Die Marke Hookii hat den intelligenten Mähroboter Neomow X auf den Markt gebracht, der mit Lasernavigation und künstlicher Intelligenz arbeitet
VOR- & NACHTEILE | Hookii Neomow X
Bevor wir uns gemeinsam den ausführlichen Test anschauen, zeige ich euch die Stärken und Schwächen des Saugroboters auf einen Blick:
- Lasernavigation
- Schnell und unkompliziert eingerichtet
- Arbeitet ohne Begrenzungsdraht
- Kein Satellitenempfang notwendig
- Obstacle Avoidance via Kamera
- Ziemlich großes Gerät
- App muss bei jedem Schritt laden
Das Unternehmen Hookii hat bereits mehrere Mähroboter auf dem Markt. Die X-Reihe ist die aktuelle Flaggschiff-Serie und unterscheidet sich lediglich in ihrer Reichweite an Quadratmetern. Der Neomow X, den ich hier zum Testen habe, schafft eine Rasenfläche von maximal 4.000 Quadratmetern. Die Installation soll sehr einfach gestaltet sein und keinen Begrenzungsdraht erfordern. Wir schauen uns an, was dieser smarte und sehr große Mähroboter alles kann.
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Hookii bedanken, die mir den Hookii Neomow X für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.
TECHNISCHE DATEN & ZUBEHÖR | Hookii Neomow X
Allgemein
Bei der Arbeit
Umgebung
Positionsbestimmung
LiDARNavigationsart
Geordnete NavigationHinderniserkennung
BumperLaser
Kamera
Stromversorgung
Konnektivität
BluetoothWi-Fi
GSM
Bedienung
Schnellwahlscheibe / LCDFeatures
Elektrisch höhenverstellbares MähwerkRegensensor
Selbstregulierendes Mähwerk
Hebesensor
Neigungssensor
Diebstahlschutz
Igelschutz
Zeitpläne
App
Ja+ Mapping
+ Zonen
Herstellerangaben ohne Gewähr
KAUFEN | Hier findest du den Hookii Neomow X

Wie sich die Testnote auf dem Titelbild ergeben hat, zeige ich euch anhand der folgenden Liste:
TESTERGEBNISSE | So gut hat der Hookii Neomow X abgeschnitten!
| Test Performance 1,3 (Sehr Gut) | Ergebnis |
|---|---|
| Installationskomfort | 4 von 5 |
| Navigationsart | 4 von 4 |
| Orientierung | 2,75 von 3 |
| Mäheffizienz | 3,5 von 4 |
| Hindernisserkennung | 5 von 5 |
| Steigung | 2 von 3 |
| Schnittbild | 4 von 5 |
| Kantenschnitt | 0 von 6 |
| Rasenfreundlichkeit | 3 von 4 |
| Wichtige Funktionen | 5 von 5 |
| Qualität | 2,75 von 4 |
| App-Funktion | 2,5 von 4 |
| Features | 3 von 6 |
| Besonderheiten | 0 von 3 |
Testergebnisse ohne Gewähr
LIEFERUMFANG | Das ist alles dabei
Im Lieferumfang des Hookii Neomow X befinden sich allerhand verschiedene Dinge. So sind für die Installation verschiedene Objekte wie Erdnägel, ein Inbusschlüssel und Verkabelung dabei. Auch die Ladestation und der Mähroboter selbst sind natürlich enthalten. Ergänzt wird der Lieferumfang mit einer kleinen Anleitung.
DESIGN & QUALITÄT | Mähroboter im XXL-Format
Der gelieferte Karton signalisierte bereits die Ausmaße des Mähroboters. Im Vergleich zu ähnlichen Geräten ist der Mähroboter sehr groß. Die Verarbeitungsqualität ist in Ordnung, obwohl sich die Oberfläche auf den ersten Blick etwas weniger hochwertig anfühlt.
Oberseite | Sensoren und Steuerung
Auf der Oberseite fällt zunächst der LiDAR-Sensor ins Auge, der als halbrunder Ball weiter vorn am Roboter verbaut wurde. Dahinter befindet sich ein Tastenfeld für die manuelle Steuerung und die obligatorische rote STOP-Taste. Vor dem LiDAR-Sensor ist zudem noch ein Regensensor angebracht, der aufkommenden Regen erkennt.
Front, Seite, Heck | Große Räder und die Hinderniserkennung
Auf der Front des Hookii Neomow X befindet sich ein großer Stoßdämpfer im Carbon-Look, der einen direkten Aufprall abfedern soll. Darüber sitzt ein großer beleuchteter Hookii-Schriftzug und eine kleine Kamera, die aufkommende Hindernisse erkennt. Seitlich sind zwei große Räder mit Hartgummi-Spikes angebracht, um ausreichend Grip aufzubauen. Man erkennt sofort, dass es sich hierbei um einen Frontantrieb handelt. Am Heck befinden sich lediglich noch zwei Ladekontakte zum Aufladen.
Unterseite | Versenkte Klingen
Auf der Unterseite findet man zwei Lenkräder und einen großen Mähteller. Daran sind fünf freischwingende Klingen angebracht, die sich im Teller versenken lassen, wenn sich die Scheibe nicht dreht. Auf dem Mähteller selbst befindet sich noch eine metallene Platte, die sich unabhängig drehen lässt. Dessen Zweck ist mir jedoch bis heute schleierhaft.
AUFBAU | Nichts leichter als das
Der Aufbau des Hookii Neomow X gestaltet sich sehr einfach. Es gibt hier nichts, was man falsch machen könnte. Als Erstes sucht man sich eine Stelle, an der man die Ladestation hinstellen möchte. Daraufhin befestigt man diese mit den mitgelieferten Erdnägeln im Boden und verbindet das mitgelieferte Netzkabel mit der Station. Nur noch den Stecker in die Steckdose und den Mähroboter auf die Station gestellt – das war es auch schon. Da wir hier kein Modell mit RTK-Funktion haben, müssen wir auch kein Acht darauf geben, dass die Station unter freiem Himmel steht. Voraussetzung ist lediglich eine Steckdose in der Nähe.
Ladestation | Kompakt, aber hoch
Die mitgelieferte Ladestation besteht aus einer kleinen Grundplatte und einem hoch aufgesetzten Turm, der vom LiDAR-Sensor und der verbauten Kamera wahrgenommen wird. Angebracht sind Reflektoren, die dem Mähroboter die genaue Position zum Andocken signalisieren.
APP | Die digitale Steuerzentrale
Wie jeder moderne Mähroboter, besitzt auch der Hookii Neomow X eine App-Anbindung. Dabei handelt es sich jedoch nicht um die Hookii-App, sondern um die Neomow-App. Das sollte man anfänglich beachten. Daraufhin verbindet man den Mähroboter mit der App und dem heimischen WLAN und startet die Einrichtung der Rasenfläche. Die App selbst ist relativ schlicht gehalten und benötigt immer ein paar Gedenksekunden, ansonsten ist sie solide Aufgebaut.
In den folgenden Tabellen zeige ich euch vorab die Möglichkeiten, die von der App bereitgestellt werden:
Startseite
| Eintrag | Hier kann man vergangene Mäharbeiten einsehen. |
| Wi-Fi | Die Verbindung mit dem WLAN ist hier einsehbar und veränderbar. |
| Drei Punkte | Über die drei Punkte gelangt man zu verschiedenen Informationen über den Mähroboter. |
| Rasenmäher finden | Sollte sich der Mähroboter mal nicht auf der Station befinden, kann man ihn über diesen Punkt wiederfinden. Dabei kommen GPS-Daten zum Einsatz, die auch als Diebstahlschutz dienen. |
| Verbinden | Über diesen Punkt gelangt man in die Mähroboter-Oberfläche. |
Kartenansicht
| Kartenansicht | In der Kartenansicht werden einem die erstellten Zonen und weitere zugefügte Zonen angezeigt. |
| Starten/Stoppen | Zwei Tasten können den Mähroboter starten, pausieren oder zur Station zurückschicken. |
| Manuell | Über diese Taste kann man den Mähroboter manuell steuern und gleichzeitig mähen. |
| Zeitplan | Hierüber lassen sich Mähzeiten programmieren. |
| Anzeige | Sowohl die Batterieleistung, wie auch der Zustand und Verbindungen werden angezeigt. |
Einstellungen
| Verwaltung der Karte | Über diesen Punkt lassen sich Rasenzonen, Sperrzonen, Pfade und mehr manuell erstellen. |
| Gemeinsame Nutzung | Über diesen Punkt können mehrere Hookii-Accounts auf den Mähroboter zugreifen. |
| Geräteeinstellung | Darüber können verschiedene Parameter eingestellt werden, wie etwa das Arbeiten an Regentagen, Pflaser mähen, die Hinderniserkennung, Routenführung oder das Mähen entlang der Ränder. |
| Firmware | Hier lässt sich die Firmware aktualisieren. |
| Werkseinstellung | Über diesen Punkt kann man den Mähroboter auf Werkseinstellung zurücksetzen. |
Mäheinstellungen
| Zone wählen | Als erstes wählt man aus, welche Zone der Mähroboter abarbeiten soll. |
| Mähmodus | Man kann aus vorgefertigten Modi auswählen. |
| Mähhöhe | Die Schnitthöhe lässt sich einstellen. |
| Winkel | Der Winkel der gezogenen Bahnen lässt sich individuell festlegen. |
| Mähvorgang | Man kann individuell einstellen, ob der Mähroboter einzelne Bahnen oder in einer Art Schachbrettmuster fahren soll. |
| Mähgeschwindigkeit | Die Mähgeschwindigkeit kann eingestellt werden. |
MÄHVORGANG | Bereit zum Start
Ist die App installiert und der Mähroboter aufgeladen, kann es mit dem Erstellen der ersten Rasenfläche in der App bereits losgehen. Wir haben uns im Test natürlich angeschaut, wie gut die Funktionen des Hookii Neomow X arbeiten und ob er mit verschiedenen Gegebenheiten klarkommt.
Zonen | Das Kartieren des Rasens
Anfänglich steuert man den Mähroboter manuell über virtuelle Joysticks entlang der Rasenkante. Dabei erstellt der Mähroboter eine Karte des Bereichs. Kommt man nach der Umrandung am Startpunkt an, speichert die App automatisch die erstellte Karte. Die Steuerung selbst ist zwar etwas rasanter, aber dennoch einfach zu handhaben.
Nachdem man die erste Zone eingestellt hat, kann man weitere Zonen anlegen. Mein Garten besteht aus zwei Zonen, daher habe ich den Hookii Neomow X manuell in die andere Zone gesteuert und dort eine neue Zonenkartierung begonnen. Diese wird auf der Karte ebenfalls eingezeichnet.
Sind zwei oder mehr Zonen erstellt, muss nur noch ein Pfad zwischen diesen Zonen eingerichtet werden, damit der Mähroboter automatisch wechseln kann. Das funktioniert ebenfalls über die manuelle Steuerung und ist schnell erledigt. Ihr solltet jedoch beachten, dass der Durchganspfad eine maximale Breite von 70 cm aufweist und nichts im Weg stehen darf.
NAVIGATION | So navigiert der Hookii Neomow X
Nachdem alle Zonen und Sperrbereiche eingerichtet sind, kann es mit dem Mähen losgehen. Gestartet wird der Hookii Neomow X entweder über die App oder über das Tastenfeld. Daraufhin verlässt er die Station und beginnt direkt in geraden Bahnen zu mähen. Die eingestellte Begrenzung beachtet er vorbildlich und die eingestellten Sperrzonen werden nicht befahren.
Wendemanöver | Rasenschonende Fahrt
Der Hookii Neomow X wendet auf der Stelle. Da sein Antrieb aber vorne sitzt, schwenkt lediglich das Heck mit den verbauten Lenkrädern aus, was sehr rasenschonend ist.
Mähbild | Präzise und streifig
Das gezogene Mähbild zeigt wieder ein gewisses Streifenmuster, das von vielen bevorzugt wird. Es symbolisiert einfach einen gepflegten Rasen. Der Schnitt ist äußerst präzise und teilweise besser als bei vergleichbaren Modellen. Kaum ein zu langes Grashalm bleibt stehen. Der Rasen sieht nach dem Mähvorgang hervorragend aus.
Steigung | Er kommt ins Rutschen
Mein Rasen besteht kaum aus horizontaler Fläche, sondern besitzt Steigungen, die teilweise die Grenze von 65 Prozent sprengen. Der Hersteller hat angegeben, dass der Hookii Neomow X Steigungen mit einer maximalen Neigung von 45 Prozent schafft. Im Test habe ich feststellen müssen, dass der Mähroboter an der einen oder anderen Stelle ins Rutschen kommt. Die mit Spikes bestückten Räder lassen anfänglich nicht den Anschein, dass dies passieren könnte. Doch das Gewicht des großen Mähroboters ist eigentlich recht gering, was dazu führt, dass die Räder bei zu hohen Steigungen gerne durchdrehen. Er fängt sich jedoch immer wieder, gräbt sich aber gelegentlich etwas ein.
Rasenkanten | Etwas viel Abstand
Nach jeder fertiggestellten Fläche umrandet der Hookii Neomow X die Fläche und mäht die Rasenkanten. Dabei ist mir aufgefallen, dass er gerne viel Abstand zur Kante einhält – ganz nach dem Motto: Lieber etwas mehr Abstand als zu wenig. Dadurch bleibt aber auch eine gewisse Rasenkante stehen, die man manuell mähen muss.
HINDERNISSE | Er geht allem aus dem Weg
Der Hookii Neomow X besitzt eine KI-gestützte Hinderniserkennung, damit er nicht aus Versehen herumliegende Objekte oder Tiere überfährt. Die Kamera in der Front wird dabei durch die Lasernavigation unterstützt. Sobald der Mähroboter Hindernisse erkennt, sollte er diese umrunden oder vermeiden.
Praxis | Kann die Obstacle Avoidance überzeugen?
In meinem Garten spielen gelegentlich Kinder mit ihren Holzpferden, zudem steht ein Baum mitten im Rasen. Diese Hindernisse hat der Mähroboter immer erkannt. Er wendet nicht davor, sondern umrundet sie und setzt seine geraden Bahnen fort. Nicht ein einziges Mal kam es zu Berührungen mit irgendwelchen Objekten, egal zu welcher Tageszeit.
Wir haben verschiedene Igel-Dummys mitten im Rasen platziert, um aufzeigen zu können, ob der Mähroboter Wildtiere erkennt. Und tatsächlich hat der Hookii Neomow X jedes Mal den Igel erkannt und umfahren. Wir empfehlen trotzdem die Mäharbeit niemals zu Dämmerungszeiten oder in der Nacht zu starten.
FAZIT | Meine Meinung zum Hookii Neomow X
Beim Auspacken war ich etwas skeptisch, ob der Hookii Neomow X vergleichbar abschneiden kann wie viele andere Modelle. Die anfängliche Skepsis kam vor allem durch die Verarbeitung zustande, da der Mähroboter ein reiner Plastikbomber ist.
Doch schnell hat sich gezeigt, dass der Mähroboter einiges auf dem Kasten hat. Nach schneller und unkomplizierter Einrichtung hat er sofort den Rasen in geraden Bahnen gemäht und dabei ein Schnittbild hinterlassen, das sehr sauber und teilweise besser ist, als es die Konkurrenz zeigt. Die Lasernavigation war von Anfang an präzise und sehr genau. Der Hookii Neomow X wusste immer, wo er sich befindet. Auch die Hinderniserkennung hat mich freudig gestimmt, da er wirklich alles erkannt hat, was ich ihm vor die Linse gelegt habe.
Alles in allem ist der Hookii Neomow X ein starker, sehr großer, aber vergleichbar leichter Mähroboter, der für große Rasenflächen geeignet ist. Der Schnitt ist sauber, jedoch sollte der Garten nicht zu hohe Steigungen besitzen. Alles in allem kann ich den Mähroboter weiterempfehlen.
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Laut Hookii ist die Anzahl der Zonen unbegrenzt
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