Roborock S7 MaxV im Test – Der beste Saug-Wischroboter?

Mit dem Roborock S7 MaxV hat Roborock eine neue Flaggschiff-Familie vorgestellt, die jeden Haushaltsmuffel glücklich machen soll. Vollgestopft mit neuster Technologie und verbesserten Systemen, soll der Roborock S7 MaxV an die Spitze der Haushaltsroboter klettern. Ob ihnen das gelungen ist, zeige ich euch in meinem Test!

Deal

02.05.22 – Den Roborock S7 MaxV gibt es bei Amazon aktuell 100 Euro günstiger. Der Preis liegt daher bei nur noch 699 Euro!

Roborock S7 MaxV im Test – Roborocks neues Flaggschiff

Update

17.05.22 – Für den Roborock S7 MaxV steht ein Update auf die Firmware 02.43.96 bereit. Mit diesem wurden die schnelle Kartenerstellung, die Logik für die Raumreinigung sowie die Algorithmen für die Möbelerkennung verbessert.

Der Roborock S7 ist bei Verkaufsstart schon eingeschlagen wie eine Bombe. Wen wundert es auch? Das Feature der anhebbaren und gleichzeitig oszillierenden Wischfunktion war bahnbrechend auf dem Markt der Saug-Wischroboter. Ebenso trumpfte das Gerät mit einer Absaugstation, die komplett auf Staubsaugerbeutel verzichten kann. Das sind Innovationen, die zeigen, dass bei Roborock in der Manufaktur einiges vorangeht. So wünschen wir uns das!

Der Roborock S7 MaxV ist nun die optimierte und hoch technisierte Variante des Roborock S7 und somit die neue Generation an Haushaltsroboter der Firma Roborock. Doch die Preise für das Gerät fangen ab 799 Euro an und steigern sich bis hin zu 1400 Euro. Das ist nicht gerade günstig und somit muss der Sauger auch einiges leisten. Ob er diese Leistung auch vollbringt, möchte ich euch in meinem Test zum Roborock S7 MaxV zeigen.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Roborock bedanken, die mir den Roborock S7 MaxV für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

Info

Du willst mehr über Saug- & Wischroboter wissen? Dann tritt doch unserer „Saug- & Wischroboter-Gruppe“ auf Facebook bei. Dort findest du eine riesige Community, mit der du dich zum Thema austauschen kannst! Falls du auf der Suche nach einem neuen Saugroboter bist, hilft dir unser Tool der Saugroboter Finder weiter!

Roborock S7 MaxV Kaufen

Technische Daten und Zubehör des Roborock S7 MaxV

Allgemein

Erscheinungsdatum03/2022
Maße Saugroboter (L/B/H)35,3 x 35,0 x 9,65 cm
Gewicht4.67 kg
Saugleistung5100 pa
Volumen Staubbehälter470 ml
Volumen Wassertank200 ml
Lautstärke67 dB

Laufzeit

Akkukapazitat5200 mAh
max. Ladedauer240 Minuten
max. Saugdauer180 Minuten

Wischfunktion

Ja
+ aktive Wasserzufuhr
+ vibrierend / oszillierend
+ anhebbar auf Teppich
+ erkennt Teppiche

Absaugstation

Absaugstation optional
Saug-Waschstation optional
+ Roboter Wassertank auffüllen

Hinderniserkennung

Kreuzlaser + Kamera
+ LED

Navigationsart

LDS (Laserdistanz)

Features

Teppicherkennung Saugen

Geeignet für

Hartböden
Haustiere / viele Haare
Teppichböden
Über 100 qm

Appsteuerung

Ja
Virtuelle Grenzen
Virtuelle Raumeinteilung
Mehrere Karten
3D-Karte
Kamerazugriff

Unterstützte Sprachassistenten

Amazon Alexa
Google Assistant
Siri

Von uns getestet 

Die Testergebnisse im Detail

TestErgebnis
Saugleistung Laminat 99,9 von 100
Saugleistung Teppich 77,52 von 100
Wischleistung 3 von 4
Wischtechnologie 5 von 6
Eckenreinigung 2 von 5
Klettern 1,8 von 2,4
Navigationstechnologie 10 von 10
Navigation & Hindernisserkennung 5 von 6
Reinigungsstation 4 von 7
Besonderheiten 1 von 3
Qualität 4 von 4
App 4 von 4
Bauform 4 von 5

Der Lieferumfang des Roborock S7 MaxV

Den Roborock S7 MaxV gibt es mit drei verschiedenen Ladestationen. Beim Einzelgerät ist jedoch keine Absaugstation und auch keine Waschanlage mit dabei. Was mir beim Auspacken aus dem Karton entgegenkam, möchte ich euch hier zeigen.

  • Der Saug-Wischroboter
  • Eine Ladestation
  • Eine Unterlegplatte
  • Die Wischplatte mit montiertem Wischtuch (eingesetzt)
  • Ein EU-Netzkabel
  • Die Bedienungsanleitung

Der Roborock S7 MaxV im Detail

Roborock hat das Design des Roborock S7 MaxV völlig neu angepasst. Hier wird nun auf ein edles Mattschwarz gesetzt, dass mit Carbon-Elementen verziert wurde. Um das moderne Design nochmals abzurunden, verziert Roborock sein Flaggschiff zusätzlich mit roten Zierelementen am Heck.

Die Oberseite

Ganz schwarz und Düster kommt er daher, der Roborock S7 MaxV. Das Design ist ansehnlich und spiegelt die Verbaute Technik wider. Auf der Oberseite findest du die drei leuchtende Bedienknöpfe, mit denen man den Roborock starten, stoppen und zur Ladestation zurückschicken kann. Zusätzlich kann man den Roboter über eine Spotcleantaste einen kleinen Bereich reinigen lassen. Diese fungiert bei einem längeren Druck ebenso als Kindersicherung. Vor den Knöpfen befindet sich der LED-Streifen, der je nach Aufgabe in verschiedenen Farben pulsiert. Erinnert einen stark an die alte TV-Serie Nightrider. Hinter den Tasten ist die LiDAR-Technik verbaut, die in Form eines gefederten Turmes ersichtlich ist. Etwas weiter hinten am Heck wurde der Roborock Schriftzug aufgedruckt und ein Rädchen angebracht, das für die optional erhältliche ULTRA-Waschanlage da ist.

Unter der Haube hat sich nicht viel Verändert. Der eingesetzte Staubbehälter ist derselbe, der auch im Roborock S7 verbaut wurde. Über diesem findet man einen Resetknopf und eine WIFI-LED. Auf ein eingebettetes Reinigungstool wurde beim Roborock S7 MaxV, wie auch beim Roborock S7, verzichtet.

Die Seitenansicht

Auf der Front erkennt man sofort die verbaute und intelligente Hinderniserkennung in Form von verschiedenen Kameras und Einbuchtungen. Darunter befindet sich eine LED-Leuchte, die dem Roboter erlaubt, auch im Dunkeln seine Hinderniserkennung zu nutzen. Seitlich auf dem obligatorischen Bumper sind zwei Ladekontakte verbaut, die ebenfalls mit der optional erhältlichen ULTRA-Station interagieren können. Seitlich auf dem Bumper wurde ein Wandsensor angebracht, der den Abstand zur Wand messen soll. Am Heck erkennt man neben zwei Luftauslässen den eingesetzten Wassertank. Die Wischplatte ist ebenfalls eingesetzt.

Die Unterseite

Auf der Unterseite sitzt die neu gestaltete und voll gummierte Hauptbürste, die jetzt etwas härter ist als die des Roborock S7. Das führt zu einer besseren Stabilität, macht sie widerstandsfähiger und soll weniger Haare aufwickeln. Die aus der Zahntechnik stammende Seitenbürste, die komplett aus Kunststoff besteht, kommt auch beim Roborock S7 MaxV wieder zum Einsatz. Neben den Ladekontakten für die Ladestation befindet sich der Ultraschallsensor, der für die Abtastung des Bodens fungiert. Am Heck ist man die eingesetzte Wischplatte.

Der Staubbehälter

Den Staubbehälter kennen wir vom Roborock S7. Der identische Staubbehälter kommt ebenso beim neuen Flaggschiff zum Einsatz, was mich etwas weniger optimistisch gestimmt hat. Beim Roborock S7 hat man schon sehen können, dass das Entleeren des Staubbehälters ohne schmutzige Finger so gut wie nicht zu bewerkstelligen ist. Der Schmutz ist hier nicht so einfach wie bei manchen Vorgängermodellen herauszubekommen. Über den eingesetzten Feinstaubfilter lässt sich der Staubbehälter öffnen. Filter als auch Staubbehälter sind mit Wasser auswaschbar.

Der Wassertank

Der Wassertank fasst 200 Milliliter und ist über eine graue Gummidichtung befüllbar. Er wird von hinten aus dem Roboter gezogen und verfügt über integrierte Schläuche, die in den Roborock führen. Dieser hat den Vorteil, dass er über eine elektronische Pumpe im Inneren des Roboters, das Wasser in verschiedenen Intensitäten auf das Wischtuch abgeben kann.

Die Wischplatte

Die anhebbare Wischplatte war eine Innovation, die von so vielen potenziellen Käufern als ausschlaggebendes Argument bezeichnet wurde. Mit dieser Technik ist es möglich, dass der Roboter über einen im Weg liegenden Läufer, trotz aktivierter Wischfunktion, in ein anderes Zimmer fahren kann. Die schwarze Wischplatte besitzt einen speziellen Mittelteil, der durch den Roboter zum Oszillieren gebracht wird. Das angebrachte Wischtuch ist schön dick gepolstert und hat eine hochwertige Qualität. Die Wischplatte lässt sich wie bei jedem Roborock von hinten unter den Roboter schieben, bis diese einrastet.

Die Ladestation

Die Ladestation ist typisch Roborock, einfach und unkompliziert gehalten. Vor den Ladekontakten gibt es Bürstchen, die die Kontakte am Roboter beim Auffahren sauber bürsten. Ein Kabelmanagement sucht man bei dieser Station bedauerlicherweise vergeblich. Roborock hat die zahlreichen Aufschreie erhört und endlich wieder eine robuste, mit Gummifüßchen versehene Unterlegscheibe mit dazugepackt. Diese lässt sich an die Ladestation anknipsen und verhindert, dass der Roboter mit nassem Wischtuch über dem blanken Boden parkt.

Die Navigation des Roborock S7 MaxV

Dank des verbauten LiDAR-Systems, kann der Roborock intelligent und vorausschauend in geraden Bahnen den Haushalt reinigen. Dabei weiß er immer wo er sich befindet, wo er schon gereinigt hat und wo er noch reinigen muss. Er orientiert sich mittels Laserabtastung im Raum und erstellt dabei eine detaillierte Karte des Grundrisses auf dem Smartphone.

Zuerst einmal widmet er sich den Randbereichen des zu reinigenden Raumes. Dabei fährt er geradlinig und kaum mal stocken an diesen entlang. Ist das erledigt, widmet er sich in den angesprochenen geraden Bahnen der Mitte des Raumes zu. Dabei ist im Test aufgefallen, dass er sehr enge Bahnen fährt, damit die Hauptbürste jeden Zentimeter des Bodens erreicht. Sind alle Räume erfolgreich abgefahren, fährt er schnurstracks an seine Ladestation zurück.

Die Hinderniserkennung

Für das Erkennen von herumliegenden Gegenständen hat der Roborock S7 MaxV eine intelligente und dazulernende Sensorik spendiert bekommen. Verschiedene 3D-Kameras und zwei sich überkreuzende Laser sorgen dafür, dass jedes Hindernis erfolgreich umfahren wird. Dabei kategorisiert der Roboter das Hindernis sogar und macht ein Foto davon, dass er dann an die Smartphone-App schickt. Der Roborock S7 MaxV zeigte im Test, dass die Hinderniserkennung präzise funktioniert. Socken, Schuhe oder andere Hindernisse werden immer erkannt. Kabel und Hinterlassenschaften des Haustieres hingegen könnten so flach sein, dass er sie überfährt. In diesem Fall sollte man genauer aufpassen und am besten die Wohnung im vorne herein nach diesen Hindernissen inspizieren.

Durch bestimmte Einstellungen in der App, kann die Hinderniserkennung nach Belieben eingestellt werden. Das verändert in jedem Schritt die Navigation und macht sie entweder grober oder feinfühliger. Ebenso ist das komplette Abschalten der Erkennung möglich. Auch die Kamera kann bei Unbehagen abgestellt werden. Wenn der Roborock S7 MaxV in dunklen Umgebungen fährt, wie etwa unter einem Sofa, dann schaltet er automatisch sein LED-Licht in der Front ein, die ihm den weiteren Weg beleuchtet. So sind sogar nachts Hindernisse erkennbar. Man braucht keinerlei Angst um seine Daten zu haben. Roborock hat seine Hinderniserkennung und Kamera durch den TÜV zertifizieren lassen. Datenübertragung findet ausschließlich zwischen Roboter und Smartphone statt.

Die Rückkehr zur Ladestation

Bei der Rückkehr zur Ladestation zeigte sich im Test, dass der Roborock S7 MaxV keinerlei Sensorik abschaltet. Er nutzt diese, um Hindernissen geschickt auszuweichen. Im Test konnte ich ebenfalls feststellen, dass er in ganzen zehn von zehn Fällen erfolgreich die Ladestation wiederfand und an dieser andockte. Hier macht Roborock einiges besser und graziöser als die Konkurrenz.

Die Reinigungsleistung des Roborock S7 MaxV

Bei all der Technik vergisst man schnell, dass es sich beim Roborock S7 MaxV um einen Staubsauger handelt. In erster Linie ist es wichtig, dass die Reinigungsleistung stimmt und er mit verschiedenen Herausforderungen im Alltag klarkommt. Wie sich der Roborock in meinem Haushalt schlagen konnte, möchte ich euch zeigen.

Die Saugleistung

Damit der Roborock S7 MaxV mit dem alltäglichen Schmutz fertig wird, der immer wieder in die heimischen vier Wände getragen wird, hat der Hersteller dem Gerät zahlreiche Optimierungen verpasst. Er besitzt eine optimierte Gummibürste, die das Aufwickeln von Haaren erschweren soll und zusätzlich eine maximale Saugleistung von starken 5100 Pascal. Diese Leistung bringt er jedoch nur dann auf, wenn man ihn nur saugen lässt. Die Wischfunktion wird in diesem Fall komplett deaktiviert, sonst ist diese Leistung nicht abrufbar. Wenn man ihn inklusive Wischfunktion reinigen lässt, dann stehen einem vier verschiedene Saugstufen zur Auswahl.

Der Roborock S7 MaxV zeigte im Test ein ausgezeichnetes Saugergebnis. Das Zusammenspiel zwischen Hauptbürste und Saugleistung harmoniert perfekt. Gerade auf Teppichboden war ich sehr überrascht über dessen Leistung. Er konnte zuverlässig grobkörnigen Schmutz, also auch sehr feinen Staub bei einer Überfahrt verschwinden lassen. Natürlich ist auch seine Leistung begrenzt und ein herkömmlicher Akkustaubsauger schafft da schon noch einiges mehr. Jedoch hat mich seine Leistung mehr als zufriedengestellt. Ich würde fast behaupten, er kann besser saugen auf voller Leistung, als jeder andere mir bekannte Saugroboter.

Die Rand- und Eckenreinigung

Ein Saug-Wischroboter sollte den Randbereich und die Eckenreinigung genauso gut meistern wie auch die Mitten, die er befährt. Hier spielen die Einstellungen, die man in der App vornehmen kann, eine große Rolle. Ist die Hinderniserkennung zu fein eingestellt, schafft der Roborock es nicht weit genug in die Ecke hinein. Er bremst vor einer vor ihm liegenden Wand ab und dreht ein. Wenn jedoch der Feinheitsgrad auf die eigenen Bedürfnisse eingestellt wird, dann drückt er sich tatsächlich so weit wie möglich in die Ecken hinein. Das führt zu einer baubedingten guten Eckenreinigung. Die Seitenbürste des Roborock S7 MaxV besitzt zudem eine ausreichende Länge, um den Randbereich zuverlässig abzubürsten. Dabei verschnellert sich dessen Drehbewegung um den Schmutz in die Mitten des Raumes zu katapultieren. Diesen sammelt er dann nach der Eckenreinigung ein.

Was ich etwas bemängeln muss, ist die Tatsache, dass auch der Roborock S7 MaxV wieder nur über eine Seitenbürste verfügt. Dies ist ein Markenzeichen der Roborock Roboter. Eine zweite Seitenbürste würde weggeschleuderten Schmutz einfangen und in Richtung Hauptbürste leiten. Das ist hier nicht möglich und gelegentlich schleudert er den Schmutz etwas zu weit weg und überfährt diesen dann nicht mehr. So bleibt in seltenen Fällen etwas Schmutz liegen.

Die Wischleistung

Jetzt kommt der spannende Teil. Ich bin es gewohnt, die Wischplatte meiner Roboter nur dann anzubringen, wenn ich den Boden gewischt haben möchte. Dabei lass ich sie meistens im vorne herein alles absaugen, damit nichts an Schmutz auf das Wischtuch gerät, was die Hauptbürste nicht aufgesaugt bekommt. Beim Roborock S7 MaxV muss ich das nicht mehr machen. Die Wischplatte blieb im Test dauerhaft montiert und ich nahm sie nur dann ab, wenn ich das Wischtuch sauber machen wollte. Herumliegender Schmutz wie Haare oder Krümel verfingen sich überhaupt nicht auf dem Wischtuch. Das liegt zum Teil an der Navigation, da er so fährt, dass er mit dem Wischtuch aufgesammelten Schmutz in Richtung Hauptbürste eindreht.

Oszillation statt einfaches Hinterherziehen

Die Wischfunktion ist mit einem oszillierenden Mittelstück versehen, das durch Vibrationen den Schmutz besser lösen kann. Außerdem verfügt der Roborock S7 MaxV, wie auch schon der Roborock S7, über eine anhebbare Wischtechnik. Sobald der Roboter auf Teppichboden auffährt, hebt er sein Wischtuch 5 Millimeter an. Das verhindert, dass der nasse Stoff, zumindest auf kurzflorigen Teppich, nicht über diesen herübergezogen wird.

Im Test konnte mich die Wischleistung positiv überzeugen. Sie zeigte schon nach kurzer Zeit ein durchgehendes Wischbild, obwohl das Wischtuch beim Start trocken war. Zudem bekommt die oszillierende Technik sogar eingetrocknetes restlos beseitigt. Der Wassertank hielt auch recht lange durch, obwohl er recht klein bemessen ist. Wenn man nur das Wischen in der App auswählt, kann der Roboter eine tiefe Reinigung vollführen. Dabei fährt er sehr enge Bahnen und kommt mit dem Wischtuch öfter über die gleiche Stelle. Die Wischfunktion ist jedoch durch ihre Technik mittels Wischtuch hauptsächlich für ebene Böden gedacht. Bei unebenem Boden und tieferen Mustern ist eine Wischfunktion mittels rotierenden Mopps effektiver.

Die App des Roborock S7 MaxV

Jeder moderne Roboter bekommt heutzutage eine Appsteuerung spendiert. Diese ist Sinnvoll, da viele Funktionen sonst nicht abrufbar wären. Auch der Roborock S7 MaxV kann in die hauseigene Roborock App eingepflegt werden und dabei spielt es keine Rolle, mit welcher Station er ausgeliefert wird. Was die App alles an Funktionen bietet, möchte ich dir hier zeigen.

Die Kartenerstellung

Wie schon erwähnt, fertigt der Roborock S7 MaxV in der App eine 2D-Karte eures Haushaltes an und unterteilt diese in verschiedene Räume. Dabei hilft die Schnell-Kartierung! Wenn ein Raum mal nicht richtig erkannt wurde, kann man diesen einfach nachbearbeiten. Ebenso ist es möglich, die Bodentypen für die entsprechenden Räume anzulegen und sogar eine Auswahl an Möbel einzusetzen. Das meiste legt er jedoch selbst fest. Wozu das gut ist? Mit einem Klick auf ein Möbelstück reinigt er in einem großzügigen Bereich um dieses herum. Außerdem ist die Darstellung in 3D ebenfalls möglich. Ganz neu hinzukam die Matrix-Ansicht. Wenn euer Smartphone über einen LiDAR-Sensor verfügt (unter anderem iPhone 12 Pro), kann man in der App über die Kamera seine Räumlichkeiten scannen. Diese werden dann in der Karte abgebildet. Der Roborock S7 MaxV ist zudem in der Lage, mehrere und verschiedene Etagen anlegen zu können.

Die Reinigungsmöglichkeiten

Das Reinigen der Räume oder des ganzen Haushaltes ist in mehreren Leistungsstufen und Auswahlmöglichkeiten möglich. Entweder man gibt eine Vollständige Reinigung an, dann fährt er den kompletten Haushalt Raum für Raum ab oder man schickt ihn zu einer individuell angelegten Zone. Einzelne Räume können auch in selbst erstellter Reihenfolge angesteuert werden. Man kann live auf dem Handy seine Position tracken und ihn bei der Reinigung zusehen. Bei einer Reinigung hat man die Auswahl aus vier verschiedenen Saugstufen und 3 Stufen der Wasserzufuhr, die ebenso für jeden Raum einzeln individualisierbar sind. Die volle Saugleistung erzielt man, wenn man ihn nur zum Saugen schickt. Ebenso ist das gründlichere Wischen nur dann möglich, wenn man nur das Wischen auswählt.

Die Sperrzonen

Der Roborock S7 MaxV besitzt die Eigenschaft, virtuelle Sperrzonen zu meiden. Diese sind ganz einfach in der App einzuzeichnen. Dabei kann man zwischen Zonen und Wänden wählen. Auch Nicht-Wischzonen sind erstellbar, obwohl der Roboter diesen selbstständig erkennt und in die App einzeichnet. Er erhöht darauf übrigens seine Saugleistung und hebt sein Wischtuch an. In Nicht-Wischzonen hebt er ebenfalls sein Wischtuch einfach an. So ist bei jeder Reinigung alles befahrbar.

Die Grundeinstellungen

Natürlich ist der Roborock S7 MaxV mit verschiedensten Grundeinstellungen ausgestattet. Darunter zählt das Abschalten der Beleuchtung der Steuerelemente auf dem Roboter oder das Ein- und Ausschalten der Teppicherkennung. Ebenso kann man einstellen, dass er zu einer bestimmten Zeit keine Sprachausgabe oder Absaugung tätigt. Die Kindersicherung ist ebenfalls aktivierbar oder deaktivierbar. Wer die Feinabstimmung für die Hinderniserkennung individualisieren möchte, der kann das unter bestimmten Punkten machen. Auch die Einstellungen für die Kamera sind abrufbar. Auf der Kartenansicht wird einem ebenfalls die Reinigungsfläche in Quadratmeter, den Akkustand in Prozent und die Reinigungsdauer in Minuten angezeigt.

Die Terminplanung

Einen digitalen Zeitplan einstellen und den Roboter auch starten lassen, wenn man selbst nicht zu Hause ist? Das ist natürlich ausführbar! Bei der Terminplanung hat man die Möglichkeit, die Uhrzeit, den Tag, die Reinigungsleistung und sogar einzelne Räume anzulegen. Der Roborock S7 MaxV startete im Test zuverlässig und punktgenau und vollführte die Reinigung, die ich ihm eingestellt hatte.

Pin-and-Go

Es besteht die Möglichkeit, den Roborock S7 MaxV an eine individuelle Stelle im Haushalt zu schicken. Das ist praktisch, wenn man etwa den Feinstaubfilter reinigen oder den Staubbehälter entleeren möchte und nicht dafür zum Roboter laufen mag. Auch sind Punktreinigungen damit möglich, die den Roboter dazu veranlassen, in einem kleinen Bereich zu reinigen.

Das Fernsteuern

Wie ein kleines funkgesteuertes Spielzeugauto kann man den Roborock S7 MaxV durch seine Wohnung jagen. Dabei kann man zwischen Tasten oder einem Joystick auswählen. Wenn man mag, kann man dabei auch gleich eine Punktreinigung vollführen lassen. Diese Funktion ist sehr praktisch in Fällen, in denen er sich aufhängt. Wenn das unter einem Bett passiert, sieht man ohne diese Funktion eindeutig alt aus.

Protokolle und Support

In der App ist es möglich, verschiedene Protokolle einzusehen. Unter anderem ist der vergangene Reinigungsverlauf der letzten Tage und Wochen einsehbar und auch wann die Wartung der Verschleißteile fällig ist. Durch eine direkte Weiterleitung zu der Support-E-Mail wird bei Problemen sofort der richtige Ansprechpartner gefunden. Ein Benutzerhandbuch wurde ebenfalls als Punkt in der App angelegt. Selbstverständlich kann man den Roboter über die individuelle Freigabe des Gerätes auch mit anderen Smartphones teilen. So können mehrere Smartphones in einem Haushalt auf das Gerät und dessen Funktionen zugreifen.

Programme anlegen

Auf der Startseite des Roborock S7 MaxV sind verschiedene und individuell einstellbare Programme erstellbar. Das bedeutet, man muss erst gar nicht auf die Kartenansicht wechseln, sondern kann dem Roboter mit einem Knopfdruck einen bestimmten Befehl senden. Diese sind komplett individualisierbar. Bei mir habe ich unter anderem die Punkte „Katzenklo“ oder „Bad saugen“ angelegt. Ein Druck auf diese Programme und schon reinigt er nur bestimmte Räume in bestimmten Leistungsstufen. Das vereinfacht die Handhabung mit dem Gerät enorm!

Die Remote-Anzeige

Um den Zugriff auf das Livebild der Kamera zu ermöglichen, muss vorher diese Funktion in der App und über den Roboter aktiviert werden. Roborock liefert den Roboter von Anfang an mit deaktivierter Kamera aus. Durch das Drücken einer Tastenkombination auf dem Roboter kann das Livebild entsperrt werden und über die App auf die Kamera zugegriffen werden. Hierbei kann man voreinstellen, dass der Roboter entweder blinkt oder sogar per Sprachausgabe wiedergibt, dass jemand auf die Kamera zugreift. Der Zugriff ist aus Sicherheitsgründen bei jeder Interaktion mit einem Muster-Pin versehen und geschützt.

Der Live-Zugriff auf die Kamera

Wer möchte, kann sich während der Reinigung oder einfach so ein Livebild auf dem Smartphone anzeigen lassen. Bei richtiger Eingabe eines Muster-Pins, kommt man in die Kamera und kann nun verschiedene Funktionen ausüben. Man kann den Roboter über Tasten lenken und live dabei sein. Ebenso kann man eine Sprachnachricht ausgeben lassen, die vom Roboter wiedergegeben wird. Ein Protokoll für ausgegebene Nachrichten ist auch vorhanden und man kann das Bild in verschiedenen Qualitäten wiedergeben. Die Karte der Wohnung wird dabei immer angezeigt und zeigt, wo sich der Roboter befindet. Hindernisse werden zudem kategorisiert und in der Kartenansicht gekennzeichnet. Ein Klick auf ein abgebildetes Symbol und schon öffnet sich ein Foto, dass der Roboter von dem Hindernis gemacht hat.

Mein persönliches Fazit zum Roborock S7 MaxV

Nun zu der eigentlichen Frage. Ist der Roborock S7 MaxV jetzt der beste Saug-Wischroboter aus dem Jahre 2022 oder nicht? Technisch bietet er das höchste Niveau, das man an Ausstattung in einen Haushaltsroboter packen kann. Ebenso trumpft er mit einer exzellenten Saug- und Wischleistung und bietet das innovative Anheben des Wischtuchs auf Teppichboden. Die optische Hinderniserkennung bietet nicht nur einen angenehmen Komfort, sondern auch eine Fülle an Funktionalität und Anpassungsmöglichkeiten. Die Navigation ist Roborock typisch allererste Sahne und meiner Meinung nach nur von den Geräten von Dreame übertrumpft. Die Appsteuerung ist umfangreicher denn je und bietet eine stabile, hübsch ansehnliche Oberfläche.

Das Design des Roboters hingegen ist eine reine Geschmackssache. Ich persönlich finde den Roborock S7 ansprechender. Durch meine jahrelange Erfahrung mit Saug-Wischrobotern und nach über 100 getesteten Modellen, kann ich tatsächliche behaupten, dass der Roborock S7 MaxV meiner Meinung nach der beste Saug-Wischroboter ist, der im Jahre 2022 bisher auf den Markt kam.

Für wen ist der Roborock S7 MaxV der richtige Haushaltsroboter?

In Haushalten mit Tieren spielt eine Hinderniserkennung eine bedeutende Rolle. Sowohl das Spielzeug, wie auch die ungewollte Hinterlassenschaft des Haustieres kann erkannt und somit gemieden werden. Dabei muss ich betonen, kann, nicht wird. Hier ist noch etwas Spielraum nach oben. Wer Teppichboden besitzt, profitiert definitiv von der anhebbaren Wischfunktion und der ungeheuren Saugkraft. Dabei ist wichtig, dass man die Höhe des Teppichs vorher genau inspiziert, da der Roboter die Wischplatte nur 5 Millimeter anheben kann. Die Hinderniserkennung spielt für viele Menschen eine wichtige Rolle und sollte somit auch im Vorfeld bedacht werden.

Wenn keines der angesprochenen Themen eine Rolle spielt, dann ordnet sich der Roborock S7 MaxV ebenso als hervorragender Saug-Wischroboter in die eigenen vier Wände ein. Ich kann den Roborock S7 MaxV nur empfehlen. Besitzt man jedoch einen Roborock S7, würde ich nicht zu einem Upgrade greifen.

Alternative Saug-Wischroboter

Du bist dir weiterhin unsicher, ob der Roborock S7 MaxV für dich infrage kommt? Dann möchte ich dir raten, dir mal den Roborock S7 oder Roborock S7+ genauer anzuschauen. Auch diese verfügen über innovative Techniken, müssen jedoch hier und da ein klein wenig Abstriche machen. Eine gelungene Alternative stellt übrigens auch der ECOVACS Deebot T9+ dar, der mit ansatzweise derselben Technik trumpfen kann. Wer ein wenig mehr möchte, als einen reinen Saug-Wischroboter, aber bei der S7 MaxV Familie bleiben will, der sollte sich die anderen beiden Geräte der Serie anschauen. Der Roborock S7 MaxV PLUS ist der gleiche Saugroboter, jedoch zusammen mit einer beutellosen Absaugstation erhältlich. Der Roborock S7 MaxV ULTRA stellt die Speerspitze dar und das merkt man auch im Geldbeutel. Für 1400 Euro bekommt man jedoch mit ihm eine vollautonome Haushaltskraft.

Info

Du willst mehr über Saug- & Wischroboter wissen? Dann tritt doch unserer „Saug- & Wischroboter-Gruppe“ auf Facebook bei. Dort findest du eine riesige Community, mit der du dich zum Thema austauschen kannst! Falls du auf der Suche nach einem neuen Saugroboter bist, hilft dir unser Tool der Saugroboter Finder weiter!

Saugroboter ID: 73669

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