Leistungsstufen. Das vereinfacht die Handhabung mit dem Gerät enorm!

Mein persönliches Fazit zum Roborock Q7 Max

Für mich stellt der Roborock Q7 Max gelungene und optimierte Funktionen bereit, die mich zufriedenstellen konnten. Die Stärke und Präzision, die das Gerät bei der Reinigung wiedergibt ist überwältigend. Der neue Kombibehälter wirkt hochwertig und nicht billig, wie ich sie schon bei anderen Marken gesehen habe. Das gleichzeitige Entleeren und Befüllen sorgt dafür, dass bei mir im Test nie das Wasser ausging. Das neue Design finde ich ebenfalls sehr ansprechend.

Die starken 4200 Pascal Saugleistung in Kombination mit der Lamellenbürste merkt man. In meinem Haushalt mit Tieren schafft er es jedes Haar und sogar tief sitzenden Schmutz aus Teppich zu ziehen. Dabei ist mir in meinem Test aufgefallen, dass er sogar ein besseres Ergebnis als der Roborock S7 zeigte. Die Navigation ist präzise, dafür die Wischfunktion leider nur einfacher, optimierter Standard. Die App ist umfangreich, einfach verständlich und optisch ansprechend. Ich bezeichne den Roborock Q7 Max gerne als gelungene Weiterentwicklung des Roborock S5 Max und würde hier zu einem Upgrade raten.

Dich interessiert der Q7 Max mit Absaugstation? Dann schau gerne in unseren Testbericht zum Roborock Q7 Max+ hinein.

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Saugroboter ID: 73678


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