Saugroboter Finder

Saugroboter Test-Vergleich & der beste Saug-Wischroboter!

Du bist auf der Suche nach dem besten Saugroboter, mit oder ohne Wischfunktion? Dann können wir dir helfen! In jeden Saugroboter Test & Vergleich fließen all unsere Testergebnisse ein! So kannst du dir die jeweiligen Eigenschaften ansehen, unsere Testberichte lesen und dir meist auch ein Test-Video zum Saugroboter auf YouTube anschauen.

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Saug-Wischroboter Kaufberatung: Unterhalb des Saugroboter Finders findest du übrigens eine umfangreiche Saugroboter Kaufberatung mit vielen wichtigen Hinweisen! Dort gehen wir auf alle Details und Features ein, die du über Saug-Wischroboter wissen musst!

Welche Punkte treffen auf deine Wohnung zu?

Möchtest du eine Wischfunktion?

Hast du weitere Anforderungen?

Was darf dein Saugroboter kosten?

Wie hoch darf der Saugroboter sein?

Muss er Hindernisse überwinden können? Wenn ja, wie hoch?

Bist du Geräuschempfindlich?

Nur von uns getestete Modelle anzeigen?

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Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten. Letzte Aktualisierung am 13.04.2022 um 03:26 Uhr.
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Inhaltsverzeichnis

Welcher ist der beste Saugroboter?

Das wichtigste vorab: Der beste Saugroboter muss nicht immer der teuerste sein. Er muss zu dir und deinen Gegebenheiten, sowie Bedürfnissen passen. Daher versuchen wir unsere Saugroboter Tests so allgemein wie möglich zu halten. So kannst du dir dann selbst ableiten, ob der Saugroboter, den du dir herausgesucht hast, auch wirklich zu dir passt. Hast du mehrere Favoriten gefunden, kannst die sie auch bei uns bequem im Finder miteinander vergleichen.

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Merke: Der beste Saugroboter muss nicht der teuerste sein. Er muss nur so viel kosten, dass deine Bedürfnisse erfüllt werden!

Unserer Ansicht nach ist der beste Saugroboter derzeit der Roborock S7. Er glänzt in allen Disziplinen und überzeugt auf ganze Linie. Unser vollständiges Ranking der besten Saug-Wischroboter 2022 findest du hier! Auf die Schnelle aber auch hier das aktuelle Ranking:

Platz 1 der besten Saug-Wischroboter 2021: Roborock S7 bzw. Roborock S7+
Platz 2 der besten Saug-Wischroboter 2021: Ecovacs Deebot T9 bzw. Ecovacs Deebot T9+
Platz 3 der besten Saug-Wischroboter 2021: Dreame Z10 Pro
Platz 4 der besten Saug-Wischroboter 2021: Roborock S6 MaxV
Platz 5 der besten Saug-Wischroboter 2021: Qihoo 360 S10
Platz 6 der besten Saug-Wischroboter 2021: Ecovacs Deebot N8 Pro bzw. Ecovacs Deebot N8 Pro+
Platz 7 der besten Saug-Wischroboter 2021: Roborock S5 Max
Platz 8 der besten Saug-Wischroboter 2021: Dreame L10 Pro
Platz 9 der besten Saug-Wischroboter 2021: Dreame D9
Platz 10 der besten Saug-Wischroboter 2021: yeedi 2 hybrid

Eine ausführliche Beschreibung des Rankings findest du hier im Video auf YouTube erklärt!

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Was für einen Saugroboter brauche ich?

Klären wir erst, was deine Bedürfnisse sind! Bevor du nämlich darauf losstürmst und viel Geld für einen Saugroboter mit Wischfunktion und Absaugstation ausgibst, solltest du dir erst mal überlegen, wie dein Zuhause aussieht. Stell dir Fragen wie:

  • Wie groß ist meine Wohnung, in der der Saugroboter saugen soll? 
  • Wie viele Zimmer hat er bei mir zu reinigen?
  • Muss er auf mehreren Etagen eingesetzt werden?
  • Hat der Saugroboter Teppiche zu saugen?
  • Sind es einzelne kleine Teppiche oder großflächig fest verlegter?
  • Möchtest du, dass dein Saugroboter auch wischen kann?
  • Soll dein Saugroboter möglichst autonom mit einer Reinigungsstation arbeiten?
  • Hast du viele Hindernisse, die er umfahren können muss?
  • Gibt es extrem flache Möbel, unter die er fahren muss?

Diese und viele weitere Gegebenheiten können entscheidend sein, welcher Saugroboter am Ende wirklich der beste für dich ist. In den meisten Fällen findet sich aber mittlerweile für jeden Haushalt das passende Modell. Wir hatten bereits alle relevanten Saugroboter im Test und konnten uns auch von den unterschiedlichen Funktionen überzeugen. Je mehr Features ein Saugroboter besitzt, umso teurer wird er dann. Damit sind wir auch schon beim nächsten Punkt, dem Preis.

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Wir empfehlen: Schau dir zu Beginn deine Gegebenheiten an und suche erst dann nach dem passenden Modell. Lass dir keine Features und Funktionen aufschwatzen, die du nicht brauchst oder unbedingt haben möchtest!

Was kostet ein guter Saugroboter bzw. Saug-Wischroboter?

Auch diese Frage kann man nicht pauschal beantworten. Es gibt bereits sehr ordentliche Modelle ab ca. 200,00 €. Wichtig ist, dass der Saugroboter über eine Lasernavigation verfügt. Aus unserer Erfahrung machen hier die Modelle von Dreame, Ecovacs oder Roborock einen guten Job. Alle haben in unseren Saugroboter Tests überzeugende Ergebnisse abgeliefert. Diese verfügen auch meist über eine Wischfunktion oder weitere besondere Features, wie eine Obstacle Avoidance (Dreame L10 Pro).

Hat man hingegen höhere Ansprüche an exklusive Funktionen wie eine Kamera in der Front, eine vibrierende Wischplatte, eine Absaugstation oder Ähnliches, kann der Preis schnell über 1000 € steigen. Dort finden wir dann spitzen Saug-Wischroboter mit wie den Roborock S7 MaxV Ultra oder der Ecovacs Deebot X1 Omni.

Nutze auch hier am besten den Saugroboter Finder, um deine Auswahl einzugrenzen!

Wie kann ich die besten Saugroboter miteinander vergleichen?

Wenn du jetzt schon einige Saugroboter in der näheren Auswahl hast, kannst du diese ganz einfach mit unserem Saugroboter Finder vergleichen, indem du auf der rechten Seite die Häkchen setzt. Damit dann das „Jetzt Vergleichen“ Feld erscheint, müssen mindestens zwei oder mehr Saugroboter ausgewählt sein. Du kannst auch auf weitere Seiten springen, da die markierten Geräte gespeichert werden.

Solltest du noch gar keinen Favoriten gefunden haben, kannst du dir auch mithilfe des Filters die für dich passenden Modelle zusammensuchen. Wenn du überhaupt noch nicht weißt, wonach du suchen sollst, lies am besten erst mal hier weiter. So findest du am einfachsten den besten Saugroboter für deine Bedürfnisse. Alternativ besuche auch gerne unsere Saugroboter Facebook-Gruppe. Dort sind über 16.000 Mitglieder, deren Erfahrungen dir bestimmt auch helfen!

Unterschiede: Saugroboter, Wischroboter und Saug-Wischroboter?

Oben hatte ich bereits die Frage aufgelistet – Du solltest zu Beginn natürlich wissen, was du benötigst. Möchtest du einen reinen Saugroboter, einen Saug-Wischroboter oder evtl. sogar einen reinen Wischroboter? Die Namen der Geräte sind eigentlich selbst sprechend. Ein Saugroboter kann ausschließlich saugen. Ein Saug-Wischroboter ist ein Kombigerät, das beide Disziplinen beherrscht, also Saugen und Wischen gleichzeitig und ein Wischroboter kann ausschließlich wischen und hat dementsprechend keine Saugfunktion an Bord.

Auf den Bildern siehst du drei Modelle der unterschiedlichen Kategorien. Mittlerweile etablieren sich aber zunehmend die Kombigeräte. Werfen wir aber trotzdem einen kurzen Blick auf die unterschiedlichen Gerätekategorien:

Was ist ein Saugroboter? Was sind seine Besonderheiten?

Begonnen hat vor vielen Jahren alles mit den reinen Saugrobotern. Auch heute gibt es noch einige Hersteller, die nach wie vor fokussiert auf diese Modelle setzen. Darunter zu finden sind zum Beispiel Vorwerk, AEG oder Neato (die zu Vorwerk gehören). Auch iRobot hat lange auf reine Saugroboter gesetzt, zusätzlich aber auch Wischroboter angeboten.

Die genannten Hersteller fokussieren sich vorwiegend auf die Saugfunktion und möchten hier besonders gut abschneiden. Vor einigen Jahren war das auch so, mit neueren Generationen holen die Kombigeräte der Saug-Wischroboter aber auf, bzw. haben diese teils schon deutlich überholt.

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Viele der Saugroboter waren bereits bei uns im Test! In den Videos findest du Informationen zu den Vor- und Nachteilen der Geräte. Klick einfach hier für die Übersicht!

Was ist ein Saug-Wischroboter? Was sind seine Besonderheiten?

Die meisten Geräte, die sich derzeit am Markt befinden, sind Saug-Wischroboter. Also Hybrid- oder Kombigeräte die sowohl saugen als auch wischen können. In der letzten Zeit hat sich bei der Wischfunktion so viel getan, dass die reinen Wischroboter obsolet geworden sind. Bei der Saugfunktion ist es noch deutlicher, hier stehen die Saug-Wischroboter den reinen Saugrobotern in nichts mehr nach.

Das Ganze geht mittlerweile so weit, dass die Hybridmodelle mit ihren Basisstationen nahezu autonom arbeiten. Sie saugen, wischen und reinigen sich selbst wieder an der Basis. Das bedeutet, die Wischpads gereinigt und neu befeuchtet werden, der Wassertank des Roboters wieder gefüllt und der Staubbehälter entleert wird. Der Schmutz verbleibt dann bis zum Entleeren des großen Auffangbehälters in der Station. Gleiches passiert mit dem Schmutzwasser. 

Was ist ein Wischroboter? Was sind seine Besonderheiten?

Den Wischroboter sprechen wir nur kurz an. Um diesen soll es hier eigentlich nicht gehen, er spielt nämlich nur noch eine untergeordnete Rolle. Wischroboter kommen vorwiegend von iRobot, aber auch Medion oder Zaco. Außerdem gibt es noch Kombigeräte wie den Hobot Legee 7, der extrem auf das Wischen abzielt und eine „kleine“ Saugfunktion mit Direktabsaugung an Bord hat.

Einen reinen Wischroboter solltest du dir nur dann kaufen, wenn deine Wohnung völlig frei von Schwellen, kleinen Kanten und Teppichen ist, da der Nutzen sonst nicht groß genug- und ein Saug-Wischroboter in jedem Fall die bessere Wahl ist. Wirf auch dazu gerne einen Blick in das jeweilige Wischsauger Test Video auf unserem YouTube-Kanal. Wunder dich aber nicht, diese sind schon älter, da nur noch sporadisch neue Geräte auf den Markt kommen.

Was ist die beste Form für Saugroboter: D-Form oder Rund?

Manchmal scheint es ein kleiner Glaubenskrieg zu sein, wenn man über die Form für den besten Saugroboter diskutiert. Überwiegend sind Saugroboter aber rund gebaut, da diese mehr Vorteile als ihre D-förmigen Konkurrenten haben. Unserer Ansicht nach ist der beste Saugroboter rund! Schauen wir uns die beiden Arten nun mal im Detail an:

Runde Saugroboter: Vor- und Nachteile

Die meisten Saug-Wischroboter, die man auf dem Markt findet, sind rund. Das liegt vorrangig daran, dass ihre Form mit vielen Vorteilen einhergeht. Die Nachteile sind überschaubar.

Der wohl wichtigste Vorteil ist, dass sich der Saugroboter auf der Stelle drehen kann. Das macht sich primär in engeren Bereichen bemerkbar. Als Nachteil wird ihm unterstellt, dass er schlechter in Ecken reinigt. Dass er nicht perfekt in Ecken kommt, ist richtig, das macht sich im Alltag allerdings nicht so stark bemerkbar, wie es ihm nachgesagt wird.

Eckige bzw. D-förmige Saugroboter: Vor- und Nachteile

Auch ein paar D-förmige Saugroboter sind auf dem Markt vertreten. Hier liegt der Vorteil darin, dass zum einen eine breitere Hauptbürste verbaut werden kann und er besser in 90 Grad Ecken gelangt. Unsere Tests haben aber ergeben, dass nur aufgrund der Form die Reinigungsleistung in Ecken oft nicht besser als die von runden Modellen ist.

Der große Nachteil von D-förmigen Saugrobotern hingegen ist, dass sie sich nicht auf der Stelle drehen können. Das hat bei uns im Test auch schon oft zu Problemen geführt, womit wir grundsätzlich runde Modelle den D-förmigen bevorzugen.

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Merke: Die Vorteile von runden Saugrobotern überwiegen denen der D-förmigen. Die Nachteile der Runden sind im Alltag kaum auszumachen.

Saugleistung von Saugrobotern: Diese Ansaugarten gibt es!

Ein weiteres Detail was man nicht unterschätzen sollte, ist die Technik, mit der der Schmutz in den Staubbehälter befördert wird. Hier gibt es mehrere Systeme, die je nach Anwendungsbereich ihre Sache besser oder schlechter machen. Man unterscheidet zwischen Direktansaugung, Stoff-Bürstenwalze, Kombi-Bürstenwalze, Gummiwalze und der doppelten Gummiwalze. Wir hatten bereits alle im Test!

Ein Wert, der übrigens regelmäßig verwendet wird, um die Saugleistung anzugeben, sind Pascal. So wird oft mit 2.000 pa, 3.000 pa oder noch mehr geworben, um eine vermeintlich starke Saugleistung zu suggerieren. Da das tatsächliche Reinigungsergebnis aber vom Zusammenspiel zwischen Unterdruck und der richtigen Ansaugart abhängt, kann man diesen Wert nur bedingt bewerten. Grundsätzlich ist höher aber besser.

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Merke: Die Pascal (pa) Angabe ist nicht alles und jede Ansaugart hat ihre Vor- und Nachteile. Manche sind spezifischer, manche weniger. Der beste Kompromiss ist derzeit wohl die Kombi- oder Gummiwalze in Verbindung mit einer hohen Saugleistung.

Saugroboter und Saug-Wischroboter mit Direktansaugung

Mittlerweile ist die Direktansaugung ein wenig in den Hintergrund gerückt, obwohl sie gerade für Haare mit die beste Lösung darstellt. Hier können sich nämlich keine Haare in einer Rolle verheddern. Allerdings sind die Nachteile der Direktansaugung die fehlende Leistung bei schwerem Schmutz. Hier ist der Unterdruck einfach zu gering.

Manche Hersteller haben in der Vergangenheit bei ihren Saugrobotern beide Möglichkeiten angeboten. So konnte man zwischen einer Walze oder einem einzelnen Schacht wählen, so wie es hier beim Ecovacs Deebot Ozmo 950 zu sehen ist. Ecovacs hat diesen Trend allerdings nicht fortgesetzt und verbaut mittlerweile nur noch Kombi-Bürstenwalzen oder die AeroForce Technologie von iRobot, die aus zwei Gummiwalzen besteht.

Saugroboter und Saug-Wischroboter mit Stoff-Bürstenwalze

Eine weitere recht spezielle Bürstenwalze ist die „flauschige“, die hauptsächlich für Hartböden und feinen Staub gedacht ist. In diesem Fall macht sie einen hervorragenden Job. Liegt allerdings gröberer Schmutz im Weg, ist die Bürste durch ihren Formfaktor leider nicht dazu in der Lage gröbere Partikel zuverlässig in den Staubbehälter zu transportieren. Stattdessen werden diese vor sich hergeschoben.

Auf dem Bild ist ein Cecotect Conga 5090 zu sehen, der in seinem Lieferumfang gleich 3 Walzen hat. Ganz oben die Stoff-Bürstenwalze, um die es hier geht. Mittlerweile sieht man aber auch diese Walze nur noch selten. Die Kombilösungen überzeugen einfach am meisten.

Saugroboter und Saug-Wischroboter mit Wischfunktion und Kombi-Bürstenwalze

Den Typ Walze, den man am häufigsten findet, ist die Kombi-Bürstenwalze. Sie besteht aus Gummilamellen und Stoffborsten. Diese haben mit die beste Performance, müssen allerdings auch regelmäßig gereinigt werden, da sich Haare darin festsetzen können.

Dreame hat bei einigen Saugrobotern bereits kleine Widerhaken im Absaugschacht eingebaut, die dem Festsetzen von Haaren vorbeugen. Also auch in diesem Bereich geht es voran, sodass die Probleme mit Haaren stetig geringer werden.

Auf dem Bild ist ein Dreame Z10 Pro mit einer Kombi-Bürstenwalze zu sehen. Seine Borsten sind recht hart, was im Test auf Teppichen immer für gute Ergebnisse gesorgt hat. Sind die Borsten zu weich, schneiden Saugroboter auf Teppichen meist schlechter ab.

Saugroboter und Saug-Wischroboter mit Gummiwalze

Aktuell beginnen die Premiumhersteller auf reine Gummiwalzen zu setzen. Diese habe den Vorteil, dass sich Haare etwas schwer verfangen und dabei wartungsärmer sind. Allerdings kommen diese dann nicht mehr ganz so gut zwischen Teppichfasern und müssen hier wieder mit einem höheren Unterdruck punkten.

Auf dem Bild ist ein Roborock S7 zu sehen, der auf Hartböden im Test einen Spitzenwert erzielte und auf dem Teppich ebenfalls in der ersten Liga mitspielt. Auch der Roborock S7 MaxV aus 2022 hat eine Gummiwalze verbaut und bringt nun sogar 5100 pa Saugleistung mit sich.

Saugroboter und Saug-Wischroboter mit doppelter Gummiwalze

iRobot hat damit begonnen- Ecovacs hat sich die Technologie ins Boot geholt. Zwei gegeneinander laufende Gummiwalzen. Auch hier verheddern sich Haare deutlich weniger und die Saugleistung ist vorwiegend bei feinem und leichtem Schmutz optimal. Mit groben Partikeln haben unsere Tests gezeigt, dass die doppelten Walzen sowohl in den iRobot, als auch in den Ecovacs Modellen ihr Probleme hatten.

Auf dem Bild sieht man den Ecovacs Deebot T9 AIVI, der als erstes Ecovacs Modell die doppelten Gummiwalzen an Bord hatte.

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Wir empfehlen: Schau dir deine Gegebenheiten an und entscheide dann, welcher Bürstentyp am besten zu dir passt. Unterstützt wirst du wie immer von unserem Saugroboter Finder am Anfang des Artikels.

Saugroboter mit Wischfunktion – Die Unterschiede

Mit der Zeit ist bei Saugrobotern die Wischfunktion immer weiter in den Vordergrund gerückt. Erstens, weil es ein praktisches Feature ist und zweitens, weil es noch viel Potenzial zur Verbesserung gibt. Begonnen hat alles mit einem passiv befeuchteten Lappen. Heute gibt es bereits vollautomatische Stationen, die den Wassertank eines Roboters neu befüllen, den Wischmopp reinigen und das Schmutzwasser separat sammeln. Schauen wir uns die unterschiedlichen Wischfunktionen von Saug-Wischrobotern jetzt mal genauer an:

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Merke: Besitzt der Saug-Wischroboter keine Reinigungsstation, wird der Lappen die komplette Reinigungsfahrt nur hinter sich hergezogen!

Saugroboter mit Wischfunktion: Die passive Wasserzufuhr

Begonnen hat alles mit einem Wassertank und einem Wischtuch, das unter den Roboter geschnallt wird. Über eine kleine Öffnung träufelt das Wasser gleichmäßig auf das Tuch. Ist der Tank leer, bekommt man es nicht mit. Der Roboter übermittelt diese Information nämlich nicht an eine App. Das Ganze kann also auch nicht per App gesteuert werden.

Auf dem Bild handelt es sich um den Wischmop eines Roborock S6. Hier hat man zusätzlich die Möglichkeit, über einen kleinen Schalter die Wasserzufuhr zu justieren. Die Wasserzufuhr gänzlich zu stoppen, ist aber nicht möglich. Das bedeutet, dass der Tank nach der Reinigung entfernt werden muss. Bei modernen Systemen ist das nicht mehr notwendig.

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Wir empfehlen: Entferne nach jeder Reinigung den Wassertank vom Roboter, sodass der nasse Lappen nicht direkt mit deinem Boden in Kontakt bleibt.

Saugroboter mit Wischfunktion: Die aktive Wasserzufuhr

Die meisten Saug-Wischroboter haben einen Wassertank mit eingebauter Pumpe. Diese wird per App gesteuert, womit sich dann die Wassermenge regulieren lässt. Ist der Roboter an seiner Station zum Laden, wird die Wasserzufuhr gestoppt. Ein Entfernen des Wischmopps wird dennoch empfohlen.

Hier zu sehen ist der Commodore CVR300, der eine aktive Wasserzufuhr mit recht hohem Wasserdurchsatz hat. Für meinen Geschmack etwas zu hoch, da auch bei kleinster Einstellung wurde noch recht feucht gewischt.

Saugroboter mit Wischfunktion: Die aktive Wasserzufuhr & der vibrierende Mopp

Der momentane Stand der Technik sind vibrierende bzw. sich bewegende Wischplatten. Durch die zusätzliche physikalische Bewegung wird das Wischergebnis deutlich verbessert. Auch wird durch Federn und ein erhöhtes Gewicht des Saugroboters selbst, mehr Druck auf den Boden erzeugt.

Hier zu sehen ist ein Roborock S7 mit der VibraRise Wischtechnologie. Das Besondere ist hier nicht nur der vibrierende Mopp, sondern die sich anhebende Wischplatte, wenn ein Teppich erkannt wird. So kann in einem Durchlauf sowohl Hartboden gesaugt und gewischt, als auch Teppich gesaugt werden, wenn sich die Wischplatte anhebt. Mit dem Roborock S7 MaxV Ultra kann der Mopp und Wassertank sogar über seine Basisstation gereinigt und neu gefüllt werden.

Saugroboter mit Wischfunktion: Die aktive Wasserzufuhr & der rotierende Mopp

Eine weitere effektive Möglichkeit zu wischen, sind rotierende Wischmopps. Bisher gibt es erst ein paar wenige Modelle, die auf diese Technik setzen, sie ist aber vielversprechend, wenn man großen Wert auf die Wischleistung  legt. Jeder dieser Saug-Wischroboter kommt bereits mit einer Waschstation daher, sodass die Mopps während der Reinigung in regelmäßigen Abständen gereinigt und wieder befeuchtet werden.

Auf dem Bild ist der Dreame W10 mit seinen Wischmopps zu sehen. Sie rotieren 180 Mal pro Minute und werden in der Station gereinigt und wieder befeuchtet. Im Vergleich zur Yeedi Mop Station oder dem X1 Omni hat er allerdings keinen Wassertank an Bord.

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Wir empfehlen: Schau bei der Wischfunktion genau hin. Die vielen unterschiedlichen Arten können verwirren. Genaue Informationen bekommst du in unseren ausführlichen Test-Videos zum jeweiligen Modell. Diese findest du oben im Saugroboter Finder!

Die Navigation von Saug-Wischrobotern

Neben einer guten Saug- und Wischleistung ist die Navigation mindestens genauso wichtig. Auch hier hat sich in den vergangen Jahren sehr viel getan. Begonnen hat alles mit einer planlosen Navigation nach dem Zufallsprinzip. Mittlerweile sind die Saug-Wischroboter mit Sensoren nur so vollgestopft. Wir haben bereits alle Navigationsarten im Saugroboter Test gehabt!

Die Navigation nach dem Chaosprinzip

Der momentan beste Saugroboter hat nichts mehr mit dem zu tun, was noch vor ein paar Jahren der Standard war. Ein Saugroboter der nur Linien abfährt bis er irgendwo gegen stößt und dann seine Fahrtrichtung abändert, ist alles andere als optimal. Glücklicherweise sind diese Zeiten vorbei!

Das Ganze hat zwar eine gewisse Logik einprogrammiert, dennoch ist es Zufall, ob er alle Bereiche in der Wohnung findet. Da Geräte mit Lasernavigation oder Gyroskop mittlerweile so stark im Preis gefallen sind, empfehlen wir in keinem Fall mehr einen Saugroboter mit dem Chaosprinzip zu kaufen! In unseren Saugroboter Tests siehst du auch recht deutlich die Unterschiede!

Die Navigation mit Hilfe eines Gyroskop (Kreisel) Sensor

Auch wenn die chaosnavigierenden Saugroboter fast ausgestorben sind, findet man noch recht häufig Modelle, die mit Hilfe von Gyroskop Kreiseln navigieren. Meist erkennt man sie an dem fehlenden „Laser Turm“ auf der Oberseite des Saugroboters. Durch Drehungen im inneren kann mit Hilfe des Kreisels der Standort des Roboters errechnet werden. Sind keine Hindernisse oder Gegenstände in der Nähe, die ihm die Navigation erschweren, klappt diese Art der Navigation gut. Sobald allerdings Unregelmäßigkeiten auftreten, kann es schnell zu Problemen kommen.

Ein Mapping ist übrigens in einer App nur selten- und wenn dann nur sehr ungenau möglich. Auch die Gyroskop Modelle sind eher Auslaufmodelle, von denen wir mittlerweile abraten. Spannend wird es erst so richtig bei der nächsten Generation, den Saugrobotern mit ToF Sensor. 

Die Navigation mit Hilfe eines ToF Sensor (Time of Flight)

Mit dieser Navigationsart lässt sich so langsam arbeiten. In unserem Saugroboter Test haben sie bereits gute Ergebnisse geliefert. Hier wird durch eine Abtastung mit Hilfe eines ToF (Time of Flight) Sensors die Decke zur Orientierung hinzugezogen. Zusammen mit einem oder mehreren Gyroskop-Sensoren findet sich der Saugroboter viel besser zurecht.

Preislich liegen diese Saug-Wischroboter bei etwa 150,00 € – 250,00 €. Sie sind besonders spannend, wenn du auf der Suche nach einem flachen Saugroboter bist. Diese Modelle können auch einfache Karten (Mapping) mit No-Go Zones etc. erstellen.

Die Navigation mit Hilfe einer Kamera

Zur Navigation können auch Kameras zum Einsatz kommen, welche dem Saugroboter den Weg mit Hilfe von Bildern (laut Herstellern nicht auslesbar) weisen. Diese ermöglichen auch eine flachere Bauweise (ausgenommen vom Dyson 360 eye). Ist es zu dunkel, stößt diese Art der Navigation aber an seine Grenzen. Es werden zwar teilweise LEDs verbaut, die den Raum heller machen, perfekt ist es aber dennoch nicht. 

Auch hier haben unsere Saugroboter Tests ergeben, dass die Nachteile der Kameras größer als die Vorteile sind. Karten in der App können hier zwar auch erstellt werden, die Genauigkeit ist denen der LDS Modelle aber unterlegen und liegt eher auf dem Niveau der ToF Modelle.

Die Navigation mit Hilfe eines LDS (Laser-Distanz-Sensor)

Die besten Saugroboter haben einen Laser verbaut. Also einen Laser-Distanz-Sensor (LDS) der in Echtzeit die Entfernung zu Hindernissen, Wänden und Objekten messen kann. So weiß der Saug-Wischroboter zu jederzeit, wo er sich befindet, was er schon gereinigt hat und was noch vor ihm liegt.

In der App lassen sich Karten in Echtzeit erstellen und mit jeder erdenklichen Funktion ausstatten. No-Go Zones, virtuelle Wände, Raumeinteilung und vieles mehr stellen dann kein Problem mehr dar. Auch eine Echtzeitverfolgung des Roboters kann so möglich sein.

Bei den Laser-Modellen gibt es aber auch noch mal Unterschiede. Am geläufigsten sind die Modelle mit einem kleinen Turm auf der Oberseite. Hier kann der Roboter zu jeder Zeit eine 360 Grad Abtastung durchführen. Beim 360 S10 zum Beispiel (oben im Bild zu sehen) liegt der Sensor im Gehäuse und kann so nur knapp 180 Grad abdecken. Immer noch hervorragend, aber nicht ganz so perfekt wie bei Saugrobotern mit einem Turm. Andere wiederum haben nur in der Front einen Laser sitzen, der ein noch eingeschränkteres Sichtfeld hat. Diese Modelle haben bei uns im Saugroboter Test auch keine optimalen Ergebnisse erzielt.

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Merke: Nicht alle Saugroboter, die einen Laser zur Navigation besitzen, sind gleich gut. Die Positionierung und letztendlich auch die Programmierung des Herstellers machen den Unterschied!

Die Hinderniserkennung von Saugrobotern

Der beste Saugroboter muss nicht nur gut saugen, wischen und navigieren können, sondern auch sorgsam mit deinem Inventar in deiner Wohnung umgehen. Deshalb gibt es auch hier viele Unterschiede, die du beachten solltest. Ultraschall, Laser, Kamera oder IR Sensoren können alle noch zusätzlich helfen, die Hinderniserkennung und letztendlich auch die Navigation zu perfektionieren.

Die Hinderniserkennung mit Hilfe eines Bumpers

Die einfachste Art der Hindernisvermeidung findet mittels des „normalen“ Bumper statt. Das ist die Stoßstange in der Front, die sich leicht bewegen lässt. Hinter ihr befindet sich ein druckempfindlicher Sensor, der den Roboter stoppt, sobald er ausgelöst wird. Das erfordert allerdings immer eine physikalische Berührung mit dem Hindernis, was auf Dauer nicht die beste Lösung ist.

Der Neato D10 ist zum Beispiel ein Modell was Hindernisse mit seiner „Stoßstange“, also dem Bumper erkennt. Das hat zur Folge, dass sowohl der Roboter, als auch die Möbel die im Weg stehen, mehr in Mitleidenschaft gezogen werden. Besser sind hier Saugroboter Modelle die noch zusätzliche Sensoren in der Front verbaut haben.

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Merke: In der Front eines Saugroboters sollten zur besseren Hinderniserkennung bzw. zur Vermeidung von Kollisionen mit Hindernissen zusätzliche Sensoren verbaut sein.

Die Hinderniserkennung mit Hilfe eines Ultraschallsensors

Eine zusätzliche Möglichkeit, Hindernisse besser zu erkennen, ist ein in der Front verbauter Ultraschall-Sensor. Dieser in der „Stoßstange“ des Saugroboters verbaute Sensor kann so im besten Fall Hindernisse ohne Berührung erkennen und vermeiden.

Auf dem Bild ist ein Qihoo 360 S9 zu sehen. Mit dem Ultraschallsensor in der Front erkennt er Hindernisse, ohne sie zu berühren und bremst bereits vorher etwas ab. Hin und wieder tastet er trotzdem noch physikalisch die Hindernisse ab, allerdings langsamer und behutsamer als das ohne einen solchen Sensor möglich wäre.

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Merke: Es kann sein, dass Tiere diesen Sensortyp hören. Auch für manche Menschen soll es möglich sein, diesen Sensor als hochfrequenten Ton zu hören.

Die Hinderniserkennung mit Hilfe eines IR Sensor (Infrarot)

Am verbreitetsten ist der IR Sensor (Infrarot) als zusätzliche Hinderniserkennung in der Front von Saugrobotern. Dieser leistet wie der Ultraschallsensor einen guten Dienst, um Hindernisse berührungslos zu erkennen. Auch hier nähert sich der Saug-Wischroboter erst langsam an Hindernissen an, um sie dann hin und wieder noch leicht zu berühren.

Bei sehr flacher Sonneneinstrahlung direkt auf den IR Sensor kann es zu Fehlinterpretationen kommen. Es wird ein Bereich als Hindernis erkannt, obwohl keins vorhanden ist. Dieses Szenario tritt aber nur sehr, sehr selten auf. Auf den Bildern ist der Sensor zum Beispiel bei Dreame und Roborock Modellen so versteckt positioniert, dass die Wahrscheinlichkeit von direkter Sonneneinstrahlung maximal minimiert wird.

Die Hinderniserkennung mit Hilfe einer Kamera

Bei den aktuellen Top-Modellen kann auch eine Kamera in der Front verbaut sein. Diese hilft dem Saugroboter zusätzlich Hindernisse zu erkennen und diese zu vermeiden. Ebenso bietet diese Art der Hinderniserkennung weitere Vorteile wie die Klassifizierung von Gegenständen, eine Live-Bildübertragung und auch vollständig berührungsloses Umfahren von Gegenständen.

Diese Art der Hindernisvermeidung ist vorwiegend dann interessant, wenn in deiner Wohnung immer mal wieder Socken, Kabel, Hausschuhe oder Ähnliches herumliegen können. Kameras sieht man zum Beispiel bei den Top Saug-Wischrobotern von AEG, Ecovacs oder Roborock. Wichtig zu wissen ist aber, dass die Erkennung bei weiten nicht bei 100 % liegt. Gerade bei schlechten Lichtverhältnissen oder kleineren Gegenständen kann der Roboter die Hindernisse noch übersehen. Dennoch ist die Erkennung mit Kamera natürlich besser als ohne Kamera.

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Merke: Die Hinderniserkennung für Saugroboter mit Hilfe einer Kamera ist eine super Zusatz, allerdings liefert sie keine 100%ige Treffsicherheit!

Die Hinderniserkennung mit Hilfe eines LDS (Laser-Distanz-Sensor)

Alternativ zur Kamera kommen in den besten Saugrobotern in der Front auch Laser zum Einsatz. Diese tasten vertikal und sich kreuzend, den Bereich vor sich ab und können auf diesem Weg Hindernisse erkennen. Der Vorteil eines Lasers im Vergleich zur Kamera liegt darin, dass dieser unabhängig von den Lichtverhältnissen arbeiten kann und daher sehr zuverlässig ist.

Allerdings kann dieser natürlich nicht wie eine Kamera Bilder übertragen oder Gegenstände bzw. Hindernisse klassifizieren. In der Generation aus dem Jahr 2021 kamen entweder Kameras oder Laser vor. Seit 2022 gibt es auch beides in Kombination. Hier stechen die spitzen Modelle Roborock S7 MaxV oder der Ecovacs Deebot X1 Omni hervor. Auch mit Hilfe des Lasers ist ein berührungsloses Umfahren von Hindernissen möglich.

Hindernisüberwindung – Wie hoch klettern die besten Saugroboter?

Gerade wenn du in einem Altbau wohnst oder andere Hindernisse in deiner Wohnung hast, kann es wichtig sein zu wissen, wie hoch ein Saug-Wischroboter klettern kann. Die meisten Modelle schaffen etwa 2 cm. Hier kann es aber auch schnell zu ordentlichen Unterscheiden kommen, gerade wenn man berücksichtigt, wie die Kante des zu überwindenden Hindernis aussieht. Ist es eine „harte“ 90° Kante oder eher eine kleine Rampe? Allein diese Gegebenheit kann zu wichtigen Unterschieden führen. Ist es eine harte Kante, können es 1,8 cm sein, ist es eine etwas abgeflachte Kante, können es auch 2,3 cm sein. Wie unten ausführlich beschrieben, testen wir das ganze immer an einer harten Kante. 

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Hinweis: In unserem Test hat der beste Saugroboter zum Klettern eine 90° Kante mit 2,4 cm überwunden.

Absaugstationen & Waschstationen für Saugroboter – Das sind die Unterschiede!

Mit der Zeit hat sich nicht nur die Technik der Saugroboter-, sondern auch die der Ladestationen weiterentwickelt. Diese sind nämlich teils im Funktionsumfang, als auch in der Größe deutlich angewachsen. Deshalb heißen sie auch nicht mehr Ladestationen, sondern Reinigungsstation, Absaugstation, Waschstation oder irgendeine Kombination aus allem.

Sie dienen dem Zweck, den Saug-Wischroboter noch autonomer zu betreiben. Das bedeutet, dass man in deutlich geringeren Abständen selbst Hand am Saugroboter anlegen muss. Die besten Saugroboter kommen mittlerweile eigentlich alle mit einer Basisstation daher, bzw. haben die optionale Möglichkeit, eine hinzuzukaufen.

  • Die Absaugstation: Mit dieser Art der Reinigungsstation hat es begonnen. Hierbei handelt es sich grob gesagt um eine Art Staubsauger, die den Staubbehälter des Saugroboters automatisch entleert. Entweder befinden sich dazu auf der Unterseite separate Schächte, die sich öffnen, sobald ein Sog entsteht oder es wird direkt über den Schacht, in der die Hauptbürste sitzt, abgesaugt. Es gibt auch Saugroboter, die Staubbehälter besitzen, die auf der Rückseite eine entsprechende Öffnung zum Absaugen besitzen. Die Absaugstationen selbst besitzt große Auffangbehälter, die etwa 30 volle Staubbehälter aufnehmen kann. Das variiert von Hersteller zu Hersteller. Je nach Menge des Staubs reicht das dann für bis zu einem Monat. Außerdem gibts es Stationen mit und ohne Beutel.
    Info: In jedem Fall ist es wichtig zu überprüfen, dass der Staubbehälter des Saugroboters nicht zu voll ist, da die Absaugstation sonst an ihre Grenzen stößt und ihn nicht ordnungsgemäß entleeren kann.
  • Die Waschstation: Im Grunde ist es das Pendant zur Absaugstation, nur dass sie nicht den Saugroboter absaugt, sondern die Wischmopps bzw. Wischpads des Saug-Wischroboters reinigt. Dazu besitzt die Station einen Frischwasser- und einen Abwassertank. In diese passen dann meist 3-4 Liter. Im Gegensatz zur Absaugstation sollte man den Abwasserbehälter allerdings regelmäßig leeren, um Gerüchen und Keimbildung vorzubeugen. Hier liegt der Vorteil neben der Autonomie vorwiegend dabei, dass während des Reinigungsvorgangs die Wischpads stets sauber sind. Manche Stationen sind auch in der Lage den Saug-Wischroboter wieder mit Frischwasser zu versorgen, sodass während des Reinigungsvorgangs auch die Wischpads stets befeuchtet werden können.
    Info: Die Reinigung des Abwasserbehälters ist wichtig, um Gestank vorzubeugen.
  • Die Saug-Waschstation: Die besten Saugroboter haben sogar eine Station, die alles kann. Hier kann sowohl der Staubbehälter entleert, der Wassertank befüllt und wie Wischpads gereinigt werden. Also eine Kombination aus den beiden oben genannten Versionen. 

Saug-Wischroboter mit App – Das können die Steuerungstools!

Folgt!

Wo finde ich Ersatzteile für Saugroboter & Saug-Wischroboter?

Das Thema Ersatzteile ist ein nicht zu vernachlässigender Punkt bei Saugrobotern. Manche Modelle erscheinen auf den ersten Blick extrem interessant, die Ernüchterung kommt aber einige Monate später, wenn man feststellt, dass es gar nicht so einfach ist, für den günstig erworbenen Saugroboter Ersatzteile zu finden. 

Grundsätzlich lässt sich sagen: Je bekannter der Hersteller, umso leichter findet man auch Ersatzteile. Die Großen bieten meist direkt in ihrem eigenen Shop Ersatzteile an, oft werden sie aber auch bei Händlern wie Amazon verkauft. Dort muss man in der Masse der angebotenen Teile aber auch erst mal herausfinden, was originale und was nachgemachte Teile sind. Nur weil die Ersatzteile aber nicht original sind, muss das nicht bedeuten, dass sie schlecht sind. Gute Erfahrungen haben wir zum Beispiel mit den Ersatzteilen von Roboter-Deals.de gemacht. Dabei handelt es sich um einen Shop, der sich auf die Ersatzteile von Saugrobotern spezialisiert hat.

Hier findet ihr Ersatzteile bei Roboter-Deals.de

Vor der Anschaffung eines Saugroboters solltest du dich also auch informieren, ob es eine gute Ersatzteilversorgung für das von dir ausgesuchte Modell gibt. Die wichtigsten Parts sind dabei der Filter, die Hauptbürste und die kleine Seitenbürste. Auch Akkus können ein wichtiger Teil sein, welcher aber frühestens nach 2 Jahren nachlassen dürfte. Auch hier können sich gute Saugroboter von schlechten unterscheiden. Gerade die namenhaften Hersteller legen Wert auf qualitativ hochwertige Akkus, die eine lange Lebensdauer haben.

Wie testen wir Saugroboter?

Unsere Aufgabe sehen wir darin nicht hochwissenschaftliche Tests abzuliefern, sondern den Alltag für einen Saug-Wischroboter so gut wie möglich abzubilden. Das heißt, wir versuchen die unterschiedlichen Bereiche so zu beleuchten, dass du dir selbst ein möglichst gutes Bild davon machen kannst, ob der Saug-Wischroboter zu dir und deinen Bedürfnissen passt. Deshalb sind alle unsere Ergebnisse transparent in den Videos- oder über den Saugroboter Finder einzusehen.

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Wichtig: Unsere Tests finden nicht unter Laborbedingungen statt. Wir geben uns größte Mühe sorgfältig zu arbeiten, haben aber stets den Nutzer und die realen Anwendungsszenarien im Fokus!

So testen wir die Navigation von Saugrobotern!

Die Saugroboter fahren zum Test immer bei Karim durch seine private Wohnung. Da sie recht konstant eingerichtet ist, ist es uns so möglich gute Vergleiche zwischen den Saug-Wischrobotern in unseren Tests zu machen.

Am Ende ist die Zeit, die ein Saugroboter für einen Reinigungsdurchlauf benötigt, aber nicht grundsätzlich miteinander vergleichbar. Das liegt zum einen daran, dass sich über die Jahre hinweg ein wenig was an der Einrichtung und damit an den zu umfahrenden Hindernissen von Karims Wohnung getan hat und natürlich auch daran, dass zunehmend mehr Roboter mit Absaugstation/Waschstation auf den Markt kommen. Hier wird der Wischmop auch während eines Reinigungslaufs gereinigt, was zusätzlich Zeit kostet. Ein guter Wert für einen Saugroboter liegt bei etwa 1 m² pro Minute, wenn er durchgängig saugt.

In dem Test sieht man auch gut, wie der Saug-Wischroboter mit Hindernissen umgeht. Besonderes Augenmerk legen wir auf den Test, wenn in der Front eine zusätzliche Kamera oder Laser zur Hindernisvermeidung verbaut wurde. Dabei schauen dann genau, wie er mit Hindernissen wie herumliegenden Kabeln, Socken oder Hausschuhen umgeht.

So testen wir die Saugleistung von Saug-Wischrobotern auf Hartboden und Teppich!

Einer der wichtigsten Tests ist wohl der der Saugleistung. Hier schauen wir uns einmal die Saugleistung des Saugroboters auf Laminat, also Hartboden und einmal auf Teppich an. Für diesen Test gelten grundlegend folgende Bedingungen:

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  • Erstens: Wir wählen die maximale Saugleistungsstufe in der App des Saugroboters aus
  • Zweitens: Wir stellen NICHT ein, dass Bereiche doppelt gesaugt werden sollen
  • Drittens: Der Roboter reinigt automatisch das Testareal
  • Info 1: Reinigt der Saugroboter im Schachbrettmuster oder doppelt, macht er das eigenständig aufgrund der vom Hersteller vorgenommenen Programmierung in kleinen Bereichen
  • Info 2: Wir führen die Tests nur 1 Mal durch

Mit den immer umfangreicheren Funktionen, die ein Saugroboter mit sich bringt, ändern sich auch die Muster, wie er in den Testarealen reinigt. Immer mehr Faktoren können die Saugergebnisse beeinflussen. Sensoren in der Front können den Schmutz etwa fälschlicherweise als Hindernis erkennen und umfahren, tief hängende Wischmopps können den feinen Sand in ihren Fasern aufnehmen, sodass er nicht im Staubtank landet und schlechte Programmierung kann für ungünstige Navigation sorgen, was den Roboter länger durch die Gegend fahren lässt. All diese Faktoren können den Anschein erwecken, dass die Ergebnisse, die wir ermitteln, nicht vergleichbar sind. Je nach Blickwinkel mag das sogar stimmen.

Wir haben uns ganz bewusst dagegen entschieden, einen Saugroboter einfach eine gerade Linie fahren zu lassen und die reine Saugkraft zu bewerten. Das spiegelt vielleicht die Power des Geräts wider, hat aber nichts mit den realen Bedingungen im Alltag zu tun. Unser Ziel ist es, mit logischem Verstand den Roboter zusammen mit seinen Features zu testen, um dann ein bestmöglich vergleichbares Ergebnis zu erzielen. Ist dieses Prinzip zu 100 % auf alle Modelle übertragbar? Nein! Glauben wir, dass es dir das bestmögliche Potenzial bietet, Saugroboter trotzdem miteinander zu vergleichen? Ja!

Stell dir vor, ein Saugroboter hat eine unglaublich hohe Saugleistung, ist aber nicht in der Lage das Testareal abzufahren. Würden wir hier lediglich eine gerade Linie mit der schieren Saugleistung testen, hättest du zwar ein Ergebnis, das die reine Saugkraft widerspiegelt, aber kein Ergebnis, was dir im echten Leben hilft. Schau dir als Beispiel mal das hier an. Der Roboter an sich hat eine hohe Saugkraft, ist im Alltag aber nur schwer zu gebrauchen.

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Wichtig: Betrachte die Ergebnisse der Saugleistung nicht als absolute Wahrheit, sondern als guten Richtwert in Kombination mit all seinen Funktionen. Bei der Wahl des passenden Saugroboters musst du sowieso mehr als diese Ergebnisse berücksichtigen.

So testen wir die Wischleistung von Saug-Wischrobotern!

Die Unterschiede der Wischfunktions-Technologien haben wir ja bereits oben erklärt. Bei diesem Test ist es allerdings nicht ganz so leicht eine Bewertung abzugeben, wie es sich mit aufgesaugtem Schmutz darstellen lässt. Wir verteilen hier auf unserem Hartboden Areal Ketchup & Kaffee und lassen diesen dann eintrocknen bzw. föhnen ihn fest. Danach wird in der App der Intensiv Wischmodus ausgewählt und der Saug-Wischroboter muss das Areal reinigen.

Im Anschluss wird das Wischergebnis bewertet. Das ganze versuchen wir so objektiv wie möglich zu betrachten und dabei die Unterschiede und Probleme zu erklären. Die besten Ergebnisse erzielen übrigens Saug-Wischroboter, die entweder rotierende Wischpads- oder eine vibrierende Wischplatte besitzen.

So testen wir die Eckenreinigung von Saugrobotern!

Die Eckenreinigung ist auch immer ein Feature, mit dem die Hersteller gerne werben. Im Großen und Ganzen sind die Unterschiede aber marginal. Um das ganze anschaulich zu demonstrieren, legen wir in unserem Saugroboter Test immer in einem etwa 45° Winkel 5 Maiskörner in die Ecke unseres Testareals und lassen den Roboter diese dann reinigen. Der Durchschnitt liegt bei etwa 3/5 Maiskörnern.

Im Hinterkopf sollte man dabei aber immer behalten, dass die Ecken nicht unbedingt eine so wichtige Rolle spielen, wie die Hersteller immer behaupten. Da der Saugroboter regelmäßig reinigt, sammelt sich natürlich in den Ecken auch nicht mehr so viel Staub wie bei unregelmäßiger Reinigung. Dennoch, je mehr er erwischt, umso besser ist es natürlich. Bei dem Thema Eckenreinigung empfehle ich auch noch mal das Thema der Saugroboter Form hier weiter oben im Artikel.

So testen wir die Kletterfähigkeit und Hindernisüberwindung von Saugrobotern!

Eine Frage, die auch immer wieder aufkommt, ist die Kletterfähigkeit von Saugrobotern. Wie hoch kann denn nun ein Saugroboter klettern? Das ist je nach Form der Schwelle schwer zu beantworten. Um einen Richtwert geben zu können, testen wir die Kletterfähigkeit immer an einer „harten“ 90° Kante. In den meisten Fällen schaffen die Saug-Wischroboter hier dann etwa 1,8 – 2,0 cm. Um das herauszufinden, stapeln wir Platten aufeinander und testen die Höhe so lange, bis er die Kante nicht mehr überwinden kann.

Sind bei dir die Schwellen abgeflacht oder fast schon wie eine kleine Rampe, kann die Kletterfähigkeit natürlich auch höher sein. Wichtig ist hier, dass der Bumper in der Front nicht auslöst bzw. eingedrückt wird. Bedenke aber, dass eine höhere Kletterfähigkeit auch zu Problemen führen kann, wie dass er sich dann vielleicht leichter an Schwingstühlen oder Wäscheständern fest fährt.

Wie unterscheiden sich ein Saugroboter Test von anderen Mitbewerbern?

Es gibt viele sogenannte „Testportale“, die nur Meinungen aufgrund von Internetrezensionen erstellen und Geräte gar nicht selbst testen. Darauf darfst du nicht hereinfallen! Wir gehen anders vor und testen sehr viele Saugroboter unter Bedingungen, wie sie auch im realen Leben vorkommen. Alle müssen in unseren Saugroboter Tests das gleiche Areal meistern!

So kannst du verschiedene Saugroboter auch miteinander vergleichen und den finden, der am besten zu deinen Gegebenheiten passt. Natürlich haben auch wir ein paar Produkte im Saugroboter Finder eingepflegt, die eine Erwähnung verdienen, aber nicht von uns getestet wurden. Welche Saugroboter von uns wirklich getestet wurden, sind durch einen Filter erkennbar.

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Wichtig: Schau genau, ob vermeintliche Tester die Geräte auch wirklich selbst getestet- und nicht einfach nur Rezensionen durchforstet haben!

Am Ende können wir dir guten Gewissens nur einen Saugroboter empfehlen, den wir auch wirklich selbst in den Händen gehalten- und auf Herz und Nieren getestet haben. Dafür stehen wir! Derzeit befinden sich in unserer Datenbank fast 200 Saugroboter, wovon wir mehr als 80 getestet haben!

Sollten immer noch Fragen offen sein, besuche uns gerne in der Facebook Saugroboter Gruppe. Dort sind viele tausend User, mit denen du dich austauschen kannst.