Roborock Q7 Max | TEST | Alte Features neu aufgesetzt!

Roborock hat die Q-Serie eingeführt und dabei einen Nachfolger des Roborock S5 Max erschaffen. Der Roborock Q7 Max kommt in zwei Paketen. Einmal ohne Absaugstation und als Roborock Q7 Max+ mit Absaugstation. Dabei trumpft er mit altbekannter, jedoch optimierter Technik.

VOR- & NACHTEILE | Roborock Q7 Max

Bevor es mit dem ausführlichen Teil des Testberichts losgeht, zeige ich euch vorab die Stärken und Schwächen des Q7 Max auf:

Vorteile
Nachteile

TEST | Günstiger Roborock S5 Max Nachfolger namens Q7 Max

Roborock haben ihr Spitzenmodell, das zuhauf gekaut wurde und mit, für die damalige Zeit, hervorragenden Features trumpfte, neu erfunden. Der sehr begehrte Roborock S5 Max stand als damalige Speerspitze in der Welt der Saugroboter ganz oben. Nun hat Roborock den Q7 Max und den Q7 Max+ vorgestellt. Das Plus steht für die mitgelieferte Absaugstation. Dabei greift Roborock auf viel altbewährte Technik zurück und optimierte diese. Benutzerfreundlich, einfach und absolut zuverlässig. Das soll der Roborock Q7 Max sein. Das Unternehmen zeigte in der Vergangenheit zuhauf, wie gut sie diese Voraussetzungen umsetzen konnten.

Roborock Q7 Max - Wir haben den Nachfolger des S5 Max genau unter die Lupe genommen!

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Roborock bedanken, die mir den Roborock Q7 Max für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

KAUFEN | Hier findest du den Roborock Q7 Max

TECHNISCHE DATEN & ZUBEHÖR | Roborock Q7 Max

Allgemein

Erscheinungsdatum03/2022
Maße Saugroboter (L/B/H)35,3 x 35,0 x 9,65 cm
Gewicht4.7 kg
Saugleistung4200 pa
Vol. Staubbehälter470 ml
Vol. Wassertank350 ml
Vol. Staubbehälter Stationnicht vorhanden
Vol. Frischwasser Stationnicht vorhanden
Vol. Abwasser Stationnicht vorhanden
Mopp Hebehöhenicht vorhanden
Heißwasser Temperaturnicht vorhanden
Lautstärke67 dB

Laufzeit

Akkukapazitat5200 mAh
max. Ladedauer360 min
max. Saugdauer180 min

Wischfunktion

Ja
+ aktive Wasserzufuhr

Absaugstation

Nein
Absaugstation optional

Navigationsart

LDS (Laserdistanz)

Features

Teppicherkennung Saugen

Geeignet für

Hartböden
Haustiere / viele Haare
Teppichböden
Über 100 qm

Appsteuerung

Ja
Virtuelle Grenzen
Virtuelle Raumeinteilung
Mehrere Karten
3D-Karte

Unterstützte Sprachassistenten

Amazon Alexa
Google Assistant
Siri

Alle Angaben ohne Gewähr

Damit ihr unsere Benotung transparent nachvollziehen könnt, zeigt euch folgende Auflistung, wie wir beim Testen vorgegangen sind:

TESTERGEBNISSE | So gut hat der Roborock Q7 Max abgeschnitten!

Test Ergebnis
Saugleistung Laminat 99,24 von 100
Saugleistung Teppich 77,24 von 100
Wischleistung 1,5 von 4
Wischtechnologie 2 von 8
Eckenreinigung 3 von 5
Klettern 2 von 2,4
Navigationstechnologie 8 von 10
Navigation 4 von 5
Hinderniserkennung 0 von 5
Reinigungsstation 3 von 11
Qualität 4 von 4
App-Funktion 4 von 4
Bauform 4 von 5
Besonderheiten 0 von 3

Alle Angaben ohne Gewähr

UNTERSCHIED | Die Roborock S7- und Q7 Max-Familie

Der Roborock Q7 Max und Q7 Max+ zeichnet sich durch seine sehr starke Saugleistung aus. Dafür besitzen beide lediglich eine normale aktive Wischfunktion. Der Q7 Max+ hat hingegen dem Q7 Max eine Absaugstation statt einer einfachen Ladestation. Der Roborock S7 und S7+ hat eine vibrierende und anhebbare Wischfunktion, dafür weniger Saugleistung. Der S7+ verfügt über die beutellose Absaugstation, die keiner der genannten Saugroboter hat.

Das sind die verschiedenen Roborock Modelle der Q7-Serie

Roborock Q7 MaxRoborock Q7 Max+Roborock S7Roborock S7+Roborock S7 Pro Ultra
Ladestation
Absaugstation nur mit Beutel nutzbar
Absaugstation mit und ohne Beutel nutzbar
Multifunktions-Reinigungsstation
Aktive Wischfunktion
Vibrierender Wischmopp
Anhebbarer Wischmopp
Kombitank aus Staub- und Wassertank
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LIEFERUMFANG | Das ist alles dabei

Roborock bietet bei einem Kauf der Roboter mal mehr, mal weniger Zubehör. Die hochpreisigen Flaggschiffe des Unternehmens bekommen meist ein klein wenig mehr mitgeliefert. Die Absaugstation ist nur beim Q7 Max+ dabei, jedoch nicht beim Q7 Max. Was der Roborock Q7 Max alles im Karton hat, möchte ich euch hier zeigen:

Das ist der Lieferumfang des Roborock Q7 Max

 

DESIGN | So sieht der Roborock Q7 Max aus

Der stylisch anmutende Laserturm auf der Oberseite verfügt nun über ein LiDAR-Sensor im Inneren. Drei silberne Ringe zieren um diesen herum. Vor dem Turm befinden sich die Bedienelemente. Diese setzen sich aus einem Powerbutton, einer Spotcleantaste und einer Taste für die Rückkehr zur Ladestation zusammen. Außerdem lässt sich mit ihnen den Roboter pausieren oder eine praktische Kindersicherung aktivieren.

So sieht der Roborock Q7 Max im Detail aus

Unter der Haube kommt einem ein ganz neues Bild entgegen. Der Wassertank am Heck ist verschwunden, dafür wurde ein Kombibehälter eingesetzt. Dieser agiert sowohl als 470 ml großer Staubbehälter als auch als 370 ml voluminöser Wassertank. Ein Resetknopf, eine WLAN-Statusleuchte und ein QR-Code, für die Einbindung in die dazugehörige App, sind ebenfalls vorhanden. Auf eine intelligente Hinderniserkennung wurde aus Kostengründen verzichtet, dafür kommt die altbewährte Infrarottechnik zum Einsatz.

Unterseite | Hier verbirgt sich eine neue Bodenbürste

Auf der Unterseite sticht einem die rote Hauptbürste ins Auge, die in ähnlicher Form im Roborock S7 zum Einsatz kommt. Diese besteht nur noch aus Gummilamellen und ist somit fast Wartungsfrei bei Haaren. In meinem Test musste ich diese nicht ein einziges Mal von diesen befreien. Sie ist im Übrigen schwimmend gelagert, was die Reinigung effizienter gestalten soll. Die aus der Zahntechnik stammende Seitenbürste, die ebenfalls komplett aus Gummi besteht, wird begleitet von vier Absturzsensoren. Einen Ultraschallsensor für eine effiziente Teppicherkennung gibt es nicht.

Das ist die Unterseite des Roborock Q7 Max

KOMBITANK | Wassertank und Staubbehälter vereint

Der Staubbehälter und der Wassertank sind jetzt eine Einheit. Sie wurden zu einem geräumigen und transparenten Behälter kombiniert, um das Entleeren und gleichzeitige Befüllen zu erleichtern. Geöffnet wird der Staubtank, indem man den Feinstaubfilter entfernt. Er ist viel einfacher und hygienischer zu entleeren als der des Roborock S7. Das Wasser füllt man durch das Öffnen des Gummiverschlusses auf der Oberseite ein.

Der Staubbehälter des Roborock Q7 Max ist fest mit dem Wassertank verbunden

WISCHPLATTE | Einfach darunter schieben

Die Wischplatte des Roborock Q7 Max kann einfach unter den Roboter geschoben werden. Mit zwei Tasten ist er ebenso einfach entnommen. Der Roboter erkennt selbstständig, ob die Platte angebracht ist und gibt nur dann das Wasser durch zwei Düsen auf das Wischtuch ab.

Im Test war der Wassertank ständig gefüllt und verlor keinen Tropfen. Die Wischplatte wird durch zwei kleine Federungen, für eine noch bessere Reinigung, mit 300 Gramm auf den Boden gedrückt. Das Prinzip kennen wir schon vom Roborock S5 Max und dem Roborock S6 MaxV. Jedoch reicht dieser Druck nicht, um hartnäckige Verschmutzungen zu entfernen.

Der Roborock Q7 Max besitzt eine Wischplatte, die unter dem Saugroboter befestigt wird.

LADESTATION | Einfach aber funktional!

Die Ladestation des Roborock Q7 Max ist denkbar einfach gehalten und ist schon von einigen Vorgängermodellen bekannt. Sie ist dezent und funktional, besitzt aber bedauerlicherweise kein Kabelmanagement, welches unschönen Kabelsalat verhindert. Das EU-Netzkabel lässt sich an einer Seite einstecken. Eine praktische, transparente Unterlegplatte ist dabei, damit das nasse Wischtuch nicht auf dem Boden parken muss.

Die Ladestation des Roborock Q7 Max ist sehr einfach gehalten.

Info

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NAVIGATION | Wie fährt der Roborock S7 Max?

Der Roborock Q7 Max bekommt wieder einmal, wie fast alle Saugroboter von Roborock, eine Lasernavigation spendiert. Diese ist dazu in der Lage, dem Roboter in geraden Bahnen fahren zu lassen. Der Roboter scannt den Haushalt bei jeder Fahrt, fügt hinzugekommene Gegenstände hinzu oder löscht diese von der erstellten Karte. Beim Start widmet er sich zuerst den Rändern des zu reinigenden Raumes und geht dann in s-förmigen Bahnen in die Mitte über.

Intelligente Lasernavigation für eine effiziente Reinigung

Praxis | Reifen sind leise

Der Roborock Q7 Max zeigte im Test eine ausgezeichnete Navigation. In überlappenden Bahnen fuhr er jeden einzelnen Raum einmal komplett ab. Dabei war er im Standard-Modus sehr leise und die Reifen oder Seitenbürstengeräusche sind kaum zu hören. Wenn man ihn einen Raum zweimal oder dreimal reinigen lässt, dann fährt er die Bahnen sowohl horizontal als auch vertikal ab. Dafür ist die maximale Saugkraft ziemlich hellhörig.

HINDERNISSE | Wie geht er mit Objekten um?

Für das Erkennen von Hindernissen ist zusätzlich zur LiDAR-Technik ein Infrarotsensor auf der Front und als Wandsensor an der Seite angebracht. Diese zwingen den Roborock Q7 Max im Test zuverlässig zum rechtzeitigen Abbremsen vor Wänden oder Möbeln. Eine Obstacle Avoidance wie die ReactiveAI aus höherpreisigen Modellen bekam er leider nicht spendiert und kann somit kleine oder liegengelassene Gegenstände nicht erkennen. Diese überfährt er oder schiebt er einfach zur Seite.

Abgründe werden außerdem zuverlässig erkannt, da sofort die Absturzsensoren bei fehlendem Boden anschlagen. Der mit einem Bumper bestückte Laserturm, zwingt den Roboter zurückzusetzen, falls dieser berührt wird. Das verhindert zuverlässig das Hängenbleiben unter Heizungen oder Sofas.

Herumliegende Hindernisse die zu klein sind, erkennt der Roboter nicht

Klettern | So hoch dürfen Türschwellen sein

Im Test zeigte sich, dass der Roborock Q7 Max keine Probleme mit höheren Türschwellen aufweist. Bis zu 2 Zentimeter schaffte er in meinem Haushalt zu überwinden. Abgerundete Schwellen können sogar höher sein.

Der Saugroboter kann 2 cm hohe Kanten überwinden.

SAUGEN | Kann die Saugleistung des Roborock Q7 Max überzeugen?

Mit 4200 Pascal reiner Saugkraft übertrumpft er seine Vorgänger um fast die Hälfte mehr an Leistung. Der Roborock Q7 Max zeigte im Test eine klasse Saugleistung, sowohl auf Hart-, als auch auf Teppichboden. Die Pascal Angabe scheint der Wahrheit zu entsprechen. Dazu kommt die neu gestaltete Hauptbürste aus Gummi, die durch ihre schwimmende Lagerung eine ausgezeichnete Harmonie zur Saugleistung bietet. Der täglich anfallende Hausschmutz wird, egal ob fein oder grob, zuverlässig eingesaugt.

Hartboden | Die gemessene Saugleistung auf Laminat

Damit wir eine gewisse Vergleichbarkeit erzeugen können, verteilen wir immer 100 g eines Mixes aus Vogelsand, Katzenstreu und Holzspäne in unserem Testareal, steigern die Leistung auf ein Maximum, lassen ihn einmalig Einkartieren und schicken ihn los zum Saugen. Auf Hartboden hat er stolze 99,24 g wieder einsaugen können.

Hartboden | Die gemessene Saugleistung auf Laminat

Teppichboden | Die gemessene Saugleistung auf Teppich

Der Roboter schafft es, auch spürbar hörbar, im stärksten Modus auch tief sitzenden Schmutz aus Teppichboden zu saugen. Ich war positiv überrascht, da seine Vorgänger in diesem Fall ein wenig Probleme aufzeigten. Er ist sichtbar stärker als der Roborock S6 MaxV oder als der Roborock S6 Pure. Auf Teppich hat er stolze 77,24 g wieder aufsaugen können.

Teppichboden | Die gemessene Saugleistung auf Teppich

Ecken | Die gemessene Saugleistung in Ecken

Die aus der Zahntechnik stammende Seitenbürste aus weichem Kunststoff schafft es im Test, die Randbereiche der Räume erfolgreich abzukehren. Dabei dreht sie sich am Rand deutlich schneller, damit der Schmutz in die Mitte des Raumes geschleudert wird. Die Eckenreinigung stellt sich für ein rundes Gerät ebenfalls als gut heraus. Er konnte drei von fünf ausgelegte Maiskörner erfolgreich aus der Ecke fegen.

Die Eckenreinigung des Roborock Q7 Max stellt sich als durchaus gut heraus

WISCHEN | Kann der Roborock Q7 Max das Wischen von Hand ersetzen?

Bis auf den kombinierten Wassertank, besitzt der Roborock Q7 Max eine identische Wischfunktion, wie sie auch schon der Roborock S5 Max oder der Roborock S6 MaxV besaßen. Sie stellt sich im Test als optimierte Standard-Wischfunktion heraus, bietet jedoch keine oszillierende oder vibrierende Wischeinheit (VibraRise & Sonic Mopping).

Das reicht leider nur aus, den liegengebliebenen Staub zu entfernen. Fußabdrücke oder Schleier werden ebenfalls, dank des 300 Gramm starken Druckes auf den Boden, entfernt. Man muss jedoch dazu sagen, dass diese Art der Wischfunktion nicht dafür ausgelegt ist, hartnäckige Verschmutzungen zu entfernen. Sie bringt den Boden im Haushalt aber auf lange Sicht zum Glänzen.

Die Wischfunktion des Roborock Q7 Max ist okay, mehr aber nicht

APP | Die digitale Steuermöglichkeit

Den Roborock Q7 Max kann, wie alle anderen Roborocks, in die hauseigene App eingepflegt werden. Die Funktionsfülle ist große Klasse. Sie sollen den Roboter so einfach wie möglich machen und für jeden verständlich. Was es alles in der App zu entdecken gibt, zeige ich euch hier.

Der Roborock Q7 Max verfügt über eine App

Die Kartenerstellung

Wie schon erwähnt, fertigt der Roborock Q7 Max in der App eine 2D-Karte eures Haushaltes an und unterteilt diese in verschiedene Räume. Wenn ein Raum mal nicht richtig erkannt wurde, kann man diesen einfach nachbearbeiten. Ebenso ist es möglich, die Bodentypen für die entsprechenden Räume anzulegen und sogar eine Auswahl an Möbel einzusetzen. Wozu das gut ist? Mit einem Klick auf ein Möbelstück reinigt er in einem großzügigen Bereich um dieses herum. Außerdem ist die Darstellung in 3D ebenfalls möglich. Ganz neu hinzukam die Matrix-Ansicht. Wenn euer Smartphone über einen LiDAR-Sensor verfügt (unter anderem iPhone 12 Pro), kann man in der App über die Kamera seine Räumlichkeiten scannen. Diese werden dann in der Karte abgebildet. Der Roborock Q7 Max ist zudem in der Lage, vier verschiedene Etagen anlegen zu können.

Roborock Q7 Max - App - Die Karte

Die Reinigungsmöglichkeiten

Das Reinigen der Räume oder des ganzen Haushaltes ist in mehreren Leistungsstufen und Auswahlmöglichkeiten möglich. Entweder man gibt eine Vollständige Reinigung an, dann fährt er den kompletten Haushalt Raum für Raum ab oder man schickt ihn zu einer individuell angelegten Zone. Einzelne Räume können auch in selbst erstellter Reihenfolge angesteuert werden. Man kann live auf dem Handy seine Position tracken und ihn bei der Reinigung zusehen. Bei einer Reinigung hat man die Auswahl aus vier verschiedenen Saugstufen und ganzen 30 Stufen der Wasserzufuhr, die ebenso für jeden Raum einzeln individualisierbar sind.

Roborock Q7 Max - App -  Reinigung

Sperrzonen

Der Roborock Q7 Max besitzt die Eigenschaft, virtuelle Sperrzonen zu meiden. Diese sind ganz einfach in der App einzuzeichnen. Dabei kann man zwischen Zonen und Wänden wählen. Auch Nicht-Wischzonen sind erstellbar und das sollte man bei Teppichboden im Haushalt auch machen. Der Roborock Q7 Max erkennt durch den Widerstand auf seine Bürste, ob er gerade über Teppich fährt. Er erhöht darauf übrigens seine Saugleistung, überfährt diesen jedoch auch bei aktivierter Wischfunktion, da kein Ultraschallsensor verbaut wurde.

Roborock Q7 Max - App - Sperrzonen

Die Grundeinstellungen

Natürlich ist der Roborock Q7 Max mit verschiedensten Grundeinstellungen ausgestattet. Darunter zählt das Abschalten der Beleuchtung der Steuerelemente auf dem Roboter oder das Ein- und Ausschalten der Teppicherkennung. Ebenso kann man einstellen, dass er zu einer bestimmten Zeit keine Sprachausgabe oder Absaugung tätigt. Die Kindersicherung ist ebenfalls aktivierbar oder deaktivierbar. Auf der Kartenansicht wird einem ebenfalls die Reinigungsfläche in Quadratmeter, den Akkustand in Prozent und die Reinigungsdauer in Minuten angezeigt. Die Absaugstation ist zudem per Knopfdruck, auch ohne vorherige Reinigung, aktivierbar.

Roborock Q7 Max - App - Grundeinstellungen

Die Terminplanung

Einen digitalen Zeitplan einstellen und den Roboter auch starten lassen, wenn man selbst nicht zu Hause ist? Das ist natürlich ausführbar! Bei der Terminplanung hat man die Möglichkeit, die Uhrzeit, den Tag, die Reinigungsleistung und sogar einzelne Räume anzulegen. Der Roborock Q7 Max startete im Test zuverlässig und punktgenau und vollführte die Reinigung, die ich ihm eingestellt hatte.

Roborock Q7 Max - App - Terminplanung

Pin-and-Go

Es besteht die Möglichkeit, den Roborock Q7 Max an eine individuelle Stelle im Haushalt zu schicken. Das ist praktisch, wenn man etwa den Feinstaubfilter reinigen möchte und nicht dafür zum Roboter laufen mag. Auch sind Punktreinigungen damit möglich, die den Roboter dazu veranlassen, in einem kleinen Bereich zu reinigen.

Roborock Q7 Max - App - Pin&Go

Das Fernsteuern

Wie ein kleines funkgesteuertes Spielzeugauto kann man den Roborock Q7 Max durch seine Wohnung jagen. Dabei kann man zwischen Tasten oder einem Joystick auswählen. Wenn man mag, kann man dabei auch gleich eine Punktreinigung vollführen lassen. Diese Funktion ist sehr praktisch in Fällen, in denen er sich aufhängt. Wenn das unter einem Bett passiert, sieht man ohne diese Funktion eindeutig alt aus.

Roborock Q7 Max - App - Fernsteuerung

Protokolle und Support

In der App ist es möglich, verschiedene Protokolle einzusehen. Unter anderem ist der vergangene Reinigungsverlauf der letzten Tage und Wochen einsehbar und auch wann die Wartung der Verschleißteile fällig ist. Durch eine direkte Weiterleitung zu der Support-E-Mail wird bei Problemen sofort der richtige Ansprechpartner gefunden. Ein Benutzerhandbuch wurde ebenfalls als Punkt in der App angelegt. Selbstverständlich kann man den Roboter über die individuelle Freigabe des Gerätes auch mit anderen Smartphones teilen. So können mehrere Smartphones in einem Haushalt auf das Gerät und dessen Funktionen zugreifen.

Roborock Q7 Max - App - Protokolle & Support

Programme anlegen

Auf der Startseite des Roborock Q7 Max sind verschiedene und individuell einstellbare Programme zu erstellen. Das bedeutet, man muss erst gar nicht auf die Kartenansicht wechseln, sondern kann dem Roboter mit einem Knopfdruck einen bestimmten Befehl senden. Diese sind komplett individualisierbar. Bei mir habe ich unter anderem die Punkte „Bad intensiv“ oder „Ohne Schlafzimmer“ angelegt. Ein Druck auf diese Programme und schon reinigt er nur bestimmte Räume in bestimmten Leistungsstufen. Das vereinfacht die Handhabung mit dem Gerät enorm!

Roborock Q7 Max - App - Programme

FAZIT | Meine Meinung zum Roborock Q7 Max

Für mich stellt der Roborock Q7 Max gelungene und optimierte Funktionen bereit, die mich zufriedenstellen konnten. Die Stärke und Präzision, die das Gerät bei der Reinigung wiedergibt, ist super. Der neue Kombibehälter wirkt hochwertig und nicht billig, was bei anderen Marken öfter mal der Fall sein kann. Das gleichzeitige Entleeren und Befüllen sorgt dafür, dass bei mir im Test nie das Wasser ausging. Das neue Design finde ich ebenfalls sehr ansprechend.

Die starken 4200 Pascal Saugleistung, in Kombination mit der Lamellenbürste, merkt man. In meinem Haushalt mit Tieren schafft er es, jedes Haar und sogar tief sitzenden Schmutz aus Teppich zu ziehen. Dabei ist mir aufgefallen, dass er sogar ein besseres Ergebnis als der Roborock S7 zeigte. Die Navigation ist präzise, dafür die Wischfunktion leider nur einfacher, optimierter Standard. Die App ist umfangreich, einfach, verständlich und optisch ansprechend. Ich bezeichne den Roborock Q7 Max gerne als gelungene Weiterentwicklung des Roborock S5 Max und würde hier zu einem Upgrade raten.

Dich interessiert der Q7 Max mit Absaugstation? Dann schau gerne in unseren Testbericht zum Roborock Q7 Max+ hinein.

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Saugroboter ID: 73678


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